Die gegnerische Versicherung meldet sich nicht - was tun?

1 Antwort

Dann reicht ihr eben Klage ein, da gibt es nichts zu warten, oder zu diskutieren.

Haftpflichtschaden: Gutachter, Anwalt Ja/Nein?

Hallo Leute! Vor 2 Wochen ist mir jemand rückwärts seitlich von links kommend reingefahren. Ich war ganz normal auf der Vorfahrtsstraße und der Unfallgegner kam aus einer linken (!) Parklücke rückwärts raus und fuhr somit komplett über die zwei Fahrbahnen, nur das ich eben auf der Rechten Spur im Weg war. Ich habe zum Glück einen Zeugen (Insasse), der Unfallgegner nicht. Dieser behauptete nämlich mündlich am Unfallort ich sei zu schnell dran gewesen, was aber nicht stimmt und ich bin diesbezüglich jetzt mal vorsichtig, vielleicht will er mir ja bei der Versicherung noch eins rein würgen und hat im Fragebogen vielleicht solche Dinge angegeben.

Die Fahrertür hat unten Beulen und Kratzer und ich habe eine KFZ Werkstatt mit einem Kostenvoranschlag beauftragt und dieser fiel - zu meiner Verwunderung - höher aus als gedacht, konkret sind es knappe 3000 Euro.

Den Fragebogen zum Unfallhergang habe ich bereits ausgefüllt und an die Gegnerische Versicherung geschickt, habe dort jedoch angekreuzt keinen KFZ Sachverständigen bestellt zu haben. Jetzt - nach dem Kostenvoranschlag bin ich der Meinung es wäre vielleicht ganz klug trotzdem einen Anwalt zu nehmen + KFZ Sachverständigen. Kann ich hier noch zurückrudern?

Meine Fragen dazu:

  1. Den Kostenvoranschlag erstmal nicht einreichen und ein unabhängiges Gutachten erstellen lassen, wäre das besser? Wie gehe ich da vor? Teile ich der Versicherung einfach mit, dass ich das möchte? Wie wird da abgerechnet? Da ja die Schuldfrage noch Überraschungen aufwerfen kann obwohl es für mich eindeutig ist wäre es natürlich das schlimmste für mich auf evtl. (Teil)kosten sitzen zu bleiben. Was würdet ihr mir da im Moment empfehlen?

  2. Ich möchte gerne fiktiv Abrechnen. Wird da wirklich die komplette veranschlagte Summe von Gutachten/Kostenvoranschlag abzgl. Mwst ausbezahlt? Was hat es mit der Wertminderung auf sich? (Erstzulassung des Autos war Mitte 2008.)

  3. Gibt es von der Versicherung irgendwelche Bestätigungen die man sich im Vorfeld anfordern kann, dass die Kosten für Anwalt/Gutachten übernommen werden? Bin jetzt was die Reihenfolge angeht wie ich vorgehen soll etwas verunsichert.

Danke :)

...zur Frage

Nutzungsausfall Motorrad

Guten Tag,

Folgendes Szenario: Am Morgen des 31.10.13 wird ein korrekt parkendes Motorrad von einem LKW beim Ruckwartsausparken angefahren und fallt auf einen Anhanger. Bei dem Versuch des Unfallverursachers, das Motorrad wieder aufzurichten, fallt ihm dieses nun auf die linke Seite. Der Unfallverursacher ruft nun die Polizei und der Schaden bzw. der Tathergang wird aufgenommen. DIe Polizei weckte den Geschadigten, der ein Mittagsschlaf hielt, und informierte ihn, das sein Motorrad von einem LKW angefahren wurde.Bei der routinierten polizeilichen Tatbestandsaufnahme bekennt sich der Unfallverursacher nun schuldig. Am 01.11.13 lasst nun der Geschadigte sein Motorrad in eine Vertragswerkstatt x transportieren (befordert es nicht! selbst), und erbittet einen Kostenvoranschlag fur die gegnerische Versicherung und den Unfallverursacher. Als dieser nun ankam, versuchte der Geschadigte mehrmals den Unfallverursacher zu kontaktieren um ihm die Kosten mitzuteilen. Nach mehrmaligen erfolglosen Versuchen entscheidet sich der Geschadigte nun die gegnerische Versicherung anzurufen und erfahrt dort, dass der Unfall nicht gemeldet wurde, weshalb sich alles unnotig herauszogerte. Nun bestand die gegnerische Versicherung auf eine Gegenuberstellung und schickte einen KFZ-Gutachter, der, zusammen mit dem Geschadigten und Verursacher, am 11.12.13 in der Werkstatt x zum Gutachtertermin erschien um das Motorrad zu begutachten. Nach dem Termin erfuhr der Geschadigte, dass der Bericht wohl in der Woche vom 16.12.13-20.12.13 bei der Versicherung eingehen wird, und dass dann alles weitere geklart wird. Nun zu der Frage: Kann der Geschadigte fur die Dauer vom 01.11.13 bis zum dato 11.12.2013 einen Nutzungsausfallanspruch auf sein Motorrad erheben? Es ist eine Maschine die ganzjahrige gefahren wird. Trotz der Tatsache das der Geschadigte Student ist, benotigt er die Maschine fur nebenberufliche Zwecke, da er als selbstandiger Nachhilfelehrer von A nach B fahrt und dies aufgrund von Zeitdruck mit den offentlichen Verkehrsmitteln nicht zu vereinbaren ware. Ein Zweitfahrzeug ist nicht vorhanden.

