Wie soll ich meine Zukunft gestalten?

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4 Antworten

Puhhh, dir schwirrt der Kopf, das merkt man (ich):-) Ich habe nach meinem Realschulabschluss erst mal eine Pause gebraucht vom "Schulbank drücken und büffeln". Mir war aber schon als Kind klar, ich will in die Pflege. Aber wohin? Daher absolvierte ich erst mal ein FSJ in einer gerontologischen Reha, Schwerpunkt Neurologie/Orthopädie. Heute bin ich Fachkraft in der Altenpflege. Was ich dir damit sagen will ist, mit deinem Abi in der Tasche steht dir ja erstmal die Welt offen! Mach das doch, geh mal ein Jahr Arbeiten, Geld verdienen, auf reisen, geh andere Kulturen begutachten, andere Menschen kennen lernen, evtl Ärzte ohne Grenzen.... Ich glaube was du suchst und brauchst ist Abstand, dann wird dir vll selbst klar was du suchst und was du möchtest! Nicht schlecht finde ich deine Überlegung erstmal in der Pflege mit zu arbeiten! Somit siehst du auch den Alltag einer Krankenschwester die den Anweisungen der Ärzte folge zu leisten hat, die aber auch IHRE Ausbildung und IHR Wissen mit einbringt und das nicht schlecht! Die außerdem 24h am Tag (ok, bisschen übertrieben) am zu behandelnden Menschen ist! Fakt ist, nimm dir nach dem Abi eine Auszeit, diese Zeit kommt nicht zurück, Studium, Festeinstellung, Familie, Haus.... Irgendwann fragst du dich vll, wo ist die Zeit geblieben?! Viel Glück wünsche ich dir!

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Kommentar von Floriarty
29.04.2016, 23:18

Dankeschön für die Antwort, und ich hoffe/freue mich, dass du deinen Platz gefunden hast! ;) Das ist es tatsächlich - wie naiv das auch klingen mag, im Grunde habe ich das Gefühl, diese ganze Sehnsucht darauf zurückzuführen zu können, mir selbst zu entfliehen, eine Sehnsucht zu befriedigen, die, wie ich wohl meine, je weiter sie weg liegt umso verlockender wirkt - daher auch die Reiselust, das "Ich muss einfach mal weg", die Welt sehen und erleben, nicht als Tourist, sondern ganz eintauchen in eine andere Welt. Daher jetzt auch die Entscheidung nach dem Abi mein Pflegepraktikum in Peru zu machen! Ein halbes Jahr "Auszeit", danach ist sicher vieles klarer. Letztlich ist genau das, mich zu fragen wo die Zeit geblieben ist ohne das erreicht zu haben was ich wollte, und darauf arbeite ich auch hin - deshalb wird es auf jeden Fall der medizinische Bereich. Kein Krankenhaus würde ohne Pflege überleben, man kann Arzt und Pflege nicht gegeneinander aufwiegen - fehlt das eine, geht nichts mehr.
Vielen Dank und schöne Grüße!

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Kommentar von babygirl25777
29.04.2016, 23:25

Mich freut deine Antwort! Viel Glück auf deinem Weg wünsche ich dir, mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken die dich in deinem Leben mit Sicherheit auf die eine oder andere Art prägen werden! LG

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Warum fängst du nicht mit dem gewünschten Medizinstudium an? Das kann dir keiner mehr nehmen.

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Die Frage des Lebens ist eigentlich : Was ist der Sinn des Lebens :D

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Kommentar von Floriarty
29.04.2016, 23:05

Sehr poetisch! :D Wobei die Antwort recht nüchtern ausfallen könnte: Unsinn und Zufall. Welchen Sinn hat das Leben in letzter Instanz denn? Allein wahrzunehmen und zu urteilen, darauf basiert letztlich alles - dem, was wir sehen, was wir daraufhin entscheiden und daraus machen, im Grunde ein sich (ewig?) erneuerndes System, ohne rechte Bedeutung für alles -  aber mit großer Bedeutung für jedes Individuum. Würde ich sagen, das kann man sicher noch weit ausführen ^^

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gehe für ein Jahr nach Indien als Freiwilliger zB und arbeite in einem Kinderheim..

dann kommst du "gesund" zurück und dein Leben sieht ganz ganz anders aus und du bist zufrieden und von allem Kosum an Körper und in der Seele geheilt.

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Kommentar von Floriarty
29.04.2016, 22:58

Danke für den Tipp! Ich habe mich jetzt für etwas ähnliches entschieden, aber nicht Indien (was sicherlich nicht nur eine intensive Reise wert ist), aber da mein Interesse für den südamerikanischen Kontinent schlägt ist es jetzt Freiwilligenarbeit, bzw. ein Pflegepraktikum in Peru geworden.

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