Die Grundschule ist in einigen Bundesländern nach der 4.Klasse Schluss.Geht man dann aufs Gymnasium,sind die Schüler dann nach dem Abi schlauer,als solche?

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6 Antworten

Die nach der 4. Klasse aufs Gymnasium gehen, sind zumindest früher intensiver gefordert und gefördert worden. Ob sich das nun bis zum Abitur durchschlägt, bleibt aber höchst fraglich.

Ich wäre ohnehin für eine völlige Veränderung der deutschen Bildungslandschaft:

Grundschule bis zur 4 Klasse, wo vor allem kindgerecht und spielerisch gelernt werden kann. Wichtig sind vor allem kleine Einheiten und unmittlebare Wohnortnähe für die meisten Kinder. Das ist eigentlich weitgehend realisiert.

Die verschiedenen Mittelstufen in der heutigen Form würde ich jedoch abschaffen zugungsten einer Mittelstufe auf dreistufigem Niveau. Das ist organisatorisch ganz einfach: Alle Fächer werden jeweils zeitlich parallel auf drei Niveaustufen angeboten, so dass jeder Schüler entsprechend seiner persönlichen Leistungfähigkeit pro Fach gefördert werden kann. Gleichzeitig gibt es für jedes Fach ein entsprechendes offizielles Online-Angebot.

Die Oberstufe würde ich so lassen, jedoch berufliche Inhalte dort integrieren, so dass die beruflichen Schulen als solche nur noch für das duale System sowie für rein schulische Berufsausbildungen zuständig wären. 

Es kann nicht sein, dass in Deutschland ständig neue Schulformen entwickelt werden, oft auch noch als Insellösungen auf einzelne Bundesländer beschränkt.

In Deutschland ist Schule Ländersache; daher haben alle 16 Bundesländer eigene Lehrpläne.

Die Grundschule (Primarstufe) dauert fast überall 4 Jahre - nur Berlin und Brandenburg haben sechs Jahre.

Bei Bildungsvergleichen schneiden nicht alle Bundesländer gleich gut ab.

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/201453/umfrage/gesamtbewertung-der-bundeslaender-beim-bildungsmonitor/

Sachsen ist vorne gefolgt von Thürigen und Bayern am Ende stehen tatsächlich Brandenburg und Berlin.

Aber das liegt sicher nicht nur an der Länge der Grundschulzeit.

Die Lehrpläne der 5. und 6. Klassen in Gymnasien unterscheiden sich deutlich von denen entsprecheder Jahrgänge in anderen Schulformen. Da die Gymnasiallehrer (i.d.R.) Klassen bis zum Abitur unterrichten, können sie bereits in diesen Jahrgängen zielgerichtet die Grundlagen dafür legen. Beispiel: in Hauptschulen werden z.B. in Biologie gleiche Erscheinungen angesprochen. Aber da sagt man (meistens): das ist so und so, während im Gymnasium stärker nach Ursachen, Folgen und möglichen Alternativen oder Parallelerscheinungen gefragt wird.

Jemand der nach der 4.Klasse auf das Gymnasium kommt,  muss nicht unbedingt schlauer sein, als jemand der erst nach der 7.oder 10.Klasse auf das Gymnasium wechselt. 

In meinem Bundesland geht man nach der 4. Auf die weiterführende schule. Der Lehrplan dürfte nicht der gleiche sein, da er von Bundesland zu bundesland verschieden ist

In allen Budesländern Deutschlands endet die Grunschule nach der 4. Klasse. Danach gibt es die Föderstufe, Realschule, Gymnasium und je nach Bundesland noch die Hauptschule


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