Die Leute denken ich bin magersüchtig.. was soll ich machen?

15 Antworten

Alleine in deinem Text erläuterst du viele der klassischen Erkennungsmerkmale.

Du wiegst wenig. Weit weniger als es bei deiner Größe und deinem Alter eigentlich normal wäre. Dennoch empfindest du dich als "zu schwer".

Wie ist das wenn du in den Spiegel schaust? Was siehst du dann? Wie sieht dann beispielsweise dein Bauch für dich aus? Deine Arme, Beine?

Du isst zwischendurch mal "ein paar Tage" nichts laut deiner Aussage. Du erbrichst dich mit der Absicht Nahrung los zu werden.

Es gibt viele Heranwachsende, aber auch junge Erwachsene die solche und ähnliche Probleme haben (Probleme in der Selbstwahrnehmung und Selbstakzeptanz, Probleme mit einer optimale(re)n Ernährung. Das stimmt.

Aber nur weil es "viele" Leute gibt die sich damit herumschlagen heißt es nicht das das "völlig normal" ist oder "nicht schlimm" ist.

Es ist schlimm. Schlimm für deinen eigenen Körper, für deine Gesundheit. Sowohl für deinen Körper und deine Gesundheit im Hier und Jetzt... als auch für deinen Körper und deine Gesundheit in der Zukunft. Durch die Mangelernährung, das Erbrechen fügst du deinem Körper nach und nach immer massiveren Schaden zu. Von diesen Schädigungen erholt sich dein Körper im Laufe der Zeit nur ganz langsam.... oder auch nie.

Hast du dir eigentlich mal überlegt was genau du damit erreichen willst?

Willst du "einfach nicht mehr da sein"?

Ist dein Ziel "so dünn zu sein wie ein Model/ ein Idol"?

Ist dein Ziel "Aufmerksamkeit bekommen"?

Ist dein Ziel "die Pubertät und die zwangsläufige optische Veränderung des Körpers aufzuhalten"?

Wie sehen deine anderen späteren Lebenswünsche/ und Ziele aus? Hast du einen bestimmten Berufswunsch? In welche Länder möchtest du mal eigentändig reisen? Willst du mal irgendwann eine Familie gründen? Hast du das Ziel eines Tages ein bestimmtes Hobby/ eine bestimmte Sportart auszuüben?

Die Antworten auf diese Zukunfts-Fragen gehen mich nix an. Aber es wäre ganz gut für dich selbst wenn du versuchst für dich selbt Antworten darauf zu finden. Denn dann hast du Ziele gedanklich formuliert. Ziele, für die es sich lohnt dem Körper nicht aktiv zu schaden. Ziele, die (je nachdem) nur erreicht werden können wenn der Körper so gesund und ungeschädigt ist wie es eben möglich ist.

Hallo,

zu einer Sucht gehört, dass man lange Zeit denkt, man hat das im Griff. Nein, das ist gar nicht so ...

Ich hatte früher eine Freundin, die magersüchtig und in Behandlung war. Für mich war das schwierig, damit umzugehen. Denn sie hat immer wieder neue Ausreden für sich selbst parat gehabt, um der Wahrheit nicht zu ins Auge zu blicken.

Ob Du magersüchtig bist oder nicht, kann ein Aussenstehender wie ich nicht sagen - schon gar nicht per Internet. Da müssen professionelle Fachkräfte ihr Urteil abgeben.

Ich denke, es schadet nicht, mal zu einer Selbsthilfegruppe für Essstörungen zu gehen. Wenn es Dich nicht betrifft, merkst Du das dort schon. Aber vielleicht fühlst Du Dich dort auch gut verstanden und angenommen. Könnte doch sein? Also, warum nicht mal ausprobieren?

Was hast Du zu verlieren? Du kannst nur was gewinnen.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Hey, ich bin genau so groß wie du und hatte letztes Jahr die selben Maße.

Ob ich Magersüchtig war oder nicht, keine Ahnung, meine Freunde und Familie haben es behauptet. Im Nachhinein denke ich es war eine extreme Vorstufe davon.

bei mir war es verbunden mit dem ästhetischen. Ich wollte dass man meine Bauchmuskel sieht, ein sixpack haben.

Das war auch so, nur, dass ich trotzdem nichts davon wahrgenommen habe.

Ich hatte, beziehungsweise habe eine gestörte Selbstwahrnehmung, bis heute

aber ich habe zugenommen.

Es ging sehr langsam und ich habe es erst nach einem Jahr richtig realisiert, dass mein Körper grade noch die Notbremse gezogen hat.

Allerdings habe ich mich nicht erbrochen.

Jetzt versuche ich es manchmak und auch wenn ich die meiste Zeit damit Kämpfe, meinem alten Körper nachzutrauern, habe ich dennoch auch positive Seiten entdeckt.

Ich weiß, man sieht das selbst nicht, dass man eine Essstörung hat (egal ob das bei dir Magersucht ist oder nicht, ich behaupte auch, dass es kaum noch Menschen gibt, die ein normales Essverhalten haben, wenn man die ganzen Trends dazu zählt- es kommt natürlich auf die persönliche Definition an)

Fakt ist: du nimmst nicht wahr, wie sehr du Dir schadest und ich weiß, du sieht es nicht, willst es einfach nicht akzeptieren.

Ich denke du brauchst therapeutische Hilfe, denn bei mir war es wirklich eine Ausnahme, fast schon ein Wunder, dass mich mein Körper quasi selbst ausgetrickst hat und ich so wieder zu einem gesunden Körper gelangen konnte.

Ich hatte 3 Jahre lang nicht meine Tage, das ist gefährlich und ein klares Zeichen

und ich weiß, es wird vielleicht nie ganz funktionieren mit der vollkommenen Selbstakzeptanz, aber glaub mir, auch wenn das blöd klingt.

diese Störung (egal welche) raubt Dir Lebenslust und Energie. Versuche aufzuwachen, denn Essen beeinflusst dein Leben sehr, euch wenn es lächerlich klingt

Mittlerwiele gibt es Dinge die ich mir nie erträumt habe, wieder zu essen und ich bin so froh diese essen zu können.

Ich weiß nicht ob ich je komplett zufrieden sein werde, aber es geht schritt für schritt und du kannst das auch schaffen wenn du es akzeptierst, wahrnimmst und Dir helfen lässt!

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

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