Die Kinder meiner Freundin streiten sich nur und sind morgens nur am schreien. Was kann ich tun?

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10 Antworten

Die Kinder Deiner Freundin müssen offenbar die Trennung der Eltern verarbeiten und kommen mit dem Hin- und Her nicht klar. Sind zudem evtl. eifersüchtig auf das neue Kind. Da brauchts viel Verständnis und Zuwendung, um ihnen das Gefühl zu geben, auch geliebt zu werden. Kinder geben sich oft die Schuld an der Trennung der Eltern...

kstarke 04.12.2013, 09:07

Das habe ich auch zu meiner Freundin oft gesagt. Sprich, dass sie mit ihren Kindern mal zu einem Psychologen geht. Und das vor allem die Kinder nicht immer zwischen ihren Ex Mann und ihr hin und her getragen werden. Denn damit können sie auch nicht unbedingt umgehen. Bestimmt trägt da auch eine gewisse Eifersucht dazu bei.

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Moucky 04.12.2013, 09:14

Stimme dir zu, DH ! :)

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kstarke 04.12.2013, 09:25
@Moucky

Aber was kann ich da noch machen ? Vor allem, ist es so, dass der Vater ein Kind hat und das andere Kind bei uns mit wohnt. Und sie dürfen bei ihrem Vater fasst alles machen, was sie wollen... sprich beim Frühstücken fernsehen schauen, ohne Zeitbegrenzung Fernsehen oder Videospiele spielen... Auch Filme schauen, die nicht unbedingt in ihrer Altersklasse sind...und ich habe schon oft gesagt, dass dies nicht unbedingt förderlich ist... aber ihr Ex Mann macht was er will...! Und mir reicht es langsam und meine Geduld ist auch langsam am Ende......das auch im Sinne meines / unseren Sohnes, der mit dem ganzen durcheinander gar nicht umgehen kann.

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Blindi56 05.12.2013, 09:01
@kstarke

Da ihr den Vater ja nicht "kontrollieren" könnte, wäre es in dem Fall vielleicht gut, mal zum Jugendamt zu gehen und die Besuchs-Regelung zu besprechen. Da wird in erster Linie das Wohl der Kinder beachtet.

Andererseits sind die beiden groß genug, um zu verstehen: bei Eurem Papa ist eben alles anders. Hier wird nicht beim Frühstück fern gesehen...dafür haben wir Zeit für Euch und hören uns auch Eure Sorgen an. Ihr müsstet hier nicht streiten, sondern uns um Hilfe bitten. Aber nicht in dem Ton, dass Ihr den Vater "schlecht macht" (auf den ersten blick finden sie Papas lose Erziehung sicher besser, auch wenn die nciht gut tut).

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Hier "schreien" ganz offensichtlich zwei Kinder "um Hilfe". Die beiden sind zerrissen zwischen den getrennten Eltern und mit der Situation völlig überfordert. Da sie Kinder sind, haben sie keine andere Möglichkeit, als das, was sie quält, irgendwie aus sich herauszuschreien.

Mein Rat: Ruft eine Familienkonferenz ins Leben und haltet dieses regelmäßig (am Anfang mindestens 1x ipro Woche, später kann man die Abstände vergrößern) ab. Beteiligt sind dabei deine Freundin, du und alle Kinder. Den Vater der Kinder könnt ihr nicht beeinflussen, aber ihr könnt versuchen, euere eigene Familie zu schützen.

Beim ersten Treffen sollten alle in Ruhe erzählen dürfen, was sie in euerer Familie schön finden und was nicht. Achtet als Erwachsene darauf, dass ihr nur EINEN Kritikpunkt anbringt und besonders das Positive betont. Damit helft ihr den Kindern, die Situation nicht als ausweglos zu empfinden.

Die Kinder sollten hingegen alles sagen dürfen, was sie negativ finden. Hört gut zu, denn manches wird euch vermutlich überraschen. Alles wird aufgeschrieben, es gibt eine Liste mit den schönen und eine mit den unschönen Dingen.

Wenn alle Meinungen geäußert sind, wäre der nächste Schritt, dass ihr nach Ideen sucht, wie es besser klappen könnte, so dass alle zufrieden sind. Auch diese Ideen schreibt ihr auf. Dann überlegt ihr, was jeder einzelne tun könnte, damit es besser klappt.

Für jeden sollte nur eine Sache festgelegt werden - auch für euch Eltern.

Schreibt einen Plan für eine Woche, in dem alle eure Namen stehen. Jeder von euch, der seine Sache, die er besser machen möchte, an diesem Tag geschafft hat, kriegt eine Sonne eingetragen. Über die Vergabe der Sonnen sprecht ihr am Abend alle gemeinsam. Wenn es jemand nicht geschafft hat, überlegt er sich eine Wiedergutmachung.

Diese sollte so aussehen, dass er den anderen etwas Gutes tut. So könnten die Erwachsenen vielleicht eine zusätzliche Geschichte vorlesen oder etwas mit den Kindern spielen und die Kinder könnten den Tisch für alle schön decken oder der kleinen Schwester etwas vorlesen. Das sollte immer sofort umgesetzt werden.

Wenn einer von euch eine bestimmte Anzahl Sterne geschafft hat (Vorschlag: Kinder 5, Erwachsene 10) darf er sich etwas wünschen. Diese Wünsche solltet ihr schon vorher abgesprochen haben, damit sie nicht zu Streit führen.

