Die Kippa, ein Zeichen der Unterdrückung?

Das Ergebnis basiert auf 71 Abstimmungen

Muslime werden zu 100‰ nicht benachteiligt 60%
Muslime werden durchaus benachteiligt 39%

23 Antworten

Muslime werden zu 100‰ nicht benachteiligt

Dass über Muslime so viel berichtet wird, liegt wohl daran dass sie nach dem Christentum die zweitgrößte Religionsgruppe in Deutschland sind.

Wenn sich Moslems unterdrückt fühlen, dann könnte es daran liegen dass deren strenge Regeln mit den Werten und Gesezten von Deutschland kollidieren. Es steht aber jedem Moslem frei, in ein islamisches Land seiner Wahl zu ziehen.

Ja, ich wusste dass in Synagogen die Frauen woanders sitzen als die Männer. Es stört mich nicht, auch nicht dass es in der Moschee Usus ist und mir ist noch nicht aufgefallen dass darüber negativ berichtet wird.

Warum kein Religionsunterricht für Moslems? Gute Frage. Aber eine Benachteiligung sehe ich da noch nicht. Es wundert mich fast dass es noch christlichen Religionsunterricht gibt, und auch dieser driftet mehr ab in Allgemeinwissen über das Christentum bzw. die entspr. Konfession, anstatt den christlichen Glauben wirklich näher zu bringen. Was es bedeutet dass Jesus Christus für unsere Sünden starb, wird dort jedenfalls nicht erzählt.

Was die Kippa mit Unterdrückung zu tun hat, erschließt sich mir nun gar nicht.

Und auch wenn du schon anderweitig darauf hingewiesen wurdest: Wenn du dich an der Situation in Deutschland störst, solltest du auch Beispiele aus Deutschland bringen.

Wenn in Deutschland in Ditib-Moscheen Kinder Heldenbegräbnisse nachstellen,will ich mir um Religionsunterricht erst keine Gedanken machen. Der Fragesteller hat ein völlig verzerrtes Bild.

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Also wenn du sagst Muslime werden in Deutschland benachteiligt werden und dann nur Beispiele aus anderen Ländern aufführst, dann ist die Argumentation nicht sehr schlüssig.

Dein einziges Argument mit dem Religionsunterricht ist auch nicht sehr gut.
Warum sollte man einen Unterricht für einen Glauben geben, der in Deutschland in der Minderheit ist? Das ergäbe keinen Sinn.

In Ägypten, ja ein Entwicklungsland gibt es auch Christlichen Unterricht(ich war dort) . Und woher willst du wissen das ich aus Deutschland und nicht aus Österreich komme?

Übrigens, wie es scheint weißt du nicht das dass Kopftuchverbot auch IN Deutschland bedacht wird.

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@Tom0007000

Wenn du doch das Problem in Deutschland anprangerst hat das doch trotzdem nichts mit Österreich zu tun. Österreich ist nicht Deutschland!!!

Und ja das Verbot wird in Deutschland diskutiert. Aber was ist daran so schlimm?

Solange nur diskutiert wird? Diskussion in der Politik ist sehr wichtig.

Und was mal klar und deutlich gesagt werden muss, in Deutschland haben wir so viel Religionsfreiheit vom Start aus geregelt. Da kann man sich wirklich nicht beschweren!

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@Tom0007000

Ägypten war ein christliches Land, bevor es von den Arabern unterjocht wurde -deswegen dürfen die indigenen Christen (Kopten) noch ihre Religion ausüben - wenn sie nicht von fanatischen Muslimen umgebracht werden!

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@Tom0007000

In Ägypten gibt es auch eine seit dem 1.Jhd nach Christus ansässige christliche Kirche, die koptisch-orthodoxe. Warum legst Du es als generös aus, wenn eine jüngere Religion ihre "Vorgänger" ihren Unterricht lässt? Mal davon abgesehen, dass gerade in den letzten Jahren die Kopten Opfer massiver Gewalt geworden sind - eine Diskriminierung, von der Muslime hierzulande writ entfernt sind.

