Die Kirche und Sexualität Bibelstellen?

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9 Antworten

Die Kirche hat hier die Position der Bibel: Sexualität ist Hingabe und Liebe. Natürlich können einige Bibelstellen etwas verwirrend erscheinen, aber es ist ja Aufgabe der Kirche, die Liebe Gottes in die heutige Zeit zu übertragen. Die Gesetze des Moses sind eine Position Israels auf die damalige Situation. Deshalb heißt es z.B. in den Sprichwörtern:

Dein Brunnen sei gesegnet; freu dich der Frau deiner Jugendtage, der lieblichen Gazelle, der anmutigen Gämse! Ihre Liebkosung mache dich immerfort trunken, an ihrer Liebe berausch dich immer wieder! (Sprüche 5, 18f.)

Das erscheint als etwas anderes, was man so landläufig von der Kirche denkt, nicht wahr? Ja. Wer in den Glauben der Kirche tiefer eindringt, merkt, dass die Botschaft zur Sexualität der Kirche mit all ihren "Verboten" doch eine Botschaft der Liebe ist und dass gerade hier die Liebe besonders gut zum Ausdruck gebracht wird. Paulus (der angeblich so leibfeindlich war) hat es schon treffend formuliert:

In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen; sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen zuwenden, getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist. Sie verbieten die Heirat und fordern den Verzicht auf bestimmte Speisen, die Gott doch dazu geschaffen hat, dass die, die zum Glauben und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangt sind, sie mit Danksagung zu sich nehmen. Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut und nichts ist verwerflich, wenn es mit Dank genossen wird. (1 Tim 4, 1-4)

Von Leibfeindlichkeit also ist keine Spur. Doch wird sie der Kirche gerne angeheftet. Dabei waren es gerade die Gegner der Kirche, die in der Geschichte, die leibfeindlich waren. Sie wurden zu "Ketzern" erklärt. Es ist hier nicht genug Platz, um die gesamte kirchliche Sexualmoral zu erklären. Es liest ja so wie so niemand, was die Kirche eigentlich sagen will, man meint es immer besser zu wissen. Wenn dich wirklich interessiert, was die Kirche mit ihren "Regeln" und "Verboten" bezüglich Sexualität sagen will, könntest du mal das Dokument "Humanae vitae" lesen. Es beinhaltet die wesentlichen Positionen der Kirche zum Thema Sexualität und wurde von den wenigsten "aufgeklärten" Kritikern gelesen, wenn nicht sogar von gar keinem. Denn dann würde man merken, dass der Kern der kirchlichen Sexualmoral vor allem eines ist: die Botschaft der Gottes- und Nächstenliebe.

Finden kann man Humanae vitae hier:

http://w2.vatican.va/content/paul-vi/de/encyclicals/documents/hf_p-vi_enc_25071968_humanae-vitae.html

Ein wunderschöner Text, wie ich finde. Ist auch nicht allzu lang.

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Die kath. Kirche bezieht sich dabei hauptsächlich auf die Lehre des Gründers des katholischen Christentums, Paulus. Der war absolut lust- und frauenfeindlich, weil Sex und Frauen doch nur von der Religion ablenken würden. Er hätte am liebsten Sex komplett verboten, konnte aber das Problem der Nachkommenschaft nicht anders lösen. Daher erlaubte er Sex ausnahmsweise, aber nur zur Fortpflanzung und nur so, dass es keinen Spass macht.

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Kommentar von KaeteK
03.03.2017, 15:04

Paulus war niemals der Gründer der katholischen Kirche Er war auch nicht lust- und frauenfeindlich. Zu solchen Aussagen kommt man nur, wenn man Gottes Wort nicht kennt.

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Kommentar von Hooks
03.03.2017, 22:22

So ein dummes Zeug, das intime Beieinandersein in der Ehe als "ausnahmsweise" zu bezeichnen.

Paulus war es gerade, der die Ehe verordnet hat für denjenigen, der diesen "Spaß" genießen möchte.

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Werner Gitt hat dazu einige gute Argumente:

https://wernergitt.de/gott-kennenlernen/antworten-auf-skeptische-fragen/ueber-das-leben123/1057-duerfen-unverheiratete-paare-nach-der-bibel-zusammenleben-ab-wann-ist-ein-paar-verheiratet

Klingt jetz im ersten Moment vielleicht nicht so, ist aber empfehlenswert.

