Die Grenze zwischen Krankheit und Normalität war bei ihr fließend. Was bedeutet dieser Satz genau?

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5 Antworten

Fließend heißt allgemein kein Stillstand. Es ist etwas in Bewegung.

Die Frage ist, ob du zwischen Krankheit und Normalität immer hin-und hergesprungen bist. Oder ob du gut am Problem mitgearbeitet hast, sodass du deine Krankheit relativ schnell ablegen konntest/kannst, um wieder in der Normalität zu leben/besser leben zu können.

Das heißt einfach so viel wie es gibt keine klare Grenze. Das gilt im für eigentlich alle psychischen Erkrankungen.

Wenn du Depressionen hast sind die Grenzen zwischen phasenweise traurig und depressiv nicht ganz eindeutig, während ein Chirurge ganz klar feststellen kann, dass dein Bein gebrochen ist. Da gibt es keine fließenden Grenzen oder ähnliches die Zustände sind dabei ganz fest. Also dein Bein kann gebrochen sein, angebrochen sein oder es kann sein, dass es gar.nichr gebrochen ist. Das ist dabei dann ganz klar.

Bei psychischen Erkrankungen ist es eben nicht so eindeutig klar..Daher spricht man von fließend.

Da hier niemand deine Krankengeschichte kennt, somit also kein realer Bezug möglich ist, ist es auch nicht möglich diese Aussage zu deuten.

Damit meint man, dass man nie genau sagen kann: Ab den ausmasen der symptome ist jemand krank, davor nicht. Mann kann also nicht genau festlegen ob jemand krank oder normal ist anhand von irgendwelchen messungen. Mache sind dann eben normal und nur ein ganz kleines bisschen krank, andere sind "kränker".

Und bei dir waren diese unterschiede eben von zeit zu zeit. es gab also kein ausschlaggebendes ereignis nachdem du danach richtig krank und davor völlig normal warst.

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Das sie sich im ersten Moment normal verhielt und plötzlich Krankheit gezeigt hat immer so weiter .. So verstehe ich es

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