die gassifreie hundehaltung das kontroverseste thema der welt?

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Das Ergebnis besteht aus 12 Abstimmungen

tierquälerei 91%
keine tierquälerei 8%

22 Antworten

Nun ja, es kommt drauf an, was man unter gassifrei versteht. Einen Hund nur in der Wohnung/Haus mit kleinem Garten zu halten, ist Tierquälerei. Ein Hund ist immerhin noch ein Wolf und das heißt, ein Ausdauertier, das viel laufen muss, um ausgeglichen und glücklich zu sein. Auch der Chihuaha.

Ich habe mal in einem Anti-Hundebuch gelesen, wo geschrieben stand: "ein Hund will nicht spazierengehen, er will spazierenrasen".  Anti-Hundebuch deswegen, weil der sehr hundeliebende Autor sich große Mühe gegeben hat, den Leuten Hunde auszureden. Er wollte die Leute abschrecken, damit die erst mal nachdenken, was es heißt, einen Hund zu halten.

Ich gehe übrigens auch fast nie spazieren mit meinem Hund. Ich hasse spazierengehen und langweile mich dabei zu Tode. Aber ich nehme meinen Hund praktisch überall hin mit. Ich fahre mit dem Fahrrad - einfache Strecke: 5km - zu meinem Pferd. Hin und zurück sind das also 10 km. Dann kommt er oft auch noch auf Ausritte mit, etc...

Ich glaube auch nicht, dass ein schottischer oder neuseeländischer Schafsfarmer mit seinen Border Collies spazieren geht. Aber er nimmt sie mit, wenn es zum Schafehüten geht. etc...

Auch der Förster im Wald wird vermutlich mit seinem Dackel oder Münsterländer nicht noch mal extra spazieren gehen.

Solche Leute müssen nicht mit den Hunden spazieren gehen.

Andere aber schon. Niemand von uns ist vermutlich mit den ALDIs verwandt. Deren Grundstück ist mehr als 1 ha groß. DA kann man unter Umständen auch auf das Spazierengehen verzichten. Dann sollte man aber mehrere Hunde halten. Aber wer hat schon so ein Grundstück? Und auch so ein großes Grundstück ist irgendwann bekannt, der Hund kennt jeden Grashalm und entsprechend langweilig ist es dann.
Ich kenne einen Bauern, der  viel Land hat. Natürlich. Seine beiden Hunde halten sich aber immer am Hof auf, und der Raum davor ist nicht besonders groß. Wie ein etwas größerer Garten halt.  Wenn sie frei über die Felder streifen würden, gäbe es Ärger. Er ist also gezwungen, ihnen durch Spazierengehen Bewegung zu verschaffen. Meist macht es seine Frau.

Und meine Freundin, wohlhabend bis reich, besitzt eine Finca in Mallorca. Um ihr Grundstück, eingezäunt, einmal zu umrunden, braucht sie eine Stunde. Es ist also mächtig groß. Trotzdem geht sie mit ihren Hunden spazieren. Die können zwar raus, wie sie wollen, aber die Hunde bleiben immer am Haus, wo ihr Frauchen ist. Das Riesengrundstück nützt den Hunden also wenig. Sie muss spazierengehen.

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tierquälerei

Ein Hund ist von Natur aus dazu gemacht viel laufen zu wollen.

Selbst die kleinen Chi's, wenn man sie denn wie Hunde und nicht wie Puppen behandelt, laufen und arbeiten gerne 3-4 Stunden pro tag.

Und das ist doch das warum man einen Hund will: Um was zu tun zu haben und mit ihm arbeiten zu können.

Warum wollen Leute einen Hund die ihren hintern nicht vom Sofa hoch bekommen? 

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Um diese Frage zu klären brauchst Du keine Studien. Ein Blick ins Gesetz reicht aus:

Einem Hund ist ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers
oder einer Anbindehaltung sowie ausreichend Umgang mit der Person, die
den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat (Betreuungsperson), zu
gewähren. Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem
Gesundheitszustand des Hundes anzupassen. § 2I TierSchHuV

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tierquälerei

Wer nicht bereit oder in der Lage ist, sein Tier, egal ob Hund, Katze, Frettchen, Wellensittich oder Pferd, artgerecht zu halten, quält es! Ob es bewusst oder unbewusst, einfach aus Dummheit, Unwissenheit oder Naivität, es bleibt eine Qual für das Tier. Bei Menschen würde man vermutlich von "psychischer Folter" reden. Bei Tieren ist es "nicht artgerechte" Haltung. 

