Die CDU und das Erneuerbare-Energien-Gesetz

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6 Antworten

Hallo,

zu 1.) Um diese Aussage zu verstehen, musst du aber auch den Abschnitt davor bringen, denn die Aussage bezieht sich darauf. Hier der Text dazu (aus Wahlprogramm der CDU: http://www.cdu.de/sites/default/files/media/dokumente/cdu_regierungsprogramm_2013-2017.pdf), Seite 44 (Zitat):

"Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat den Ausbau regenerativer Energien beschleunigt und Deutschland hierbei eine Spitzenposition gesichert. Nach der rasanten Entwicklung in den letzten Jahren ist es wichtig, die nächsten Schritte eng mit dem beschleunigten Ausbau der Stromnetze und den anderen Energieträgern zu verzahnen: Ein geschicktes Ineinandergreifen unterschiedlicher Elemente und Energieträger stabilisiert die Versorgung und entlastet die Verbraucher von Kosten"

Dazu wollen wir das EEG weiterentwickeln. Unser Ziel sind verlässliche Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren, die Sicherheit für Investitionen und Planungen schaffen.

Ende Zitat.

Jetzt meine private Deutung:

Die CDU drückt sich sehr schwammig aus, wie es in Zukunft mit dem EEG weitergeht. Von so weitermachen wie bisher bis zu starken Einschnitten ist alles möglich.

Das EEG ist ja in die Diskussion gekommen. Es regelt die EEG-Umlage, und die ist sehr viel stärker als hochgerechnet gestiegen, weil die Erneuerbaren-Energien-Erzeuger sehr viel stärker zugenommen haben als erwartet. Die EEG-Umlage wächst dem entsprechend proportional stärker als erwartet und findet sich - mit weiter stark steigender Tendenz - auf unseren Stromrechnungen wieder.

Siehe aber auch Schlagwörter zur Strompreisdiskussion wie Befreiung von der EEG-Umlage, Umlage wg. Ausbau der Netzkosten, Kosten für Verbraucher wg. laufender Windräder in der Nordsee, die keinen Netzanschluss haben, schleppender Netzausbau....

Heute frisch in den Nachrichten: Von einer Kommission wird vorgeschlagen, aus der EEG-Umlage komplett auszusteigen.

Grund ist wohl, das die EEG-Umlage kein reines Förderinstrument mehr ist, sondern mehr ein Mittel, um Geld zu verdienen und ein Kostentreiber für die Strompreise.

Die EU-Kommission wird wahrscheinlich auch gegen die EEG-Umlage vorgehen, wartet wohl nur die kommende Bundestagswahl ab.

Zu 2.) alles, was gewerblich oder industriell produziert wird - auch Strom - muss vermarketet, alsoverkauft werden.

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alles wahlkampfgetöse,die hätten schon lang was machen können,wenn sie wollen

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Energiewende und erneuerbare Energie sind zwei Wahlkampfwörter.

Wo steht aber, dass es ein Gesetzt geben soll, Energie einzusparen.

Ein Gesetzt, das Leuchtreklame nachts zwischen 24 und 6 Uhr morgens verbietet -wer sieht sie schon nachts- würde Energie einsparen. Ebenso ein Verbot der Einschaltung von mehr als 10% der ausgestellten Fernsehgeräte, die den ganzen Tag in den Elektronikmärkten flimmern.

Solche Gesetze würden die Stromlobbyisten nicht akzeptieren.

Was den Lobbyisten widerspricht, steht in keinem Wahlprogramm.

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zu 1:

wir müssen einen weg finden, dem Bürger noch mehr geld aus den Rippen zu leiern, das wir investoren für "windige gechäftsmodelle" in den Rachen stopfen können.

zu 2:

siehe 1

lg, Anna

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Steht doch da: wir werden alles machen, was der Wirtschaft gefällt, du als Wähler interessierst uns nicht.

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Stell die Frage im Forum. Das hier wird sowieso gleich gelöscht

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Kommentar von Wissensgier
04.09.2013, 16:34

wieso sollte sie gelöscht werden

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