Die Grünen sagen Verbote treiben Innovation an, richtig oder falsch?

17 Antworten

im allgemeinen schaffen regeln den nötigen kanal für entwicklungen.viele regeln sind nunmal verbote.

so können regeln entwicklungen in bestimtme richtungen lenken. dabei ist vorwärts nicht immer die richtige richtung.

siehe ddr... (vorwärts immer, rückwärts nimmer) was draus geworden ist, sehen wir ja!

ich bin der meinung, in manchen belangen ist rückwärts duchaus die richtige richtung. z.B. was größe und leistung von autos angeht. kleinere, leichtere autos würden nicht nur der umwelt helfen, sondern auch den verkehr deutlich entspannen. es gibt halt eben leider sehr mächtige leute, die das nicht sehen wollen, weil sie auf diese weise ihr geschäftsmodell in gefahr sehen.

lg, anna

Das ist eine Auslegungssache. Wenn die Grünen damit darauf ansprechen, dass man beispielsweise mit einem Verbot für Verbrennungsmotoren die Weiterentwicklung von Elektromotoren anheizt oder durch das Verbot von Kohle- und Kernkraftwerken die Forschungen im Bereich der alternativen Energiequellen, dann mag das vielleicht sein. Es löst für viele Menschen in diesem Moment bloss kein Problem, wenn man heute Dinge verbietet, die von der Masse gebraucht werden und die dann 20 Jahre auf eine Alternative warten muss.

Ja, wenn die Bärbök mal wieder ihre Weisheiten zum Besten gibt, dann ist für Lacher gesorgt! Mal leben in Staubsaugern Kobolde, mal soll Deutschland veenden und dann sind Verbote plötzlich Innovationstreiber! Fantasie hat sie, dass muss man ihr lassen!

Das ist natürlich völliger Blödsinn und so weit von der Realität entfernt wie Major Tom von der Erde.

Wettbewerb und ein Umfeld, dass kreative Ideen und Risikokapital bietet, ein freier Markt und Nachfrage bringen Innovationen.

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Natürlich treibt eine künstliche Preisanpassung oder ein Verbot billiger fossiler Brennstoffe den Markt der Alternativen und deren Innovation an. Wenn VW keine Verbrenner verkaufen darf oder sich die Kunden für Alternativen entscheiden weil eben Diesel nicht mehr der weitaus günstigste Treibstoff ist, wird man sich auch hinsetzen und stärker an Alternativen forschen - weil es lukrativ ist. So funktioniert Kapitalismus.

Wir kommen aus dem Klimawandel ohne Kosten und gravierender Veränderung nicht mehr raus. Weitere Jahre mit Merkel 2.1 (Scholz) und Merkel 2.2 (Laschet) das Problem nur weiter kritisch verschieben. Grün und Links denken zumindest schon mal in die richtige Richtung, auch wenn hier auch nicht alles Gold ist was glänzt.

Meiner Meinung nach sollten wir uns statt irgendwelchen Farben und Parteien endlich den Problemen widmen.

VW wird an gar nix mehr forschen, weil die von anderen Herstellern (zb aus USA) dann längst überholt wurden welche bereits viel weiter in der Entwicklung sind. Die können den Laden dicht machen wenn ihre Kerntechnik nicht mehr gebraucht wird bzw verboten ist. So läuft Kapitalismus. Der eine gewinnt wenn der andere verliert.

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@deload

Zumindest specken die ordentlich ab, was aktuell ja auch passiert. Nokia lässt grüßen, die waren auch mal gross, bis ein anderer Player kam.

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Diese Aussage ist grundsätzlich falsch.

Verbote schränken die Möglichkeiten ein. Diese sind jedoch Grundvoraussetzung für Innovationen.

Ich würde sie nicht als Grundsätzlich falsch abtun.

Ein Verbot erfordert entweder, dass man das Verbot umgeht oder nach Alternativen sucht um den selben Lebensstandard beizubehalten.

Ein Verbot von fossilen Energieträgern im Automobilbereich würde zB die Entwicklung von Elektromobilität und anderen Antriebskonzepten vorrantreiben.

Genau genommen ist sogar die treibende Kraft hinter diesen Ideen derzeit, dass die Reserven knapp werden und die Bedenken für die Umwelt und damit natürlich auch ein drohendes Verbot der Nutzung von diesen Energieträgern.

Kommt natürlich drauf an, welches Verbot und wie das ganze umgesetzt wird.

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