Die Ladung in einem Blitz?

4 Antworten

Meistens fließt die negative Ladung von der Wolkenunterseite zum Boden, man spricht dabei von einem Negativblitz. Der umgekehrte Fall, Positivblitz genannt, ist seltener. Positivblitze sind aber oftmals stärker.

Ein Blitz ist eine Entladung.

Der Ausgleich von Ladungen durch einen Strom.

Und schlimmer geht immer, denn nur selten ist ein Blitz ein Blitz.

Die meisten Bodenblitze kommen aus negativ geladenen Wolken.

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Entschuldigung, ich hatte Deine etwas seltsame Frage zunächst nicht ganz erfasst. Gewitterblitze sind Lichtbogen, d.h. elektrische Leitungen zwischen gegensätzlich aufgeladenen Wolken („Wolkenblitze“), gelegentlich auch zwischen aufgeladenen Wolken und der Erde („Bodenblitze“). Bei Bodenblitzen ist die Wolke meistens negativ aufgeladen („Negativblitz“), ansonsten sprechen wir von „Positivblitzen“.

Die Luft im Blitzkanal hat also wie jede Gleichstromleitung jeweils eine positive und eine negative Seite, so ähnlich wie der Glühfaden einer Glühlampe im Gleichstromkreis. Eine eigenständige „Ladung an sich“ hat diese Luft normalerweise nicht. Der Bodenblitz erstreckt sich an einer Seite zum Boden. Soweit im Einzelfall die Einschlagstelle als neutral zu betrachten ist, geht dann ein kleiner Teil der positiven oder negativen Ladung der Wolke auf den Blitz über.

 

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