Die Bundeswehr ist so klein, das sie im Ernstfall ohnehin nichts ausrichten könnte, warum lösen wir sie dann nicht gleich ganz auf, das würde uns Geld ersparen?

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18 Antworten

Die Bundeswehr definiert ihre Stärke in erster Linie als Bündnisarmee in NATO und EU und erst in zweiter Linie als rein nationale Streitmacht - wie übrigens die allermeisten NATO-Mitglieder. Diese nationale Stärkerechnerei ist von vorgestern.

Außerdem ist die Bundeswehr mit 180.000 Soldaten rein stärkemäßig nach Frankreich die größte Armee Europas. Was sollen denn dann die Spanier mit ihren 120.000 oder die Briten mit ihren 155.000 Soldaten nach deiner Logik tun...? Rund 80% der Streitkräfte der Welt sind nicht in der Lage, ihr Land alleine zu verteidigen.

Im von dir zitierten Ernstfall in D verteidigt eine Gemeinschaft von Staaten - und nicht eine nationale Armee ein einzelnes Land.

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Agentpony 01.10.2017, 13:42

 Diese nationale Stärkerechnerei ist von vorgestern.


Sehr richtig. Und in Zeiten hochtechnologischer Kriegsführung auch kaum akkurat.

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ponter 01.10.2017, 13:42

👍🏻 navynavy


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WDHWDH 01.10.2017, 14:36

Die Stärke einer Armee richtet sich nicht nur nach
der Mannesstärke und Ausrüstung, sondern wesentlich, nach der landeseigenen POLITIK.und dem Rückhalt. Siehe Israel. Der deutsc he Schlafwagenkurs  der aus der deutschen politischen Linie entspricht(z.b. "wir haben nur Freunde") und wir liefern an beide Seiten"  ist bezeichnend...Das österreichische Jagdkommando wurde ZUM SCHUTZ der BUNDESWEHR in Kabul angefgordert, da Deutschland eine eindeutige Stellung vermied und "gut dastehen" wollte-siehe auch Operation in Tirana etc!!

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WDHWDH 01.10.2017, 14:57
@WDHWDH

Operation Libelle in Tirana wo die BW das dipl.Personal  das es zu evakuieren galt vorerst in Stich ließ (wir haben nur Freunde)und erst nach harschesten internationalen Protesten von einer deutschen RESERVEKOMPANIE "(damit die BW bei ev. Feuertätigkeit herausgehalten werde!!!)unter Waffenandrohung freifliegen ließ" ...Malteserlager in Suva Reka.....nach 5 Toten und 3 Schweverwundeten  Kommentar des albanischen Friedesrichters...: die Österreicher sind Soldaten, daher haben sie auch GELADENE (durch die durchsichtigen Magazine des StG77 auch SICHTBAR!)und feuerbereite Gewehre und schießen auch. Aber dass sie auch treffen das war war neu".....usw, usw,,,...

 

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Die Bundeswehr ist deshalb so klein, weil wir keine größere Armee brauchen. Die Bundeswehr hat einen Auftrag und den kann sie weiterhin ausführen.
Im Ernstfall würde man die Wirtschaft auf Krieg umstellen und aufrüsten... wieder mal völlig loses geschwafel von irgendwelchen unwissenden Idioten...

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Du bist neu, deine Fragen zeugen von einem gewissen Interesse fûr verschiedene Themen, allerdings hat es wiki01 auf den Punkt gebracht.

Ein souveräner Staat benötigt Streitkräfte. Heutzutage spielt die Größe nur eine untergeordnete Größe, besonders bei Staaten, wie in Europa, die flächenmässig nicht übermäßig groß sind. Maßgeblich sind hier unterschiedliche Faktoren, die im Einklang stehen.

Deutschland ist Teil der NATO, hier ergänzt man sich, das macht das Potenzial aus.

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zetra 01.10.2017, 15:59

Wir schrauben ja zaehneknirschend unseren Verteidigungshaushalt auf 70 Milliarden Euro hoch, von 45 Milliarden. Und das nur weil Trump an die 2 % vom BIP DE daran erinnert hat.

