Die interessantesten Non-Fiction-Bücher?

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11 Antworten

Ich habe in letzter Zeit gelesen und kann empfehlen:

  • Jean Ziegler: Ändere die Welt!
  • Rotraud Perner: Mut! Das ultimative Lebensgefühl
  • Johannes Hartl: Gott ungezähmt
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Ich kann Dir wärmstens die Discorsi sopra la prima deca di Tito Livio von Niccolò Machiavelli empfehlen - am besten in einer kommentierten Ausgabe mit Geleitwort, so dass Du auch einen Einblick in die Umstände der Entstehung dieses Werkes erhältst. Hier finde ich die Ausgabe vom Kröner-Verlag besonders gelungen.

Machiavelli (https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli) lebte zu einer äusserst turbulenten Zeit im Italien der Renaissance - einem uneinheitlichen Gebilde aus diversen Stadtstaaten, darunter Fürstentümer, Republiken und natürlich der Kirchenstaat. Der Mann hat ungemein viel miterlebt; von den inneritalienischen Konflikten jener Periode, über die Machtgelüste Deutschlands, Spaniens und Frankreichs an italienischem Territorium bis hin zum Fall der florentinischen Republik und dem Auf- und Abstieg der Medici in Florenz.

Als Staatssekretär und Diplomat in Florenz stand er eine Zeit lang inmitten all dieser Wirren, bis er bei der Machtergreifung der Medici in die Verbannung geschickt wurde - wo er gezwungenermassen die Musse fand, den Principe sowie die Discorsi zu verfassen, welche seine Gedanken und Erfahrungen zur Politik wiedergeben. Leider fand er danach nicht mehr den Weg in das von ihm so geliebte politische Leben zurück.

Wie Du sicher siehst, mangelt es den Discorsi nicht an den von Dir geforderten Themenfeldern wie Geschichte, Politik und Biografie. Allerdings musst Du natürlich bereit sein, mit den bei uns doch sehr tief verwurzelten Vorurteilen zur Person Machiavellis aufzuräumen. ;-)

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Ich weiß, dass trifft es nicht genau, aber: Ken Follett hat aber ein paar wirklich spannende Bücher geschrieben, die zwar erfunden, aber sehr geschichtsnah sind. Zb. 'Die Leopardin' handelt vom Zweiten Weltkrieg und besteht zum Großteil aus tatsächlich geschehenen Ereignissen. Die Biografie 'Mandela' ist aber auch sehr gut. 

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Kommentar von Sleepcheap19
14.07.2016, 20:04

Danke :-) Werde ich mir mal anschauen!

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Norbert Elias: "Etablierte und Außenseiter". Weltklasse Soziologe; Erklärt dir Fremdenfeindlichkeit unter Gleichfarbigen, in direkter Nachbarschaft. Ist eine Studie über eine englische Vorstadt, einfach selbst lesen. Wenn du es verstehst, verstehst du AfD & Co.

Oder Bücher über John Brown, der Mann der den Civil War angezettelt hat, als er sein Leben und das seiner Söhne opferte für den Widerstand, z.B. "John Brown - Abolitionist", David S. Reynolds, oder von diesem berühmten afroamerikanischen Wissenschaftler: WEB du Bois. Am besten beide Bücher :)

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Hallo,
ein klassisches, wirklich sehr empfehlenswertes, ist natürlich "Das Tagebuch der Anne Frank". Würde ich auch als Biographie bezeichnen. Ist ein Mittelding aus politisch und nicht politisch, da es mit der NS-Regierung schon zusammenhängt.

Lange Rede, kurzer Sinn, dieses Buch kann ich dir wärmstens an's Herz legen.

LG Dr Blex

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Kommentar von Sleepcheap19
14.06.2016, 18:29

Hab ich bereits gelesen, wirklich sehr ergreifend. Danke für deinen Tipp!

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Kommentar von MacWallace
14.06.2016, 18:30

Kein Problem :)

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Kommentar von MacWallace
14.06.2016, 18:32

PS: Wenn du was zum nachdenken suchst, also etwas, wo man nur den Kopf schütteln kann vor purem Entsetzen, wäre "Mein Kampf" von A Hitler vielleicht auch eine Möglichkeit. (Aber eben mit Kommentaren, ist ja jetzt wieder erlaubt.)

LG nochmals

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Claude Anshin Thomas - Am Tor zur Hölle

https://www.amazon.de/Am-Tor-zur-H%C3%B6lle-Zen-M%C3%B6nch/dp/3783195322

In dieser Autobiographie schildert der Autor, wie er als Vietnam-Veteran aus dem Krieg zurückkam, keinen Fuß mehr in der Zivilgesellschaft fassen konnte und in Drogensucht und Obdachlosigkeit abrutschte.

Erst die Begegnung mit einem vietnamesischen Mönch - dem einstigen Feind - hilft ihm dabei, wieder sein Gleichgewicht zu finden,

Im weiteren Verlauf wird ihm bewusst, wie seine Kindheit und die Gesellschaft ihn überhaupt erst soweit gebracht haben und welchen Stellenwert die Gewalt in unserem Leben spielt.

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Kommentar von Sleepcheap19
14.06.2016, 18:23

Das klingt wirklich sehr, sehr interessant! Ich danke dir:-)

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Wir mussten in der Schule "Homo faber" lesen.

Vielleicht wäre das ja was für dich.

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Kommentar von Sleepcheap19
14.06.2016, 18:26

Hab' ich schon gelesen, gefiel mir sehr gut!

Ist allerdings ein fiktionales Werk mit autobiografischen Elementen und Bezügen zu Technik, Philosophie etc.

Danke trotzdem :-)

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Samuel Huntington - Kampf der Kulturen

Jared Diamond - Arm und Reich

Daron Acemoglu - Warum Nationen scheitern

Eric Cline - 1177 Der erste Untergang der Zivilisation

Wolfgang Behringer - Tambora und das Jahr ohne Sommer

Alan Bullock - Hitler und Stalin: Parallele Leben

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HP Kerkeling hat doch ein Pilgertagebuch geschrieben, dass nicht schlecht sein soll. Der kürzlich verstorbene Roger Willemsen hat doch auch ein Reisetagebuch geschrieben. Eine als Buch verlegte Doktorarbeit über Europas Geheimarmeen von Daniele Ganser. Wenn ich eine Biografie lesen wollte, würde ich eine von Rasputin lesen.

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"Ich lam mit dem Wüstenwind" von Michaela de Prince. Das ist ihre Autobiographie und ich musste stellenweise wirklich weinen.

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Kommentar von delena0207
14.06.2016, 19:36

*kam

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Wenn es auch ein Erfahrungsbericht sein kann, dann empfehle ich "Nicht ohne meine Tochter" von Betty Mahmoody. Dieses Buch kann man nicht aus der Hand legen.

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