Ich habe, durch meine ehrenamtliche Arbeit im Tierschutz, schon so viele, durch falsche Haltung, verhaltensgestörte Tiere gesehen. Oft hatten sie auch körperliche Beschwerden.

Darunter war auch eine Dt. Dogge, die nur ins Haus und den Garten durfte. Der Hund war sehr schlecht bemuskelt, hat sich selber die Rute und die Vorderpfoten blutig gebissen, deshalb konnte er nicht schmerzfrei laufen. Alltagssituationen und andere Hunde waren ihm natürlich auch fremd. Das wiederum hat sich in Unsicherheit und Angst widergespiegelt. Sein Verhalten würde ich einfach nur als "gestört" bezeichnen. Aber hey, der Hund wurde nicht geschlagen und somit nicht "gequält". Zum Glück konnten die Besitzer überzeugt werden, den Hund freiwillig abzugeben. 

Da das Tierschutzgesetz ein schlechter Witz ist, werden solche Leute natürlich nicht bestraft und können sich direkt das nächste Tier holen -.- 

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tierquälerei

Wenn jemand sich einen Hund anschafft, übernimmt er eine Verpflichtung für dessen Gesundheit im weitesten Sinne. Dazu gehört neben gutem Futter und Fellpflege etc. auch das tägliche Spazierengehen.

Auch Hunde mit großem Grundstück brauchen die Anregung fremder Gerüche, das Rennen und Toben auf der Wiese mit Artgenossen, das Üben von Kommandos und das Lernen von neuen, sie sind nur dann glücklich, wenn sie hinauskommen aus dem eigenen Garten.

Ich sehe es an einem winzigen Hund bei Bekannten, der höchst selten und nicht regelmässig hinausdarf, er leckt jeden Besucher ab, er ist aufdringlich, er bellt unangenehm viel , er ist verhaltenssauffällig geworden.

Zu dem macht er überall hin und auch das wird akzeptiert. "Der Hund hat ja alles, und geht im garten seine Runde!!"

So eine Tierhaltung ist eine Quälerei.

Mensch und Hund sind auch  unterwegs ein gutes Team und obwohl Spazierengehen Zeit kostet, und bei jeder Temperatur nicht immer Spaß macht, ist es doch jedes Mal anders, interessant, erfrischend und nie kann ich besser nachdenken als unterwegs mit meinem Dackel!

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woher hast du die angaben von 98% und 2%?
Bei uns auf dem Land stellt sich die Frage gar nicht... Da läuft der Hund von Morgens bis abends mit, egal wo es hingeht.
Das ganze ist aber auch im Tierschutzgesetz verankert, denn gleich einer der ersten absätze besagt, das ein tier seiner art entsprechend zu halten ist. und hundehaltung mit zweimal pipi im garten ist sicher nicht der art entsprechend. ..

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tierquälerei

Hallo,

ich glaube das kommt darauf an wie der Hund gehalten wird. Ein in der Meute lebender Hund aus einem englischen Jagdschloss oder Schlittenhunde werden sich sicher nicht über zu wenig sozialkontakt beklagen können. Hofhunde werden auch oft nicht ausgeführt und scheinen sich wohl zu fühlen. Es kommt denke ich darauf an was man mit dem Tier macht. Alleine in einer Wohnung/Haus ist natürlich nicht ok 

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tierquälerei

Absolut Tierquälerei..man sagt mind.20min. 3x täglich..selbst das find ich zu wenig, außer man gleicht es mit Denksport aus..habe zwei Hunde..Leni sharpei mix..mag eher weniger spazieren..dafür sehr viel Denksport..unser Mini Yorkshire hingegen könnte den ganzen Tag Gassi gehen..stell dir mal vor du müsstest immer nur drin oder im Garten sein. Keinerlei sozialkonatakte, nichts neues sehen dürfen, kein abends mal was trinken gehen, kino o.sonstiges..na bravo..tolles Leben😉

Wenn ich mir nen Hund anschaffe, muss ich mir vorher darüber im klären sein dass das emmens viel zeit kostet.Ist wie mit Kindern..(hab selbst auch zwei)

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tierquälerei

Das ist einfach gegen die Natur des Hundes.

