Die Direktorin meines Sohnes urteilt voreingenommen und rät meinen Sohn anzuzeigen.Darf Sie das?

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5 Antworten

Die ganze Geschichte klingt irgendwie unglaubwürdig, denn wenn ein Junge zwei Krücken hat und aus dem Grund bei einem kleinen Schupser gleich fällt, frage ich mich schon, wie er dann wiederum Deinem Sohn nachrennen konnte... ??? Gleichzeitig frage ich mich, warum man einen Jungen mit Krücken schupsen muss, wenn es auch nur leicht war... Dann tritt Dein unschuldiger Sohn dem Jungen noch ins Gesicht, aber klar... Deinem Sohn tat dann natürlich der Kopf weh... Sorry, irgendwas stimmt hier nicht... Grundsätzlich ist es schon immer unter den Schülern so gewesen, dass es niemand war (also Jacke auf den Boden geworfen) und man einigt sich sehr oft auf den Schwächsten... (hier der Junge mit Krücken)...

Das gibt ja wieder mal mächtig Futter für die Juristen. Ich möchte hier nicht Schiedsrichter spielen, nur eines muss ich dir sagen, sorry:

Klar ist es als Mutter deine Lebensaufgabe, für deinen Sohn dazusein, einzustehen zu unterstützen. Dein Bericht kommt mir aber schon sehr einseitig vor, zu Gunsten deines ach so lieben und netten Sohnes. Ist er ein Heiliger? Wohl kaum. Also musst du daran denken, dass dein Sohn nicht die ganze Wahrheit spricht. Ich will dich nur darauf vorbereiten, dass du mit deiner jetztigen Einstellung direkt in den Hammer (sprich: den aktuellen Konflikt zwischen Sohn und F oder dir und der Direktorin) läufst. Mit der Einsicht, dass beide Parteien Mist gebaut haben hättest du die Chance, die innere Einstellung, um den Konflikt zu entschärfen (wenns nicht schon zu spät ist). Es ist die Mentalität "wir sind okay, ihr seid nicht okay", welche die Möglichkeit von entschärfenden und aussergerichtlichen Lösungen verunmöglicht.

Nichts für ungut und good luck

Danke für die Antwort.Ich möchte aber noch etwas los werden.Leider konnte ich den Vorfall nicht ausführlicher schildern,da es nicht die Anzal der Buchstaben hergab. Ich wuste gar nicht,das Du mich kennst und dir daraufhin ein Urteil erlauben kannst.Wenn man die Person nicht kennt,sollte man ihr noch Fragen stellen um etwas beurteilen zu können.Ich habe es auch nicht für gut befunden,das mein Sohn den Jungen geschupst hatte und habe auch gar nicht vor meinen Sohn als Heiligen hinzustellen.Im Gegenteil,ich bin ein Mensch der versucht sehr Objektiv zu sein,gerade deshalb,da ich mit Kindern und Tiere arbeite.Hat jemand Mist gebaut muss Er auch dafür gerade stehen.Den Vorfall habe auch nicht aus meiner bzw aus der Sicht meines Sohnes geschildert,sondern aus der Sicht der Schüler,die ich dazu befragt hatte.Ich muß dazu auch noch sagen,das der Schüler F schon längere Zeit seine Mitschüler schikaniert und transaliert.Zum Beisp.hatte dieser im Klassenraum randaliert,ein anderer Mitschüler ist ihm gefällig und hebt den Tisch auf und macht Ordnung,damit die Lehrerin nichts mit bekommt;und was passiert? Der unschuldige Schüler muste zur Direktorin und sollte sogar noch den defekten Tisch bezahlen.Da frag ich mich doch bei wem das Aggressionspotential liegt. Bei dem der sinnlos Schläge aus teilt oder bei dem der sich verteidigt. Der Schüler F hatte, nach dem beide auf den Boden lagen sofort angefangen auf meinen Sohn wieder ein zuschlagen.Und das er sich wehrt ist nur verständlich.Das Er den Schüler ins Gesicht traff war nicht absichtlich geschehen.Das tat meinem Sohn Leid und Er hatte sich entschuldigt. Und meine ehrliche Meinung war so und so ,das für mich beide Mist gebaut haben.Pädagogisch richig wäre es von der Direktorin gewesen,wenn Sie Eltern und Kinder zur Sozialpädagogin geschickt hätte und alle an einem Tisch ein Gespräch geführt hätten um eine Lösung zu finden.Denn für solche Probleme sind ja die Sozialpädagogen an den Schulen eingestellt wurden. Eigentlich bin ich gar nicht mal mehr böse drum,das wir zur Aussage zur Polizei müssen.So kommt die Wahrheit ans Licht. Traurig finde ich,das sich aus einem kleinen Schubser ein gefährliches und gewalttätiges Vorgehen entwickelt hat. Wie kann ein Schüler mit seiner Krücke einfach jemanden auf den Kopf schlagen.In der 7. Klasse sollte man doch wissen,das dies zu bösen Kopfverletzungen führen kann. Daher liegt für mich das Aggressionspotential eindeutig bei dem Schüler F. Lege es bei meinem Sohn,dann hätte Er den Schüler F nicht angeschubst sondern wäre handgreiflich geworden.

