Die Hauptverhandlung im Gericht wurde geschlossen, ohne Zeugen befragt zu haben.300 Euro Geldstrafe ist für die Tat unangenessen, wie ich finde!....warum?

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1 Antwort

Eine Urteilsverkündung muss nicht öffentlich und auch nicht im Zuge einer Sitzung erfolgen, sondern kann ebenso schriftlich mitgeteilt werden. Die Mitteilung erhalten der Angeklagte und der Kläger. Da bei Strafsachen nicht das Opfer der Kläger ist, sondern die Staatsanwaltschaft, erhalten Sie als Opfer nicht zwangsläufig eine Mitteilung. Über einen Anwalt können Sie aber Akteneinsicht anfordern.

Die Höhe der Geldstrafe wird nicht mit der Summe xy festgelegt, sondern mit Tagessätzen. Tagessätze bemessen sich nach dem Einkommen. Somit kann eine Verurteilung zu fünf Tagessätzen für einen Bankier eine höhere Summe bedeuten als 30 Tagessätze bei einem HartzIV-Empfänger.

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