Die 2-Jährige ist natürlich noch zu klein für dieses System, dennoch sollten alle auch immer an ihre Bedürfnisse denken.

kstarke 04.12.2013, 11:09

Solche Dinge haben wir schon umgesetzt, aber es tritt trotzdem keine Besserung ein. Es wurde auch schon von den Kindern gesagt, dass sie dies auch ganz gut finden, dass sie bei Papa machen können was sie wollen und auch auf keinen Rücksicht nehmen müssen. Der eine Sohn lebt ja auch beim Vater und meint, dass er all das was er bei Papa bekommt oder auch darf, auch bei uns vor Ort machen darf und wird dabei sogar teilweise richtig aggressiv, wenn er dies nicht bekommt und merkt dass es hier anders läuft. Sprich dass sie hier nicht alleine unter sich sind, sondern noch einen Bruder haben, auf dem sie auch mal Rücksicht nehmen sollten, alleine was das morgentliche aufstehen anbetrifft. Sprich,, dass man da nicht unbedingt durch Geschrei morgens um 06:00 Uhr das ganze Haus wach machen muss...Und es ist auch nicht so dass wir mit den Kindern nichts machen...! Ganz im gegenteil... es ging regelmäßig zum Fussball oder wir sind auch mal zum angeln gegangen, sprich was sie gerne machen....!

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Mein Fazit, nachdem ich sowohl alle Antworten der Ratgeber als auch deine Reaktionen darauf gelesen habe:

Es gibt keine Lösung. Und zwar schlicht deswegen, weil du keinen Weg gehen möchtest, den man dir vorschlägt. Du hast für jede Idee sofort Killerargumente parat, warum das nicht klappen wird.

Das Wunder, auf das du zu warten scheinst, der Ratschlag, der mit einem Fingerschnipsen die Probleme verschwinden lässt, wird jedoch nicht kommen.

Schlicht deswegen, weil Erziehung niemals so funktioniert. Sie ist Arbeit. Sie benötigt viele kleine Schritte, sie enthält viele Rückschläge und Frustrationen - und je ungünstiger die Umstände, desto mühsamer ist das Ganze.

Heißt: Du brauchst eine neue Sicht der Dinge, sonst wirst eure Familie niemals eine werden.

Ich würde empfehlen ihr versucht erst einmal ene "Familie" zu werden! Auch, wenn ich dich verstehe und es sicher auch berechtigt ist, solltest du nicht die Einstellung nhaben DEINEN Sohn zu schützen, sondern deinen Kindern zu helfen und für deine "Frau" ein unterstützender Mann zu sein. Ihr seid ja derzeit wie zwei Familien, die gegeneinander arbeiten. Deinem Sohn hilfst du, wenn er seine Geschwister lieben darf ohne, dass du ihm das Gefühl gibst, dass die beiden "Störfaktoren" fur dich sind.

Wichtig ist, dass ihr selbst ruhig bleibt und wisst, dass die Kinder in diesem Alter nicht die Absicht haben zu nerven, auch die sehnen sich nach Frieden und Harmonie, wissen nur nicht wie.

Schreit nie mit, wenn sie euch nicht hören, weil sie schreien egal, wenn ihr auch schreit hören sie auch nicht hin. Ihr braucht erst einmal viel Zeit und Geduld. Wenn die beiden schreien und srreiten, dann trennt sie erst einmal so liebevoll das geht und jeder schnappt sich einen, haltet sie im Arm, bis sie sich beruhigen und man sprechen kann, am schnellsten geht das, wenn sie außer Sichtweite sind. Redet immer ganz ruhig und sagt, dass ihr sprecht, wenn das Kind ruhig ist, versucht aber so wenig, wie möglich während des Beruhigens zu sprechen. Wenn das Kind ruhig ist, legt euch auf den Rücken und besprecht, was los war. Gib dem Kind Rückendeckung und bitte dennoch um Verständnis für das andere Kind. Sag, dass du es verstehen kannst, aber ihr andere Lösungswege suchen müsst. Im Liegen unterhalten ist besser, weil man da nicht wirklich gut schimpfen kann, das hilft ruhig zu bleiben. Die nächsten Wochenenden für bestimmt ein halbes Jahr solltet ihr nur für diese abrufbare Kinderzeit einplanen,klingt irre lang, aber, wenn ihr das schafft, kann es auch schneller gehen und ein halbes Jahr ist ja nichts auf die Jahre gesehen.

Im Alltag allein, trennt ihr die Kinnder in dem ihr euch eines nehmt und das andere bestimmt bittet im anderen Zimmer zu warten. Dann wechseln und je nach Lage gern noch ein paar Minuten noch mit allen Kindrn zusammen liegen und gemeinsam genießen.

Wer schreit ist hilflos. Das gilt auch für die Eltern. Erklärt, dem Kind, das nicht schreit, dass der andere grade nicht weiß, was er tun kann und überlegt zusammen, welche Möglichkeiten ihr habt dem verzweifeltem Schreier zu helfen und ihm zu zeigen, das ihr ihn trotzdem lieb habt und er gar nicht schreien muss(gilt auch für Erwachsene).