Es ist vielleicht in Ordnung, wenn ein Hund sich auf einem großen Gelände frei bewegen kann, am besten nicht alleine ist.

Aber ich hab auch schon von Leuten gehört, die ihren Chi aufs Katzenklo gehen lassen und draußen nur rumschleppen. Das ist auf keinen Fall artgerecht. Auch so ein kleiner Hund braucht Bewegung und etwas Abwechslung im Leben.

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tierquälerei

Für mich absolut Tierquälerei.

Ein Hund will doch raus, sich bewegen, rennen, verschiedenen Gerüchen nachgehen... Ich weiß gar nicht wie manche Leute so denken können und ihre Hunde nur in den Garten lassen und auch noch denken das sei genug.

LG

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Kommentar von etcetera123
13.10.2016, 08:34

Natürlich will der Hund raus. Wenn man ihn nicht lässt ist das dann aber "nicht artgerechte Tierhaltung" und keine Tierquälerei!!! Denn das ist sogar strafbar. Also absolut Müll das als Tierquälerei zu betiteln. Wenn man das diskutiert dann sollte man das auch mit den richtigen Begriffen machen!

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Ich finde es das Allerletzte,sich einen Hund anzuschaffen und dann nicht bereit zu sein mit ihm anständige Spaziergänge zu machen!...
Allein die Tatsache,dass es Hundetoiletten für die Wohnung gibt ist schon traurig...und absolut unnötig.Menschen die Freude an ihrem Tier haben muten es ihm nicht zu den ganzen Tag im Haus zu sein und auf irgendeine Matte zu pinkeln...Für mich ist nicht artgerechte Haltung Tierquälerei.
Wer es sich zeitlich nicht leisten kann einen Hund zu halten,soll sich n Plüschpinguin kaufen...

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tierquälerei

Was um alles in der Welt ist gassifreie Hundehaltung?

Sowas ist ein Ding der Unmöglichkeit.

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tierquälerei

Diese Frage halte ich für total überflüssig. Jeder, der auch nur ein bisschen was von Hunden versteht, weiß, dass dieser vom Wolf abstammt und deshalb auch Auslauf braucht. Manche Rassen mehr, andere weniger, aber jede braucht Bewegung!

Ob es Tierquälerei ist, steht außer Frage. Genauso wie es eine Qual für einen Goldfisch ist, in einem Miniglas sein Dasein zu fristen, so gilt gleiches für einen "eingesperrten" Hund oder jedem anderen Tier, das sich nicht in seinem natürlichen Lebensraum befindet und dadurch eingeschränkt ist.

Die einstimmige Bewertung hier, bestätigt das nur.

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Man kann das nicht so einfach beantworten.

Es kann Quälerei für den Hund sein, oder auch nicht.

Es kommt auch immer auf die Umstände an, in denen der Hund lebt.

Ein Hund, der mehr oder weniger den ganzen Tag allein zu Hause ist, einen kleinen Garten hat und nur dahin raus kann, wird sicherlich nicht wirklich artgerecht gehalten.

Bei Hunden, die mit mehreren im Rudel leben, ein großzügiges Gelände haben, wo sie mehr oder weniger frei herumstreunen können, sieht das wieder anders aus.

Wir z. B. haben einen Hund aus dem Tierheim geholt. Er ist 4 Jahre alt und nicht unbedingt blendend sozialisiert. Außerdem ist er recht ängstlich. Wir haben nun festgestellt, dass er mit drei Spaziergängen am Tag überfordert war. DAher haben wir das nun eingeschränkt und gehen mit ihm mittags nicht mehr spazieren, sondern ind en Garten und trainieren dort.- Ohne großartige Ablenkungen.