Hoffe, ich konnte helfen :)

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Kommentar von Hallo5439876
03.03.2017, 15:36

Danke : )

Habs mir durchgelesen

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Ich habe mal ins Internet geschaut.


„Wenn jemand eine Jungfrau betört, die nicht verlobt ist, und
liegt bei ihr, muss er sie sich gegen das Heiratsgeld zur Frau
erwerben.“ (2.Mose 22:15)


„Wenn ein Mann ein Mädchen trifft, eine Jungfrau, die nicht
verlobt ist, und ergreift sie und liegt bei ihr, und sie werden dabei
angetroffen: dann soll der Mann, der bei ihr lag, dem Vater des Mädchens
fünfzig Schekel Silber geben, und es soll seine Frau werden, weil er
ihr Gewalt angetan hat; er kann sie nicht entlassen all seine Tage.“
(5.Mose 22:28-29)


Also, Sex vor der Ehe erlaubt, aber danach muss der Mann die Frau heiraten und darf sich nicht scheiden lassen, und er muss dem Vater der Frau Geld geben.

Ich selbst bin aber Atheist, nur zur Anmerkung.

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Kommentar von Hooks
03.03.2017, 22:26

"Wenn ... " bedeutet doch nicht, daß es erlaubt ist! Hier wird nur gereglt, was in einem solchen Falle zu tun ist.

Zu Gottes Ansicht lies 1. Mose 2,24.

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3Mo 15,16 Hat ein Mann Samenerguss, soll er seinen ganzen Körper in Wasser baden und ist unrein bis zum Abend

Kol. 3,5
5 So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. 

5.Mose 22,28-29
28 Wenn jemand eine Jungfrau trifft, die nicht verlobt ist, und ergreift sie und wohnt ihr bei und wird dabei betroffen,
29 so soll, der ihr beigewohnt hat, ihrem Vater fünfzig Silberstücke geben und soll sie zur Frau haben, weil er ihr Gewalt angetan hat; er darf sie nicht entlassen sein Leben lang.

5.Mos20-21
Ist's aber die Wahrheit, dass das Mädchen nicht mehr Jungfrau war,
21 so soll man sie heraus vor die Tür des Hauses ihres Vaters führen, und die Leute der Stadt sollen sie zu Tode steinigen,

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Die Bibel verbietet keinen vorehelichen Geschlechtsverkehr den Rest der von dir genannten Dinge thematisiert sie nicht mal. Verhütung war wohl schon deshalb kein Thema, weil Nachkommen der einzige Weg zum "Weiterleben" nach dem Tod waren. Die Kirche hat ihre Sexualmoral, wie so vieles, nicht aus der Bibel. Paul Hengge erklärt das und noch viel mehr sehr schön in seiner Bibelkorrektur.

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Ja. 1. Mose 2,24 (beachte die Reihenfolge!) / Römer 1 / 1. Korinther 6 / Galater 5 / Kolosser 3 / 1. Thessalonicher 4


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Kommentar von Hooks
03.03.2017, 22:27

Zur Abtreibung, ganz klar: Du sollst nicht töten und alle ähnlichen Texte. Das Baby ist auch der Nächste, der geliebt werden soll.

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Jesus hat nie über solche Themen gesprochen; Paulus hat darüber geschrieben. Jesus gings um das Verzeihen, Paulus gings um Kontrolle.

Paulus ist Jesus niemals begegnet, war weder sein Schüler, noch sein Apostel, er hat sich selbst "auserwählt", indem er einen epileptischen Anfall als "Erleuchtungserlebnis" gedeutet hat.

Er war es der die römische Kirche gegründet hat, die ebenfall gerne komtrolliert, bis in die Ehebetten und Gebärmuttern; wer sich das gefallen lässt, ist selber schuld!

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Kommentar von KaeteK
03.03.2017, 15:09

Nur haaresträubende Falschaussage zu diesem Thema. Die wenigen Christen hier haben sich wohl zurückgezogen. Kein Wunder, wenn man all die Beiträge hier so liest. Deiner ist der Schlimmste von allen.

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Die Hammerstelle ist wohl 1Kor 9:5. Petrus war verheiratet und andere Apostel auch. Es steht aber nirgends, dass die in der Nacht nur Monopoly gespielt haben.

Dass geweihte Priester nicht heiraten dürfen ist also ein unbiblische, unchristliche, heidnische und teuflische Lehre.


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