Die Macht der Bilder zur Meinungsbildung?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Hei, NorthernLights1, die Macht der Bilder: Sie können einen Eindruck widerspiegeln, der nichts mit der Realität zu tun hat. Sie sollen aber - wenn die Nachrichtenübermittlung seriös wird - ein Spiegelbild der Realität abgeben. Eine Bundeskanzlerin griesgrämig bei einer Karnevalsfeier zu zeigen, wäre genau so perfide wie sie lachend  als Illustration zu  einer Syrien-Kriegskonferenz zu zeigen.

Promis - offiziell "Personen der Zeitgeschichte" - haben (fast) keinen Anspruch auf das Recht des eigenen Bilde; man darf Fotos und Filme von ihnen veröffentlichen, so wie und wo sie gerade sind. Und so. Grüße!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von NorthernLights1
05.02.2016, 14:56

Danke für deine antwort. 

Bei Promis könnte ich es noch verstehen, aber echt...bei solchen leuten wie die Bundeskanzlerin glaube ich schon, dass sie mehr rechte bekommt / Macht hat, sich auf Fotos zu präsentieren. 

Auch wenn jemand schrieb, dass wir hier nicht in Nordkorea sind, aber dennoch denke ich, dass es so bzw so ähnlich hier abläuft, nur eben mit dem Unterschied, dass man es von Nordkorea kennt / gewohnt ist :)

0
Kommentar von zehnvorzwei
06.02.2016, 10:17

Sternchens Dank!

0

Menschen, die von öffentlichem Interesse sind, entscheiden nicht selbst darüber, welche Bilder von ihnen veröffentlicht werden. Entscheiden tun vielmehr die Zeitungsredaktionen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von NorthernLights1
05.02.2016, 06:34

aber man muss sich doch nicht grad negativ positionieren auf den Bildern ?! 

Klar...veröffentlichen tut man es womöglich, aber man hat doch kein Zwang sich blöd darzustellen ? dafür sind doch Imageberater da, die dann sagen, dass es so nicht rüberkommen sollte, oder nicht ?

Was hat es denn für ne Wirkung, ne Kanzlerin alleine auf einem Sessel / stuhl zu sitzen und ringsum sind alle stühle leer ?


0
Kommentar von Herb3472
05.02.2016, 06:41

Kein Mensch hat sich permanent so unter Kontrolle, dass er sich stänfig nur von seiner "Butterseite" zeigt. "Schnappschüsse" heißen ja schließlich deshalb so, weil die fotografierten Menschen in diesem Augenblick nicht damit gerechnet haben, fotografiert zu werden, und sich daher für das Foto nicht "in Pose werfen konnten".

3

Was möchtest Du wissen?