Bringt Ruhe und Gemeinsamkeit in euer Leben. Ihr müsst mit viel Liebe und unbedingtter Konsequenz erziehen. Konsequenz heißt nicht lieblso oder Härte. Wenn ihr etwas verbietet und das Kind brüllt oder weint oder was auch immer, dann seid ihm ein Freund, tröstet es liebevoll, helft ihm das Verbot zu ertragen, lasst es nicht allein im Ertragen des Verbotes, aber brecht nicht ein, macht klar, dass ihr den Kummer und die Wut so gut verstehen könnt, aber das Verbot bleibt bestehen und ist unumstösslich.

Das wird euch helfen im Alltag besser klar zu kommen und dabei müsst ihr bleiben, nehmt nichts, was die Kinder euch in der Wut an den Kopf werfen persönlich und macht ihnen klar, dass ihr sie immer liebt, auch, wenn sie so etwas sagen.

Die sind noch so klein und so haltlos in der Welt, Gebt ihnen ein "Nest" in dem sie wissen, dass ihnen nichts passiert. Die brauchen euch.

Immer, wenn die sich hochschaukeln, müsst ihr versuchen ganz ruhig zu werden. Schreien und Streiten raubt so viel Kraft und ist völlig uneffektiv. Solltet ihr mal nicht schaffen ruhig zu bleiben, kurz versuchen die Kinder zu trennen wenn das erfolglos bleibt, aber die Kraft fehlt, dann mal schreien lassen, in die Küche gehen, Tee kochen, runterfahren. Ohren auf Durchzug und Kraft sammeln.... an was richtig Schönes denken und nach vllt. 10 Minuten gestärkt erneut versuchen, wenn noch notwendig.

Viel Glück für dich und deine Familie.

Moucky 04.12.2013, 09:12

Klasse Antwort, DH ! :)

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kstarke 04.12.2013, 09:17

Das mit dem eine Familie zu werden ist ein wenig schwierig... denn die beiden Kinder meiner Freundin dürfen bei ihrem Vater fasst alles machen was sie wollen... egal ob sie den ganzen Tag vorm Fernseher oder Videospiel sitzen...oder beim Frühstücken fernsehen geguckt wird... und wir arbeiten seit Monaten schon gegen an. Und ihr Ex Mann lässt sich da auch nicht sagen...sprich die Dinge mal anders an zu gehen. Das mit dem trennen der Kinder im Zimmer ist auch nicht so einfach, da das andere Kind nie alleine im Zimmer sein kann. Und das Problem dabei ist auch, dass wir dies natürlich versuchen können dies umzusetzen. Aber wenn die Kinder bei ihrem Vater sind, wissen sie,dass sie dort machen können, was sie wollen...sprich dass dort das Geschreie und Gestreite morgens alltag ist. Ich habe auch schon gesagt, dass sie dort vor Ort mal etwas verändern soll...denn sie dürfen dort auch im Fernsehen fasst alles gucken was sie wollen....!

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ErnstWilkinson 04.12.2013, 09:44
@kstarke

Mach dir nicht so viele Gedanken um den Aufenthalt bei dem leiblichen Vater. Zum einen hast du sein Verhalten nicht in der Hand und es lenkt dich nur von deiner eigenen Verantwortung zuhause ab. Ruh dich nicht auf seinem Fehlverhalten aus, du hast deine eigene Baustelle. Bekommt das zahause in den Griff, dann wird es zwei Moglichkeiten geben. Erstens, die Kinder sind bei euch lieb und bei dem Vater tanzen sie noch immer auf dem Tisch oder zweitens, sie nehmen das neue Verhalten mit rüber und benehmen sich dort auch besser. Wenn letzteres der Fall ist, dann Herzlichen Glückwunsch, dann habt ihr den Kindern Stärke und Rüstzeug geeben, dass ihnen überall hilft.Sagt ihnen, dass IHR diese Verhalten nicht mehr duldet. Sprcht mit ihnen, dass ihr euch wünscht und dass ihr an sie glaubt, dass sie das bei dem Papa auch schaffen. Sprecht nicht schlecht über ihn, macht nur klar, dass ihr das anders regeln möchtet.

Weißt du, dass "Schlechte" wächst immer nach, das kriegst du nicht weg aus dieser Welt, der Vater wird immer der Vater sein und der handhabt es, wie er will. Die Kinder werden irgendwann Freunde haben, die Rauchen, die trinken, die klauen..... sprich niemals schlecht über diese Freunde, sondern sorge dich zusammen mit den Kindern um diese ihnen wichtigen Menschen! Klar kannst du innerlich aufatmen und 3 Kreuze machen, wenn deine Kinder sich freiwillig abwenden, aber steh hinter deinen Kinder! Verbietest du den Kontakt, dann kommen andere.... das Schlechte wächst immer nach. Aber es gibt einen Weg,... mach deine Kinder durch unerschütterliche Liebe, absoluter Konsequenz und Interesse an ihrem Leben zu so starken Persönlichkeiten, dass sie alles nicht mitmachen oder sich von allein abwenden. Zeige ihnen, wie lieb ein 12 jähriger sein kann, auch , wenn er schon raucht, aber das zeigt, dass er Hilfe brauch, schwach und wohl einsam ist..... sorge dich immer um die Freunde, aber mach ihnen klar: Du brauchst das alles nicht, DU hast uns, wir sind IMMER für dich da!

