Die Existenz von Dingen nachweisen?

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3 Antworten

Ich denke man kann bei solch grundlegenden, philosophischen Gedankengängen nie mit Gewissheit einen Schlussstrich ziehen.
Um sich bei Themen wie diesem richtig ausdrücken zu können, muss man alles im Konjunktiv beschreiben. 

Deinen letzten Satz: "Kann man nicht letztendlich behaupten, alles außer die Existenz der eigenen Gedanken ist eine Täuschung?", würde ich so abändern: "Könnte man nicht letztendlich behaupten, dass alles außer die Existenz der eigenen Gedanken eine Täuschung sein könnte?"

Ich würde mich mal soweit aus dem Fenster lehnen und sagen: Für den Stift existiert nichts, aber der Stift existiert für uns. Ob und in welcher Form der Stift existiert sei dahingestellt.




Würde Laut Decartes nicht einfach nichts existieren was nicht denkt

Typischer Fall von logischem Denkfehler. Wenn A=> B (ich denke, also bin ich) folgt nicht: Nicht A => Nicht B (ich denke nicht also bin ich nicht.)

Der Anfang aller Philosophie sind saubere Definitionen und saubere Logik.

Kann man nicht letztendlich behaupten, alles außer die Existenz der eigenen Gedanken ist eine Täuschung?

Behaupten kann man noch viel, aber diese Behauptung plausibel begründen ist eine andere Sache! Und ob diese Behauptung Dich weiter bringt ist wieder eine andere Frage!

Ich denke, also bin ich.

Das ist so alt wie die Welt und stimmt immer noch.

Letztlich kannst du außer der eigenen Existenz nichts beweisen.

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