Somit koennten wir vor Kraft nicht mehr laufen, wenn nicht schnell 5 Korvetten in Auftrag gegeben wurden, die diese Differenz schnell auffressen werden.

Geld verbrennen, obwohl kein Bedarf vorliegt. 

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navynavy 01.10.2017, 16:22
@zetra

Von 45 Mrd sind wir aktuell weit entfernt (2017: 37 Mrd).

obwohl kein Bedarf vorliegt

Und ob Bedarf vorliegt. Ursprünglich sollten es 15 Korvetten werden, die 30 Schnellboote ersetzen sollten. Dann wurde ohne Rücksicht auf den militärischen Grundbetrieb bzw. Notwendigkeiten der Wartung/Ausbildung etc. auf 5 Korvetten zusammengestrichen, von denen mit Müh und Not 1 bis 2 einsatzbereit sein können (was weit unter den Einsatzanforderungen liegt!), nur um Geld zu sparen. Das Anheben auf 10 Stück ist ein etwas größerer Guß auf einen ziemlich heißen Stein.

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zetra 01.10.2017, 16:45
@navynavy

Ich denke mir, der Draht stimmt zwischen uns. Er muss es auch, denn es liegen 14 Tsd. Km zwischen uns. Schoenen Sonntag fuer dich. zetra. 

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Deutschland ist Teil der  Nato und ist an Verträge gebunden. Die Nato bedeutet einen Schutz für Deutschland,damit es nicht alleine steht,aber natürlich muss Deutschland im Rahmen der Nato auch Arbeiten übernehmen. Wie jetzt z.B. gegen den IS in Syrien und dem Irak. (Luftaufklärung).

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Abgesehen davon, dass die deutsche Armee nicht super ausgerüstet ist, leistet sie in der NATO und diversen Partnerschaften z.B. mit Frankreich und den Niederlanden noch andere Aufgaben. 

Ich bin prinzipiell gegen eine riesen Armee und würde auch eine Guerrilla-Armee setzen und eine Abwehr wie sie in Österreich geplant war (Raumverteidigung) machen, aber ich bin leider dafür nicht zuständig :)

Was andere hier schreiben: Durchaus; Eine moderne Armee muss nicht groß sein. Aber ich halt Kampfpanzer eher für sinnlos, die Russen greifen die NATO eh nicht an und sonst gibt es auch niemanden gegen den man einen symetrischen Krieg führen müsste. 

Den Amis helfen ihre asymetrischen Kriege zu führen halte ich auch nicht für klug, also umrüsten, abrüsten aber nicht auflösen. 

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nax11 01.10.2017, 10:17

Ein Guerillakrieg hat erschreckende Auswirkungen auf die Bevölkerung des Territoriums, in dem er stattfindet. Dagegen ist ein konventioneller Krieg fast schon ein gemütliches Pfadfinderabenteuer.

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Abtacha 01.10.2017, 10:49
@nax11

Bullshit. 
Guerilla wird von der Bevölkerung gegen Invasoren gekämpft. 

Und nun mal zu "konventioneller Krieg": Wir haben niemanden den wir symetrisch bekämpfen könnten. Und selbst wenn dann bedeutete das Cluster Bomben, Blockbuster, Drohen und Bombardement aus der Luft. 
Klar. Voll besser. 

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nax11 01.10.2017, 11:49

Nachtrag:

Deutschland ist ziemlich das einzige Land, in dem solche bescheuerten Ideen öffentlich diskutiert werden - teils sogar innerhalb einiger Parteien.

Den Bundeswehretat können wir locker aus der Portokasse bezahlen. Wollten wir die BW auf französischen Level heben, dann müßten wir den Etat verdoppeln - und Frankreich hat keineswegs eine besonders große Armee.

Frankreich hat aber aus der Vergangenheit gelernt, daß es tödlich enden kann, wenn ein Staat wehrlos ist.