Vergiß du den Vater, sei selbst einer! Du wirst sonst zusehen, wie dein Sohn genauso wird und denken , der andere Vater und die Geschwister sind Schuld, dass dein Sohn so ist. Aber das stimmt nicht, sei für deine Kinder selbst verantwortlich!

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kstarke 04.12.2013, 10:48
@ErnstWilkinson

Das bin ich auch.... aber letztendlich kann ich auch nur Tipps oder einen Rat geben, denn ich bin nicht der erziehungsberechtigte....Und es hat auch für mich das Gefühl, als wenn sie das schlechte Verhalten was sie bei ihrem Vater betreiben mit zu uns nehmen. Und wenn ich dann mal etwas sage oder auch konsequent bin, heisst es, dass ich ihm sowieso nichts zu sagen habe... selbst der eine Sohn sagt schon, dass er seine Lehrerin hast, weil sie ihm zeigt wo es lang geht...! Und das sagt doch schon alles aus...! Oder ? Und wenn sich daran auf Monate hinaus nichts verändert, dann ist doch klar, dass ich mir dann schon Gedanken darüber mache, was dies für Auswirkungen auf meinen Sohn langfristig hat...

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ErnstWilkinson 04.12.2013, 11:05
@kstarke

Ja, natürlich machst du dir Gedanken, aber du hast ja nur Einfluß auf DEINEN Bereich. und kannst hoffen, dass sie das für andere Bereiche auch nutzen.

Ganz ehrlich, du musst unbedingt mit deiner Freundin sprechen, ohne Vorwurf, ohne "leiblicher Vater"-Diskussion..... IHR müsst ein PAAR werden, ihr seid ja eine Wg mit zwei alleinerziehenden.... das geht nicht. Dann bekommt ihr das nie hin. Selbst als NIcht-Vater ihrer anderen Kinder hast du doch eine Form von Hausrecht und Mitbestimung, wie es geregelt wird. Aber du und deine Freundin, ihr müsst euch mal einigen.

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ETalbi 04.12.2013, 11:14
@ErnstWilkinson

Diese Ratschläge kann ich nur unterstützen.

Mit einer ähnlichen Vorgehensweise komme ich auch bei meinen 4 Mädels zum Ziel.

Eine meiner Tochter zeigt jede Form von Stress und sei es nur, dass sie in der Schule nun an einem Tisch mit lauter Jungs sitzen muss, über Lautstärke und auffälliges Verhalten.

Kürzlich habe ich eine geschlagene halbe Stunde mit ihr auf dem Bett gelegen und habe mit ihr geatmet :) klingt bescheuert, war aber aus der Not geboren, weil meine Mädels sich irgendwann sogar gegenseitig körperlich angingen.

Sie beruhigte sich zunehmend, die dreijährige fand das witzig und machte mit, die zwölfjährige hat sich auch irgendwann daneben gelegt, dann haben wir auf einmal alle gelacht und dann hat meine 8 jährige bitterlich geweint, sich entschuldigt und uns allen ihr Herz ausgeschüttet.

War ich kurz zuvor an einem Punkt, an dem ich sie alle am liebsten in den Keller gesperrt hätte? Definitiv Ja! Aber....

...wie vom Antwortersteller schon sehr schön beschrieben, das sind Kinder und wir als Eltern, sind in der Verantwortung sie zu unterstützen und zu stärken und ihnen auch in brenzlichen Situationen zu versichern, dass wir sie lieben.

Ist das anstrengend? Ja!

Da müssen wir Eltern alle durch, wenn wir aus unseren Kindern starke Erwachsenen machen möchten.

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kstarke 04.12.2013, 11:25
@ETalbi

Das ist richtig und ich finde das was du schreibst auch sehr gut und richtig...aber es ist sehr schwierig gegen Mühlen anzukämpfen, die dann das ganze vorhaben wieder zerstören, wenn sie dann mal wieder für ein paar Tage bei ihrem Vater waren, wo wirklich nur Unruhe und Geschrei herrscht.... Und wo sie sowieso alles machen dürfen was sie wollen....??? Kinder gehen auch immer den weg des geringsten Wiederstands....! Oder ? Und dies wollen sie dann auch bei uns...!

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ErnstWilkinson 04.12.2013, 11:54
@kstarke

Besorge dir mal einen Babysitter und dann geht ihr mal schön essen. Geht das nicht, dann macht euch mal zuhause einen schönen abend und dann müsst ihr eure Probleme angehen. Aufschreiben kann helfen. Werft euch nichts vor ( klapptnie, aber nehmt es euch vor und erinnert euch gegenseitig daran)