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Meine Frage bezieht sich übrigens auf Europa und den Deutschen Raum, es wurden deshalb auch Argumentationen von allen Ländern genannt, wo genau hast du da speziell Deutschland gelesen?

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@Tom0007000

Manchmal sehe ich das Muslime in Deutschland benachteiligt sind, Deine Aussage!

Kann sein das ich dich falsch verstanden habe. Dennoch möchte ich das so nicht stehen lassen.

Und schau dir dochmal Muslimisch geprägte Länder an. Wie werden Christen dort behandelt? Und jetzt komm mir nicht mit Ägypten. Es gibt noch viele andere Länder.

Wir halten fest, in Europa haben Muslime deutlich mehr Rechte als Christen in vielen anderen Ländern!

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@socialchiller

Man kann Industrialisierte Länder nicht mit Entwicklungsländern vergleichen, aber es gibt Fortschritte. In Saudi-Arabien werden Kirchen gebaut

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@Tom0007000

Was soll in Industrialisierten Ländern anders sein? Die Aufklärung? Das Wissen?

Ja das mag sein.

Und dennoch sind es alles Menschen mit Gefühlen und Überzeugungen.

Ich bin dafür das jeder seinen Glauben ausüben darf wie er möchte, so er denn dabei andere Menschen nicht verletzt oder gegen geltenendes Gesetz verstößt. Aber trotzdem bin ich ein Mensch mit Emotionen und Überzeugnungen und daher kann ich schon verstehen wenn andere eine Vollverschleierung etc. ablehnen. Ich kann die Gefühle und Ängste dieser Menschen verstehen.

Die Religion selbst muss daher auch Aufklärung betreiben und sich Weltoffener zeigen. Sagen was wirklich Sache ist und nicht um den heißen Brei herum rühren. Dann kann man alles bewerten und verstehen wieso, weshalb, warum...

Ich hoffe ich konnte damit klar machen was ich denke, ohne irgendwelche Hass Gedanken oder ähnliches hervorzurufen.

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@socialchiller

Okay, Christen werden durchaus in anderen Ländern benachteiligt, z. B Saudi Arabien. Aber dennoch gibt es kein Land das Christen in ein Konzentrationslager schickt. Sonst wäre in der westlichen Welt die Hölle los!

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@Tom0007000

Wäre mir so nicht bekannt.

Du musst dennoch die Intention dahinter sehen. Welche Länder machen so etwas?

Das sind Länder die nicht ganz so Demokratisch geprägt sind wie unsere Europäischen.

China ist zum Beispiel Kommunistisch. Da kann man so einiges machen. In China wird man schneller beseitigt als du gucken kannst. Und die die jetzt behaupten dem sei nicht so, informiert euch.

Um das ganze abzuschließen, auch wenn ich gerne diskutiere, du hast Recht. Muslime werden häufig benachteiligt. Das dies aus oftmals aus Angst und anderen Emotionen hervorgeht ist in der heutigen Zeit (Terror) durchaus nachzuvollziehen, wenn auch nicht immer zu akzeptieren.

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Religionsfreiheit heißt doch nur, dass man dir keine Religion verbieten darf. Stell dir mal vor du müßtest aus dem Islam austreten weil er hier verboten wäre. Es gibt auch keinen Fall wo mal ein Jude geklagt hätte dass er am Arbeitsplatz eine Kippa tragen will. Wenn die in der Synagoge oder in der Moschee Frauen und Männer trennen, so ist da ja deren eigenes Gebäude wo sie der Hausherr sind. Aber bitte nicht in Schwimmbädern, Schulen, Zügen oder bei irgendwelchen öffentlichen Veranstaltungen. Islamischen Religionsunterricht gibt es als Modellversuche. Das Problem ist, dass es diverse Richtungen gibt und dass der Lehrer auch eine entsprechende Ausbildung haben muß. Also keine Imane, Haßprediger usw. an Schulen. Der Unterrichtsstoff muß mit dem Kultusministerium abgesprochen sein. Die vielen verfassungsfeindlichen Stellen im Koran dürfen ja nicht so an Kinder weitergegeben werden.

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