Die Dopingfrage - Leichtathletik Weltrekorde gerecht?

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2 Antworten

Hallo! Wir können Doping nicht ausrotten.  Vieles bleibt einfach nicht nachweisbar. Produkte vom "gelben Markt" überschwemmen - teils nicht nachweisbar oder leicht zu verschleiern - die Sportwelt. Und sonst? War mal  ein Thema im TV - Beispiel Xenon.

Inzwischen wird offenbar auch massiv das Edelgas Xenon eingesetzt. Xenon soll lt. Versuchen die Epo – Produktion um bis zu 160% !! steigern können. Bedeutet eine erhebliche Verbesserung der Ausdauerwerte. Es ist offenbar bisher nicht nachweisbar.

 Xenon aktiviert auch die Produktion eines Proteins namens HIF-1 alpha, hilfreich bei der Produktion anderer Hormone sowie EPO. Die Vorteile sind zunehmende Herz-und Lungenkapazität und es verhindert auch Muskelermüdung, Auch die Produktion von Testosteron soll angeregt werden und sogar die Stimmung eines Sportlers kann verbessert werden. 

Doping ist den Testern immer einen Schritt voraus.

Ich wünsche Dir alles Gute.

okay die dopen also genauso effektiv wie eh und je kann ja sein wie gesagt kenn mich mit der Thematik nicht aus.. wie kommt es dann dass diese Rekorde immer noch stehen? Die Diskussion darüber gibt es jedenfalls seit Jahren

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@Tantra11

Es ist immerhin so dass viele Stoffe gerade aus dem Bereich Muskelaufbau nicht mehr so in Mengen genommen werden können wie z. B. in der Zeit als die amerikanischen Kugelstoßer die Welt beherrschten

Da sind welche völlig durch das Kontrollnetz geschlüpft. Und natürlich gibt und gab es Ausnahmeathleten. 

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@kami1a

allgemein Kraftdisziplinen, also Wurf, Sprint, Sprung.. ja, wie ich ja meinte, diese Rekorde wurde auf anabolen Steroiden und Co. eingestellt, und sind daher wohl nicht mehr zu brechen.. Männer-Sprint ist da wohl eine Ausnahme

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Es zeugt von einer gewissen Naiviät, davon auszugehen, dass heutige Athleten generell sauber sind. Die sportlichen Leistungen hängen auch nciht nur von Doping oder kein Doping, sondern auch vom Wieviel des Dopings ab. In bestimmten Dikaturen wurde dem "Menschenmaterial", als das Sportler betrachtet wurden, extrem brisante Medikationen verabreicht, während in freien Gesellschaften, wo die Athleten die Entscheidung selbst treffen, die Sportler tw. von den ganz harten Sachen absehen und nur "weiche" Substanzen nehmen, die aber trotzdem noch etwas bringen.

davon gehe ich nicht aus, aber es ist in grossen Wettbewerben heute unmöglich, klassische Dopingmittel zu nehmen, oder nicht? Sie weichen auf alle möglichen (halb-) legalen Sachen aus der Grauzone  aus, die aber kaum an die Wirkung klassischen Dopings heranreichen.. naja keine Ahnung

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@Tantra11

Ein großer Teil der Dopingmittel (z.B. Wachstumshormone, Eigenblutdoping) sind nicht nachweisbar. Dazu kommt, dass im Training in vielen Ländern nicht kontrolliert wird. Drittens werden positive Proben oft vertuscht von den Sportverbänden, wenn sich mit dem Sportler viel Geld verdienen lässt. Zu glauben, dass man durch das Dopingkontrollsystem nicht dopen kann sagt viel aus über das eigene (naive) Weltbild...

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