An den Anfang würde ich eure Liebe zueinander stellen. Klärt, ob und wie sehr ihr euch noch liebt.Wer sich geliebt fühlt ist viel stärker und hat mehr Halt. Wenn ihr euch liebt, dann sagt undzeigt euch das! Als Paar, nicht als Eltern. Wenn ihr euch da dann einig seid und daraus genug Kraft schöpfen könnt, dann geht ihr weiter, nach EUCH, die Kinder....EURE Kinder. Klärt, dass ihr das gemeinsam schaffen wollt. Ein Riesenschritt, den du deiner Freundin entgegenkommen kannst ist, dass du mit ihr nicht mehr klären wollen wirst, was bei dem Ex zuhause los ist. Auch SIE kann dort nichts ändern, sag ihr, dass du das nun erkennst, aber ihr eine Chance habt, es trotzdem hinzubekommen, denn die Kinder können mit euch als sich und sie liebendes Paar so stark werden, dass SIE ALS KINDER lernen auch auf sich aufzupassen und dann sagen sie ihrem Papa vllt. von selbst:"Das wollen wir nicht sehen." Nur weil sie dort mal beim Frühstück fernsehen dürfen, geht ihr Leben nicht den Bach runter, lasst sie das genießen, aber bittet sie ihren Papa darauf aufmerksam zu machen, das es altersentsprechend ist. Enn sie strahlend erzählen, was sie alles durften, dann freut euch mit, bei gefährlichen Dingen bittet ihr sie um selbstverantwortliches Handeln und gegenseitige Rücksichtnahme(sie tragen natürlich keine Verantwortung, aber sie können schon üben sich selbst zu schützen und kleinere Geschwister mit zu schützen.). Deiner Freundin wir es unglaublich viel Druck nehmen, wenn sie dich in dieem Bereich nicht mehr als Gegner, sondern als Unterstützer empfinden kann, es ist ohnehin schon schwer für sie, aber es hilft so sehr, wenn man nicht allein vor so einem Problem steht. Höre dir ihren Kummer mit dem Ex an und hilf ihr immer dabei, kämpfe nicht mehr gegen sie zum Schutze deines Sohnes. Es hilft deinem Sohn mehr, wenn du seine Mutter liebst und bedingungslos zu ihr stehst. Nichts in seinem jungen Leben wird ihm je mehr helfen, als zu sehen, das sein Vater seine Mutter liebt! Damit hat er schon so viel mehr als die andern beiden! Denke künftig mit 3 Kindrn, nicht dein Sohn und die anderen zwei, wenn du das noch nicht kannst, dann lerne es für die beiden Menschen, die du so sehr liebst. Für deine Freundin, die ihre Kinder alle drei lieben dürfen sollte, ohne sich dafürbei dir schlecht zu fühelen und für deinen Sohn, desssen Geschwister sie sind. Wachst zusammen, haltet zusammen! Ihr müstt nicht lieben, wo keine Liebe ist oder erzwungen werden kann, aber haltet zusammen, gebt euch alle 5 Kraft und Geborgenheit! Bei euch fünfen zuhause, soll keiner traurig oder allein sein, ihr seid immer füreinander da. Helft euch immer. Nehmt euch Zeit füreinander. Habt immer Zeit zum zuhören, denn wenn euch interessiert, was eure Kinder sagen, dann weckt es das intresse der Kinder an dem, was ihr zu sagen habt. Du und deine Freundin, ihr müsst sein, wie Pech und Schwefel und immer zueinander stehen, lebt ihr das glücklich vor, dann wollen eure Kinder das auch und folgen euch.... keiner will sein wie der Teil eines ständig streitenden Paares. Euer Streit nervt die Kinder genauso, wie deren Streit euch..... aber DU und deine Freundin, ihr habt es in der Hand. Alles Liebe für euch.

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kstarke 04.12.2013, 12:12
@ErnstWilkinson

Wir streiten uns ja nicht... das zum einen... des weiteren geht es ja viel mehr darum, das die beiden Kinder gegenseitig immer wieder Köpfe einhauen und das wegen jedem kleinsten bisschen. Und meine Freundin weis auch sehr genau, dass ich zu ihr stehe... aber es gibt Bereiche, in denen ich nicht so wirken kann, wie ein erziehungsberechtigter...! Sprich ich kann nur Tipps oder einen Rat geben....für die Umsetzung sind die Erziehungsberechtigten zuständig, um eine Veränderung herbei zu führen. Denn das selbe Verhalten zeigt der eine von den beiden schon in der Schule. Dort ist es mittlerweile schon so weit, dass er selbst seine Lehrerin hast, weil sie ihm ganz klar die Grenzen aufzeigt. Dies hat er mir vor ein paar Tagen gesagt. Und ich finde dies kann ja irgendwo nicht sein...Oder ?

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ErnstWilkinson 04.12.2013, 12:56
@ErnstWilkinson

Diese Unstimmigkeiten zwischen euch bekommen die Kinder aber eben auch mit. Ihr müsst euch da eure Grenzen setzen. Klar bist du nicht Erziehungsberechtigter, aber, wenn ihr an einem Strang zieht, dann kannst du trotzdem erziehen, denn dann vertrittst du die Interessen der Mutter und darft das. Nur das müsst ihr eben klären... wie soll das denn sonst unter gegebenen Umständen hinhauen, bei zwei von dreien hast du nix zu sagen, aber beim dritten bist du erziehungsberechtigt. Will deine Freundin denn die ersten anders erziehen, als ihr drittes? Kann doch eigentlich nicht sein....sie muss dir Verantwortung abgeben. Klar, gesetzlich ist das so, aber wie gesagt, du darfst die Kinder auch vom Gesetz her miterziehen, wenn du das Einverständnis der Mutter hast! Alle Lehrer eines Internats machen das z.B. auch.... du darfst das, wenn ihr euch einig seid. Hört auf einzelnd zu denken, wachst endlich zusammen.

