Die Kluft zwischen Arm und Reich in England?

4 Antworten

Im Fernsehn (ZDF-Info oder so) kam mal ein ausführlicher Bericht dazu. Ich glaube der hieß: "Die Macht der Superreichen" oder so. Zumindest stand der Film in einer Dokureihe mit diesem Beitrag. (In der Mediathek von ZDF Info kann ich ihn aktuell nicht finden.) Da wurde es so erklärt:

Zur Zeit von Margaret Thatcher gab es einen amerikanischen Theoretiker. Der behauptete, dass man reichen Leuten nur Geld in die Finger geben müßte, dann würden sie ihrer Natur entsprechend mehr Geld daraus machen. Das würde die Wirtschaft enorm ankurbeln. Die Thatcher-Regierung nahm das auf und senkte den Spitzensteuersatz sehr deutlich. 

Leider passierte das Gegenteil. Die Reichen machten das nicht, was von ihnen erwartet wurde. Sie pflegten einfach einen noch dekadenteren Lebensstil, ansonsten passierte nicht viel. Nur weil man Geld hat, hat man nicht auch Ahnung von Wirtschaft. Zudem stellte sich heraus, dass der Mittelstand der eigentliche Jobmotor ist. Die Superreichen wurden noch reicher und die Mittelschicht wird weniger. Viele Ausländer versuchen nun in England zu investieren. Leider nicht in Jobs sondern in den Immobilienmarkt. (So bringen sie ihr Geld in einem politisch stabilen Land in Sicherheit.) Was zu einer unglaublichen Explosion der Mieten und Hauspreise z. B. in London geführt hat. So verarmten noch mehr.

Du willst Daten, aber keine Prozentzahlen oder Statistiken? Ich versteh die Frage nicht ...

Tut mir leid xD Ich meinte Jahreszahlen und Datum etc. :D

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