...zur Frage

Unverschuldeter Verkehrsunfall ohne Zeugen. Unfallgegner hat Zeugen

Hallo zusammen, meine Frau hatte mittlerweile schon vor ca.4 Wochen einen Verkehrsunfall. Sie ist auf einer Vorfahrtsstraße geradeaus gefahren. An einer Kreuzung ist von rechts ein Opel ungebremst durch die Kreuzung gebrettert obwohl er dort die Vorfahrt gewähren muss. Meine Frau konnte nicht mehr ausweichen und ist im seitlich reingefahren. Das Auto des Unfallgegners hat hierbei eine fast 90 Grad Drehung gemacht. Total unter Panik hat meine Frau mich angerufen und da der Unfallort nicht weit weg war, bin ich hingerannt. (Allgemein unsere erste solche Situation) Ich bin vor der Polizei angekommen! Nun für uns war sie Sachlage eigentlich geklärt, da viele "Zuschauer" uns bestätigt haben, dass der Unfallgegner Schuld hat. Soweit ok...nun habe ich gestern einen Brief von der Stadt bekommen mit der Aufforderung, dass ich mich als Zeuge melden soll. Erst da habe ich realisiert, dass die Polizei mich als Zeugen aufgeschrieben hat, obwohl ich den Unfall gar nicht gesehen habe. Somit haben wir nun eigentlich keinen Unfallzeugen. Der Unfallgegner hat natürlich einen Beifahrer gehabt der nun als Zeuge fungiert. Somit wächst natürlich der Stress, dass die gegnerische Versicherung uns eine Teilschuld anlasten möchte. Bei solchen klaren Verhältnissen, besteht die Möglichkeit das diese damit durchkommt? Ich habe vom Unfallort Fotos mit dem Handy gemacht. Dabei habe ich genau geachtet das man die Beschilderung sieht. Können diese das entscheidende Beweismittel sein? Wir regeln diese Angelegenheit über einen Anwalt jedoch ist dieser sehr schwer zu bekommen (Telefonisch) und die Panik wächst! Vielen Dank für eure Antworten Gruß Philipp

...zur Frage

Umsatz einer Versicherungsagentur?

Also mich würde interessieren was eine Versicherungsagentur der Allianz, LVM, Provinzial etc. ungefähr an Umsatz mtl. macht und was sich die/der Geschäftsführer bzw. Agenturinhaber auszahlt. Ich weiß das das von Agentur zu Agentur komplett unterschiedlich sein kann, dennoch würde es mich interessieren.

LG

...zur Frage

Restkreditversicherung widerrufen?

Ich habe vor zwei Wochen einen Kredit aufgenommen bzw. aufgestockt, also zu einem bestehenden Kredit erneut eine Summe dazu als Darlehen aufgenommen.

Bei dem 1ten Kredit hatte ich keine Restkreditversicherung abgeschlossen, jetzt beim 2ten Mal habe ich mich breitschlagen lassen, weil ich dachte, die Kreditversicherung einfach zwei Wochen später einfach zu widerrufen.

Nun las ich aber im Internet, dass es sich & dass ich bei einem Widerruf der Kreditversicherung der Bank das Darlehen auf einmal zurückzahlen müsste?

In der Widerrufsbelehrung steht zwar, dass »der Versicherungsschutz nach meinem Widerruf ende«; aber auch, dass ich dann »an meine auf den Abschluss des Darlehensvertrages gerichtete Willenserklärung nicht mehr gebunden sei«.