Klar hassen die die Lehrer, euch werden sie auch erst mal "hassen", alles was maßregelt nervt erst einmal, aber zieht durch. Erklärt, das die Lehrer helfen wollen, das die auch mal Kinder waren und an dem, woran sie Spaß haben , nun gerne Kindern beibringen wollen und das ein Lehrer auch zuhause traurig ist, wenn Schüler gemein sind. Versetzt euch in die Lage derer, die nerven und sucht das Liebenswerte in ihm. Schützt den Lehrer vor dem Kind und die Kinder vor dem Lehrer.... je nach dem, was grade los ist.

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ETalbi 04.12.2013, 13:29
@kstarke

"Kinder gehen auch immer den weg des geringsten Wiederstands....! Oder ? Und dies wollen sie dann auch bei uns...! "

Es ist möglich durch konsequentes Verhalten den Kindern beizubringen, dass bei euch andere Regeln gelten, als an anderer Stelle. Eure Kinder werden u.U. auch bei Freund/en/innen in Kontakt mit inkonsequentem Verhalten von Elternteilen kommen. Dann bekommt ihr zu hören "Die Mia darf das aber" usw.

Ich erkläre dann immer das Gleiche. Hier bin ich und hier gelten meine Regeln. Ende der Diskussion. Kinder haben schon immer und werden auch immer ihre Grenzen testen, mit oder ohne leibliches Elternteil außerhalb des eigenen Familienverbundes. Bei euch ist es der Vater, bei Anderen sind es Oma und Opa, die andere Grenzen setzen als ihr.

Daher ist es noch wichtiger, dass ihr bei euren Kindern in eurem Haushalt eure Regeln unabhängig vom weiteren Umfeld geduldig und vor Allem konsequent durchsetzt.

Das funktioniert durch sicheres Auftreten und schließt in der Anfangszeit der Durchsetzung leider auch Kompromisse aus. Ihr beiden Eltern müsst euch einen Plan machen, hinter dem ihr gemeinsam stehen könnt und diesen dann gemeinsam und einig durchsetzen.

Glaub es oder nicht, Kinder ziehen langfristig klare Grenzen der unendlichen Freiheit vor! Der Lebensraum wird dadurch überschaubar und die Ruhe kommt von Allein... (eine Mutter von 5 Kindern im Alter zwischen 18 und 3 ;) )

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Takie 04.12.2013, 14:07
@kstarke

ich hoffe, es ist mir keiner böse, wenn ich mich hier auch mal kurz zu Wort melde, ich kann nicht mehr an mich halten;-)

  1. kstarke: Ich habe Verständnis für dein Problem!
  2. ErnstWilkinson: deine Antwort und Kommentare sind super klasse!!!!!

Und deswegen mein Rat an dich kstarke: Denke mal um!!! Die Ratschläge und Ansichten von ErnstW...sind super klasse und richtig! Er hat das wunderbar geschrieben und ich - ich hoffe du verzeihst mir meine Offenheit- bekomme das Gefühl nicht los, dass du immer irgendwie nur dagegen sprichst: ist ja richtig, aber...ihr Vater macht das aber wieder so...meine Freundin will das aber nicht...aber, aber, aber !!!

  1. Es gibt nur den Weg, dass du mit deiner Freundin ZUSAMMEN arbeitest. Will sie das nicht, habt ihr schon keine Chance, denn wenn einer sagt, geht mal auf euer Zimmer und der andere sagt, nee braucht ihr nicht, kann keine Einigung und Regelung reinkommen! Desweiteren arbeitet ihr da ja auch gegen euch und werdet aufeinander sauer, das macht es nicht besser!

  2. vergiss mal den Vater!!! Ich höre nur, ja aber der Vater hier, der Vater dort: na und! Wenn sie bei ihrem Vater sind, ist das ein komplett anderer Haushalt! Es ist normal, dass es nicht überall gleich abläuft. Damit muss man lernen umzugehen! Und das geht! Ich spreche aus Erfahrung, meine Nichte ist ein "Trennungskind". Mutter und Vater haben nicht immer gleiche Ansichten gehabt und vor allem auch die eine Oma nicht. Die fand es ganz toll, wenn die Kleine sie mitten ins Gesicht schlug und hat darüber gelacht. Bei mir gab es das nicht, ich habe ein NEIN ausgesprochen und sie runter gesetzt, jedesmal. Schnell hatte die Kleine begriffen, dass ich nicht geschlagen werden wollte (natürlich ist mir klar, dass die Kleine das damals noch nicht als solches angesehen hat), die Oma hat sie noch geschlagen, als sie 4 war!

Ihr kommt um ARBEIT nicht drum herum, es nur auf den Vater schieben, bringt euch nicht weiter! Erklärt, dass es bei dem Papa vielleicht so gemacht wird, bei euch aber aus bestimmtem Grunde anders. Und bleibt konsequent! Dann dauert es nicht lang und sie wissen, dass es bei euch anders läuft. Meine Nichte beschwert sich auch mal und sagt: Ela´s Eltern erlauben das aber! Ich frag dann: Erlauben Ela´s Eltern auch, dass sie am WE ins Kino darf, oder am WE Kosmetik benutzen darf....oder, oder, oder..?....schnell kommt natürlich etwas, was meine Nichte verneint, denn wie gesagt, überall läuft es anders. Und dann sag ich: Siehst du, es gibt immer und überall Vor-und Nachteile und im Grunde weißt du ja, warum wir das nicht möchten oder erlauben können. Fertig! Aber das heißt eben am Anfang mal etwas erklären und am Ball bleiben mit dem konsequent sein, und das ist vielen schon zu anstrengend und dann sind immer alle anderen Schuld!

