Die Diabetes zerstört ihn langsam

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3 Antworten

Hallo!

Ihr solltet unbedingt noch weitere Meinungen einholen. Ich habe hier einen Link gefunden.

http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Diabetischer-Fuss-Bei-richtiger-Behandlung-ist-Heilung-moeglich.116286.0.html

Es gibt für den diabetischen Fuß, bei offenen Wunden, auch eine Therapie mit irgendwelchen Würmern, die die verwesten Hautteile abfressen und dann kann sich die Wunde endlich wieder schließen. Leider weiß ich nicht, ob diese Behandlung für deinen Mann geeignet ist.

Eine weitere Möglichkeit um schlecht heilende Wunden zu schließen ist sie dick mit Honig zu bestreichen und den Verband dann immer wieder zu erneuern. Honig hat eine sehr gute Wundheilung.

Mein Schwiegervater hat so eine stark nässende, offene Wunde auf seinem Schienbein schließen können. Zuvor war er bei vier verschiedenen Ärzten und absolut nichts hat geholfen.

Leider hat dein Mann nicht auf seinen Blutzucker geachtet und offenbar dauerhaft hohe Werte gehabt. Dadurch entstehen viele Spätschäden. Er muss jetzt unbedingt darauf achten, dass sein Blutzucker immer stimmt. Er soll oft messen und wenn er Insulin spritzen muss, dann kann er bei schlechten Werten sofort korrigieren.

Wenn er kein Insulin bekommt, dann sollte er vielleicht mal seinen Diabetologen wechseln, denn sehr gut hat der offenbar nicht auf die schlechten Werte deines Mannes reagiert.

Auch die Schlechten Augen könnten von hohen Blutzuckerwerte kommen. Leider gibt es da noch einiges, dass man von schlechten Werten bekommen kann.

Vielleicht sollte dein Mann seinen Diabetologen auch auf eine neuerliche Diabetikerschulung ansprechen. Denn nur wenn er genug weiß, kann er seinen Blutzucker gut kontrollieren und weiß was zu tun ist. Diabetiker sind die Manager ihrer Krankheit! Soll heißen, sie müssen selbständig auf jede Situation reagieren können und dazu gehört Wissen.

Ich wünsche deinem Mann, dass er eine Behandlung findet, die ihm hilft und eine Amputation vermeidet und allzeit gute Blutzuckerwerte!

Gruß Lirin

nannyserra 30.06.2014, 10:58

Danke nochmal Lirin! Meinem Mann mußte im März 2014 der Vorffuß amputiert werden. Die Durchblutung konnte auch durch Eingriffe nicht verbessert werden. Im Krankenhaus bekam er zweimal Lungenentzündung (aber das ist ein eigenes Thema "Krankhenhausversorgung"). Die Wunde war am 26.3. zu, er sollte auf Reha kommen. Aber am 27.3.14 lag er morgens um 6 tot im Bett. Seine Diabetis hatte er schon über Jahrzehnte im Griff. Er gehörte zu denen, wo das Insulin den Körper leider stark schädigt. - Gruß Nannyserra

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es ist traurig, aber deine guten Bekannten haben recht. Ich glaube aber in Halle/Saale hat man eine Methode um die Durchblutung zu fördern oder wieder in Schwung zu bringen. Leider habe ich das mal so vor 3 Jahren gehört. Die Behandlung soll so um die 2000 € Kosten die von der Krankenkasse nicht übernommen werden. Weiter kann ich dir leider auch nicht helfen.

nannyserra 30.06.2014, 10:59

Hallo Arokh auch dir nochmals herzlichen Dank. Gruß Nannyserra

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Das was dein Mann hat ist ein diabethischer Fuß. Ich würde mir auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen und nicht weiter amputieren lassen. http://www.mdr.de/fakt/amputation-bei-diabetes-fuss-vermeiden100.html. Mein Mann hat auch seit 10 Jahren Polyneuropathie. Das bedeutet erstmal Gefühllosigkeit in den Füßen und Beinen. Dafür haben wir das Hochtongerät angeschafft. Es kostet 150 Euro Miete im Monat und ist gleichzeitig in Raten abzuzahlen. Dadurch hat mein Mann wieder Gefühl in den Beinen und Füßen und braucht nicht Lyrica oder Gabapentin zu nehmen. Das Gerät gibt es bei der Firma GBO in Bamberg. Bitte versuche mit den Krankenakten eine zweite Meinung zu bekommen. Wünsche dir alles Gute und deinem Mann gute Besserung

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