Aber mindestens einmal am tag sollte ein Hund schon rausgehen, denke ich. Denn auch Hunde wollen/ sollten mal was anderes sehen und riechen.

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Kommentar von LukaUndShiba
13.10.2016, 08:38

Aber da liegt es halt auch nur an der fehlenden Sozialisierung, was dann ja wiederum nicht für die Norm spricht.

Und klar wenn man so einen Hund hat ist es wieder was anderes. 

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Also ich habe ehrlich gesagt noch nie was davon gehört. Und ich denke auch nicht, dass es per se problematisch ist. 

Ein Bekannter hat einen Bauernhof mit viel angrenzenden Wiesen. Da waren lange zwei Jack Russel Terrier beheimatet. Die beiden haben in regelmäßigen Abständen das ganze Gebiet "patrouilliert". Eventuell beim familiären Sonntagsspaziergang kommen die zwei mal mit, ansonsten ist keiner mit denen regelmäßige Runden gelaufen. Das waren nachher zwei sehr alte und sehr glückliche Hunde. 

 Hunde gibt es doch nicht erst seit gestern. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass alle alteingesessenen Bauern und Farmer und Schäfer auch noch zusätzlich zu der ganzen Arbeit, die sie ohnehin schon haben, noch 3 Stunden täglich Hundebespaßung machen. Vor allem nicht, wenn es sich bspw. um Herdenschutzhunde in der tiefsten Pampa handelt. Trotzdem sind das doch meist zufriedene Hunde. 

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Kommentar von LukaUndShiba
13.10.2016, 09:05

Es geht hier doch nicht um solche Hunde sondern um die Hunde die fast 24/7 in der Wohnung versauern und höchstens mal kurz um dem Block geführt werden (weiter unten hat der FS sogar sls Antwort geschrieben das Hunde aufs Katzen Klo sollen) 

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Kommentar von Willy1729
13.10.2016, 09:12

Das ist doch etwas völlig anderes. Auf dem Bauernhof oder bei einem Schäfer hat ein Hund eine Arbeit und weiß, wo er hingehört. Aber ein Hund in einer Stadtwohnung braucht regelmäßigen Auslauf. Hunde stammen von Wölfen ab und Wölfe gehören in die freie Natur.

Willy

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Kommentar von linda1429
13.10.2016, 09:24

Ich finde es das Allerletzte,sich einen Hund anzuschaffen und dann nicht bereit zu sein mit ihm anständige Spaziergänge zu machen!...
Allein die Tatsache,dass es Hundetoiletten für die Wohnung gibt ist schon traurig...und absolut unnötig.Menschen die Freude an ihrem Tier haben muten es ihm nicht zu den ganzen Tag im Haus zu sein und auf irgendeine Matte zu pinkeln...Für mich ist nicht artgerechte Haltung Tierquälerei.
Wer es sich zeitlich nicht leisten kann einen Hund zu halten,soll sich n Plüschpinguin kaufen...

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Kommentar von linda1429
13.10.2016, 09:26

das sollte ne Antwort und kein Kommentar werden...tut mir leid^^

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tierquälerei

Wer zu faul ist, mit seinem Hund regelmäßig nach draußen zu gehen, braucht sich ja keinen anzuschaffen.

Willy

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Stelle Dir einen "Hundebaum in die Wohnung und lasse ihn eine Woche lang dort die Notdurft verrichten. Komme aber nicht mit einer Umfrage,, ob ein Hundebaum in der Wohnung Menschenquälerei sei.

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Kommentar von registerschrott
13.10.2016, 08:26

der hund soll ins katzenklo machen

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tierquälerei

Wer einen Hund hat der muss auch mit dem Hund täglich raus gehen. Wenn er das nicht will oder kann dann kauft man sich keinen Hund sondern eine Katze oder ein meerschweinchen! Und an alle die hier auf " keine Tierquälerei" geklickt haben.. schämt euch!

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Ein hund ist ein lauf tier. Also JA absolute tierquälerei!!

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2% sind einfach faule Nichtsnützige Menschen die auf die Bedürfnisse der Hunde sche*****.

Da gibt es nichts zu diskutieren.

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