Ich will dich nicht angreifen, ich schrieb ja auch , ich verstehe dich. Aber IHR müsst den Popo hochkriegen und daran arbeiten und ich habe selten eine so super Antwort gelesen wie die von Ernst...Wenn man da immer noch ständig ein ABER findet, sollte man sich mal fragen, wieviel Hilfe man wirklich will und was man bereit ist dafür zu tun, die Situation zu ändern.

Und wie gesagt, OHNE deine Freundin, hast du ALLEINE eh keine Chance, also setzt euch erstmal zusammen und besprecht, was ihr überhaupt wollt, bevor ihr das dann an eure Kinder weiter geben könnt!

P.S.: Das Kommentar von ETalbi verdient auch ein DH!!!

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ErnstWilkinson 04.12.2013, 14:14
@ETalbi

Das sehe ich auch, wie ETalbi, wenn ihr euch durchsetzt in liebevoller Art, dann habt ihr zuhause bald keinen ùbermäßigen Stress. Wichtig ist noch euer Einfluss, wie sie sich in der Schule benehmen, aber egal, wie ie sich beim Vater benehemen, wenn ihr konsequent seid, dann kommen sie zurück und wissen dann genau, hier läuft's dann wieder anders.

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Einfach mal durchgreifen : Steckt die zwei Streithähne konsequent auseinander und dann fangt mal mit ERZIEHUNG an.... Erziehung ist was anderes als ständig zu sagen: Hört auf...Nein das dürft Ihr nicht.... Zur Erziehung gehört Feingefühl, was Deine Freundin nicht zu haben scheint.

kstarke 04.12.2013, 09:05

Sie kriegen von mir oft schon eine klare Ansage, wie zum Beispiel heute morgen auch...! Ich habe auch schon gesagt, dass sie als Eltern etwas gegen das Verhalten tun sollen. Aber irgendwie tut sich da nichts....Und vor allem wenn ich mal energisch durch greife, sagt meine Freundin, dass ich mich zurück halten soll.... ! Sie ist dann auch teilweise so, dass sie gegenüber ihrer Kinder ein schlechtes gewissen bekommt und sich indirekt bei ihnen entschuldigt. Auch wenn sie von ihr Ansage bekommen. Wo ich dann auch denke, dass ich mit in der Wohnung wohne und natürlich da mit im Sinne unseres gemeinsamen Sohnes denke... denn der kann damit ja gar nicht so richtig umgehen.

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Auf keinen Fall ist das gut für die Erziehung Eures kleinen Sohnes. Dieses Geschrei und die Streitereien sind nicht normal. Deine Freundin und Du müßt Euch zusammensetzen und das klar ansprechen. Ziel muß sein, überhaupt Ruhe in die Familie zu bekommen und vor allem sich bei den Kinder durchzusetzen, ihnen also Grenzen aufzuweisen und die dann auch durchziehen. Man kann z.B. Fernseh-/PC-Verbote, ins Zimmer gehen und erst wieder rauskommen, wenn Ruhe herrscht, Taschengeld-Kürzung. Außerdem sollten Kinder auch bestimmte Aufgaben - entsprechend ihrem Alter - bekommen, z.B. Mülleimer leeren, Blumen gießen - jedes Kind etwas und auch darüber wachen. Man muß sich einfach durchsetzen, sonst werdet Ihr später mal von Euren Kindern beherrscht. Und das will wohl niemand.

Eigentlich hast du zwei Möglichkeiten.

Entweder du suchst die Ursache für das Geschrei, denn irgendwoher muss das ja gekommen sein. Tun sie das schon immer oder hat das zu einer bestimmten Zeit angefangen? oder es ist einfach mal an der Zeit durchzugreifen, du bist der Mann im Haus. Ich kann jetzt nicht wirklich rauslesen, das du deine Freundin in dieser Sache unterstützt. Es hört sich so an, als würdest du dich da komplett raushalten? Dann musst du vielleicht mal schreien, das alle kapieren dass das nicht ok ist.

Zudem kann man aus deinem Text nicht rauslesen, warum sie schreien. Streiten sie sich oder sind sie einfach nur unverschämt laut weil es ihnen spaß macht?

88donuts 04.12.2013, 08:17

mit dem letzten Satz wollt ich sagen, streiten sie sich wirklich um wichtiges oder ist es eher Absicht?

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kstarke 04.12.2013, 11:13
@88donuts

Oftmals streiten sie sich oder sind auch unverschämt laut...es wurde vom einen der beiden auch schon gesagt, dass sie es ganz toll finden, dass sie keine Rücksicht nehmen müssen, wenn sie beim Vater sind. Ich habe ihnen aber schon klar gemacht, dass dies bei uns nicht so läuft, da sie bei uns noch einen kleinen Bruder haben, der nicht fasst jeden Morgen um 06:00 Uhr vom Geschrei geweckt werden muss....!

