Die falsche Ausbildung gewählt, versuchen IM Betrieb die Ausbildung zu wechseln?

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5 Antworten

Vereinabre ein Gespräch mit dem Betriebsrat, ebenso mit der Chefin und sprich offen aus, daß Dir die Elektronik nicht liegt. Du möcgtest aber gern in der Firma bleiben und ob sie wohlwollend einem Wechsel in eine andere Ausbildung zustimmen könnten. Wenn Du im gleichen Betrieb bleiben kannst, ist das keinesfalls schlecht und auch nicht nachteilig. Eine Ausbildung zu Ende machen, die einem keine Freude macht, ist doch auch nicht so toll und im Laufe der Zeit wirst Du immer frustrierter, die Noten werden noch schlechter. Also Mut zur Umstellung auf etwas anderes.

Ich würde auf jeden Fall versuchen zu wechseln und, falls das nicht klappt, mich durch die begonnene Ausbildung durchquälen, versuchen die Abschlussprüfung irgendwie zu bestehen und mir dann einen zweiten Ausbildungsplatz suchen.

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung, auch wenn das Ergebnis eher mau aussieht, hast Du gute Chancen auf einen zweiten Ausbildungsplatz, in einem Beruf der Dir liegt, als mit einer abgebrochenen da Du "Tugenden" (schönes altmodisches Wort :-) ) bewiesen hast, die wichtiger sind als gute Noten.

ich würde es auf jeden fall versuchen zu wechseln, du musst bedenken, dass wenn du es jetzt durchziehst, dass du dein leben lang als elektronikerin arbeiten wirst, aber wenn dir das keinen spaß macht, dann macht dich das psychisch noch viel mehr kaputt, denn es kostet jeden tag sehr viel energie zu einem beruf zu gehen, der einem keinen spaß macht.

Steinbock20 03.12.2013, 23:38

Danke für deine Antwort :)

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Ich verstehe Deinen Vater nicht. Hat er denn nicht daran gedacht wenigstens mit Dir die Lego-Baukästen entsprechend durchzugehen? Das wäre das Mindeste gewesen Was er Dir schuldig gewesen wäre wenn er Dir diesen Beruf aufschwatzt.

Im Gespräch würde ich durchaus ansprechen dass ich mich habe überreden lassen zu diesem Beruf der mir nicht liegt. Ehrlichkeit in gut gewählten Worten kommt sicher gut an.

Noch eine Tatsache:

Auch die Leute im Betriebsrat und Deine Chefin waren mal in Deinem Alter. Sie werden sich daran erinnern können dass gerade in dieser Zeit das Leben sehr bunt sein kann. Heilige waren die Generationen vor Dir gewiss nicht. Und längst nicht alle von uns alten Menschen sind einen geraden Weg gegangen. Das war oft nicht der verkehrteste Weg.

Es gibt ein chinesisches Sprichwort:

Der größte Umweg ist oft der kürzeste Weg.

also ich denke wenn es nicht das richtige ist, soltest du versuchen zu wechseln. denn du hast wenig davon, wenn du jetzt jahre verschwendest, um eine ausbildung eher schlecht als recht abzuschließen, um dann einen beruf zu können, dem einem nicht liegt und du eh danach nicht mehr darin arbeitest.

ist zwar schwer, ohne frage, warte den passenden moment ab, schnapp dir vielleicht mal deinen ausbilder, du musst ja nen ansprechpartner haben, vielleicht hilft er dir ja dann auch dabei :-) ich wünsche dir viel erfolg, halt uns hier auf dem laufendem bitte, liebe grüße riunalafey

Steinbock20 03.12.2013, 23:37

wow so schnell eine Antwort :o

Vielen Dank :)

So direkt wollt ich das nicht dem Ausbilder sagen.. hab das Gefühl das wäre falsch. Aber es gibt ja noch den Betriebsrat der schweigen muss(der Ausbilder kann mich ja immer noch einfach kündigen - und das ohne eine neue Ausbildung).

Ich bin mal gespannt was noch so kommt.. Nur ich kenn auch niemanden, der schon mal versucht hat innerhalb einer Firma die Ausbildung zu wechseln. Ist das echt unhöflich da so anzukommen und das zu fragen?

Ich weiß nicht , ein wenig mulmig ist mir dabei schon.

Lg Steinbock92

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Riunalafey 03.12.2013, 23:53
@Steinbock20

siehst du hier sind alle der meinung du sollest es tun, bringt ja sonst nicht :-)

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