1. Bedeutet dies, dass auch die Bank im Falle meines Widerrufes der Restkreditversicherung nicht mehr an die Gewährung des Darlehens gebunden wäre?

2. Ist es möglich, ausschließlich den Abschluss der Restkreditversicherung zu widerrufen & das Darlehen einfach weiterlaufen lassen?

3. Oder zählt das dann als neuer Kredit, da sich die monatlichen Raten ja dadurch verändern?

4. & verlangt die Bank bei einem Widerruf innerhalb der Widerrufsfrist das Darlehen zurück?

Danke für eure Aufmerksamkeit

Clemens

...zur Frage

Unverschuldeter Autounfall, gegnerische Versicherung schätzt Auto zu niedrig, Anwalt nicht hilfreich

Hallo liebe Community,

ich versuche mich kurz zu fassen, da die lange Version hier nicht reinpasst (habe es gerade eben versucht und musste jetzt von vorne anfangen).

Gleich zu Beginn: Schauplatz ist Österreich, nicht Deutschland.

Am 27.4.2011 habe ich mir einen Gebrauchten gekauft. Kostenpunkt 6800,- Euro. Ein Lexus IS200 Sport. Und jeden Cent wert, wenn man mich fragt. Ausstattung, Serviceheft, Zustand - top!

Am 27.5.2011 stand ich an einer Ampel als mir ein Taxifahrer mit ziemlicher Wucht hinten auffuhr. Bilanz an meinem Fahrzeug: Stoßstange, Unterboden, Heckklappe, linke Seitenwand - hinüber.

Für das Protokoll von der Polizei musste ich 36,- Euro bezahlen.

Der Gutachter der gegnerischen Versicherung (Generali) schätzt den Wiederbeschaffungswert meines Wagens auf 3070,- Euro. Will ich das Auto behalten, bekomme ich gar nur 1480,- Euro. Laut ihm ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Habe mir bei Toyota einen Kostenvoranschlag machen lassen; 8500,- Euro. Schon klar, dass das etwas weit hergeholt ist, aber ich wollte ja wissen was die Reparatur in einer Markenwerkstatt kostet, da dies natürlich meine erste Wahl wäre. Für den KVA auch rund 180,- Euro bezahlt.

Beim ÖAMTC habe ich auch nachgefragt wegen dem Marktwert des Wagens; ~6000,- Euro. Das Fax kostete mich auch wieder 32,- Euro.

Da die Generali die ganze Sache ständig hinausgezögert hat, habe ich nach Rücksprache mit meinem Versicherungsmakler einen Anwalt mit dem Fall beauftragt. O-Ton meines Maklers auf die Frage ob es sinnnvoll ist einen Anwalt zu nehmen: "Ja sicher, hast eh rechtsbeistand bis 7500,- Euro". Nicht zu verwechseln mit dem Rechtschutz.

Der Anwalt, dessen Nummer und Anschrift mir die Sekretärin gab, versprach mir eine zweite Begutachtung und schickte mich zu einem "guten Bekannten", der eine KFZ Werkstatt hat. Anstatt einem Gutachter, wollte man mir dort das Auto abnehmen um es gleich zu reparieren, weil das ginge sich "um die 1500,- Euro schon aus". Allerdings wollte er mir auch einreden, dass der Schaden hinten und auf der Seite von verschiedenen Unfällen stammen. Da ich aber auf einem Gutachter bestand, sagte er mir "Gut, aber den müssen Sie zahlen".

Wenn ich schon zahlen muss, dann suche ich mir selber einen dachte ich und ging zur DEKRA. Mein Anwalt war nicht erfreut, um nicht zu sagen unhöflich wegen dem, so dass ich die Zusammenarbeit beendete. Laut ihm kennt kein Mensch die DEKRA und die wäre in Österreich nicht anerkannt... genau...

Die Wertermittlung der DEKRA hat einen WIederbeschaffungswert von 5700,- Euro festgestellt. Gefällt mir gleich viel besser. Auch wenn ich wieder 150,- Euro gezahlt habe.

Und die Rechnung vom Anwalt ist mir heute auch ins Haus geflattert: ~450,- Euro. Meine Versicherung meint nun, das wäre "der falsche Anwalt" gewesen. Die Sekretärin hat sich "geirrt". Sie wollen den Anwalt nicht zahlen.

Kurzum: Viel zeit und Geld verloren. Ergebnisse gleich Null. Hat irgendwer Rat für mich? Ich weiss nicht weiter, ehrlich nicht.

Danke und LG

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?