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kstarke 04.12.2013, 09:19

Sie schreien und streiten sich eigentlich mehr oder weniger schon immer.... bei ihrem Vater ist das schon morgen alltag...da kriegen es wie gesagt schon die Nachbarn mit...Sie kriegen von mir oft schon eine klare Ansage, wie zum Beispiel heute morgen auch...! Ich habe auch schon gesagt, dass sie als Eltern etwas gegen das Verhalten tun sollen. Aber irgendwie tut sich da nichts....Und vor allem wenn ich mal energisch durch greife, sagt meine Freundin, dass ich mich zurück halten soll.... ! Wo ich dann auch denke, dass ich mit in der Wohnung wohne und natürlich da mit im Sinne unseres gemeinsamen Sohnes denke... denn der kann damit ja gar nicht so richtig umgehen.

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88donuts 05.12.2013, 07:51
@kstarke

Kann ich voll verstehen, das dich die Situation nervt, weil sie halt nicht gut für den Kleinen ist. Vielleicht ist der erste Schritt mal ein wirklich klärendes Gespräch mit deiner Freundin und wenn sies einsieht mit dem Vater der Kinder. Also kein Gezanke sondern wirklich ruhig. Mach Ihnen klar das es so nicht weiter geht und du dir das nicht mehr lange nur so ansiehst, sondern du dich halt dann darum kümmerst. Es ist natürlich nicht nett von deiner Freundin, dir zu sagen das du es erdulden musst und dich nicht einmischen darfst. Da nehmen dich auch die Kinder nicht mehr für voll. Ich an deiner Stelle würd mich einfach durchsetzen. Ist es denn am schlimmsten, wenn sie wieder mal bei ihrem Vater waren? Versucht doch einfach mal, wie sie sich machen wenn sie eine zeitlang bei euch bleiben und erstmal nicht den Vater besuchen. Vielleicht halt mal 1 Wochenende aussetzen...dann weißt du gleich wer oder was der Auslöser ist.

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kstarke 06.12.2013, 09:42
@88donuts

Ich habe ihr auch klar gemacht, dass es nicht so weiter geht. Sie hält mich eigentlich nur zurück, wenn es mir wirklich reicht und ich drastisch durch greife. Ich finde nämlich, dass es irgendwann auch mal gut ist. Denn bei ihr ist es mittlerweile schon so, dass sie auf das, was sie sagt gar nicht mehr so richtig hören und machen was sie wollen. Wenn sie längere Zeit wieder bei ihrem Vater waren, merkt man dies total an ihrem Verhalten. Bei dem einen Kind mehr man dies total, dass er beim Vater lebt.. denn er glaubt, dass er all das was er beim Vater darf auch bei uns machen darf... und wenn er es nicht bekommt kommt es öfter dazu, dass er absolute Ausraster bekommt. Und so etwas dulde ich in unserem Haushalt absolut gar nicht.

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88donuts 12.12.2013, 14:41
@kstarke

Einzige Möglichkeit, lass dich nicht von ihr zurückpfeifen. Sondern greif einfach durch. Ihr lebt als Familie zusammen, also hast du mindestens genauso viel zu sagen...Alles Gute

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Wendet euch doch mal ans Jugendamt. Die können die Umstände beim Kindsvater überprüfen und euch gegebenenfalls eine Erziehungshilfe zur Seite stellen

kstarke 04.12.2013, 09:31

Das habe ich auch schon mal vorgeschlagen....aber meine Freundin sagt, dass sie da nichts machen... Ich habe es schon so oft gesagt, dass die Tagesabläufe bei dem Vater mal von einer Person vom Jugendamt mal überprüft werden sollten...Und wenn ich ihr diesen Rat mal gebe... rudert sie immer wieder zurück und sagt, dass sich bei ihrem Ex Mann sowieso nichts ändern wird...

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Ich musste das auch in meiner ganzen Kindheit ertragen: meine Mutter und meine Schwester, Streit und Geschrei jeden Morgen. Für mich hat es erst aufgehört, als ich mit 18 in eine andere Stadt gzogen bin. Ich kriege heute noch Bauchschmerzen, wenn ich draußen Mütter mit ihren Kindern schreien höre, habe auch keine Kinder und meide laute Menschen. Wenn zwei sich nicht mögen und vertragen, mögen sie sich halt nicht, und das bleibt so lange so, wie sie zusammen wohnen müssen. Ich hoffe für dich, dass du deine eigene Wohnung noch hast und dem entfliehen kannst. Sonst kriegt dein Sohn ein Asperger-Syndrom und wird die Einsamkeit lieben.

Lasst das nicht durchgehen, setzt dem Geschrei ein Ende, ihr werdet doch gegen zwei "kleine " Kinder nicht den Schwanz einziehen, das kann nicht sein. Ihr müsst hart durchgreifen

kstarke 04.12.2013, 09:20

Sie kriegen von mir oft schon eine klare Ansage, wie zum Beispiel heute morgen auch...! Ich habe auch schon gesagt, dass sie als Eltern etwas gegen das Verhalten tun sollen. Aber irgendwie tut sich da nichts....Und vor allem wenn ich mal energisch durch greife, sagt meine Freundin, dass ich mich zurück halten soll.... ! Wo ich dann auch denke, dass ich mit in der Wohnung wohne und natürlich da mit im Sinne unseres gemeinsamen Sohnes denke... denn der kann damit ja gar nicht so richtig umgehen.

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