mfG Mony

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@Mony1

Irgendwie fehlt ein ganzes Teil von dem Text den ich geschrieben habe.Dann versuch ich es noch mal das fehlende nieder zuschreiben. Hätte es andere Vorfälle mit meinem Sohn in der Schule gegeben,so hätte mich seine Klassenlehrerin schon längst darüber informiert. Ich stelle mir die Frage,ob der Schüler F nicht irgend welche Probleme hat und versucht diese durch sein Verhalten den Mitschülern gegenüber abzubauen.Ihr fragt Euch wie ich darauf komme.Sage ich Euch gern.Einige Tage nach dem Vorfall rief mich die Klassenlehrerin des Schüler F an und sagte mir das dieser Angst vor meinem Sohn hat.Ich fragte warum und ob mein Sohn noch irgend etwas gemacht hätte. Die Lehrerin sagte ,das mein Sohn den Schüler F nicht beachten würde und einfach an ihm vorbei laufen würde.Ist das verkehrt! Ich hatte meinem Sohn geraten den Schüler F zu ignorieren und nicht weiter zu beachten damit es nicht erneut zu einem Vorfall kommt. Also in meinen Augen stimmt doch da etwas mit dem Kind nicht.Ich hoffe es klärt sich alles bei der Polizei. Ach ja,noch etwas,das betrifft alle. Klar können die Lehrer und auch die Direktorin nicht immer auf dem Korridor anwesend sein,aber genau aus diesem Grund können Sie nicht jemanden Vorverurteilen bevor Sie nicht alle anwesenden zu diesem Vorfall befragt haben.Dies wurde nicht gemacht.Es wurde nur die eine Seite angehört,nicht aber der Beschuldigte und auch keiner von den anwesenden Schülern.Ich denke ich habe das fehlende so in etwa alles hinzu gefügt.

mfG Mony

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@Mony1

ich habe nicht ge"urteilt", wollte dich auch nicht verletzen, habe einfach meine Ahnung dazu aufgeschrieben, nachdem ich deinen Text gelesen habe.

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Hallo,

verständlicher Weise schilderst du den Vorfall aus deiner Sicht.

Aber, in allen Schulen, Korridoren usw., werden mal Jacken runter geschmissen. Heutzutage wird natürlich auch darauf rum getreten, weil man keine Achtung mehr vom Eigentum des Anderen hat.

ABER, einen Mitschüler, obwohl er an Krücken läuft, zu schubsen, und als er am Boden liegt, nach nach zutreten, auch noch ins Gesicht, ist schon extrem schlimm.

Der Schüler F hat ihn wahrscheinlich umgerissen, weil er sich festhalten wollte, weil er wegen der Krücken nicht stürzen wollte.

Vielleicht gab es schon mehrere Vorfälle mit deinem Sohn, deshalb die Reaktion der Direktorin.

Eine Lehreraufsicht kann nicht überall anwesend sein.

Natürlich kannst du die Direktorin, Lehrer usw. anzeigen.

Gruß

Dein Sohn war in diesem Fall eindeutig der Aggressor. Gewalt erzeugt immer Gegengewalt. So kann sowas eskalieren. Er sollte daraus lernen, dass Gewalt nie eine Lösung sein kann. Jetzt hat er nur Kopfweh. Der andere Junge hätte ihn aber auch mit der Krücke erschlagen können. Gewalt ist keine Lösung. Egal was der andere gemacht hat.

wie das ganze abgelaufen ist wissen nur die die vorort waren.. vl fragt man auch schüler aus anderen klassen die diesen vorfall eventuell beobachtet haben..

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