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Abtacha 01.10.2017, 11:54
@nax11

Halb wahr, durchaus. 
Mir ging es im Bezug auf die Raumverteidigung übrigens auch um die Abschreckwirkung. Das müsste man aber in Bezug auf die NATO und EU aber auch europäisch aufziehen. Nur große Panzerarmeen sind halt Quatsch. Flugzeugträger wie die Franzosen brauchen wir auch nicht. Die paar Uboote, geschenkt. 

Wenn einer, wer auch immer das sei, in Europa einfällt und reinkommen sollte muss der bluten. Das hat die Schweiz als auch Österreich durchgeplant, beziehungsweise hatte es. Österreich war bereit im kalten Krieg sowohl gegen der Warschauer Pakt als auch gegen die NATO zu kämpfen. 

Sind natürlich immer Horrorgeschichten, wie schon gesagt, ein symetrischer Krieg ist praktisch unmöglich. 

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nax11 01.10.2017, 12:04
@Abtacha

Die Schweiz hat sogar bis in die 60er Jahre an Atomwaffen geforscht!

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Abtacha 01.10.2017, 12:14
@nax11

Nun habe ich Lust mich eine Stunde oder so über Südafrika und Angola zu unterhalten ...

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zetra 01.10.2017, 16:41
@Abtacha

Das wuerde sich sicher lohnen. 7 A-Waffen wollte Suedafrika bauen. 6 sind es geworden, danach kam die Einsicht (Druck von aussen) das geht nicht gut, ausserdem kein Feind in Sicht, dem man diese Waffen auf den Kopf schmeissen koennte.

Lange Rede, kurzer Sinn, diese 6 A-Waffen wurden in England in Strom umgewandelt.

Wenn das kein positives Beispiel ist, dann weis ich auch nicht weiter.

Angola ein andermal.  -Abtacha-

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Abtacha 01.10.2017, 16:43
@zetra

Durchaus. Das beste was Fidel Castro je gemacht hat, die südafrikanische Apartheid destabilisieren. 

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zetra 01.10.2017, 16:56
@Abtacha

Wir wollten doch Angola Heute nicht anfassen, oder?

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Jedes NATO-Mitglied hat sich zu bestimmten Pflichten bereit erklärt, wie da wäre, daß sie im Fall eines Angriffs auf irgendeinen NATO-Staat diesem Hilfe leistet.

Außerdem ist das Gejammer über BW-Kosten nur schwer verständlich - im Vergleich zu anderen NATO-Staaten haben wir sehr geringe Militärausgaben.

Wenn wir die Bundeswehr völlig auflösen, dann können wir unseren Verpflichtungen grundsätzlich nicht mehr nachkommen. Wir würden uns praktisch auf den Standpunkt stellen, daß die anderen uns bitteschön verteidigen sollen, daß wir ihnen aber nicht helfen werden.

Das könnte oder würde wahrscheinlich dazu führen, daß wir aus der NATO geworfen werden und in dem Fall wären Angriffe auf Deutschland durchaus wieder denkbar - wir sind nämlich kein Land, das nur von Freunden umgeben ist - wir haben auch Küsten. 

Da würde es nichtmal eines fremden Staates bedürfen - auch ein Warlord, dem wir auf die Füße treten, könnte auf die Idee kommen irgendwo an der Nordseeküste zu landen. Unsere Polizei könnte auch gegen wenige 1000 Soldaten nichts ausrichten.

Kurz, ohne Bundeswehr würde Deutschland schnell zu einem Failed State werden!

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Berdan24 01.10.2017, 10:58

Island hat eine armee und ist in der nato

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DerTufo 01.10.2017, 11:32

Deutschland hat auch eine Armee und ist in der Nato

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Agentpony 01.10.2017, 13:41

und in dem Fall wären Angriffe auf Deutschland durchaus wieder denkbar 

Deutschland befindet sich ebenso in einem Verteidigungsbündnis innerhalb der EU, das übrigens viel umfänglicher als die NATO-Statuten ist.

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nax11 01.10.2017, 13:50
@Agentpony

Sorry, aber die EU ist kein Verteidigungsbündnis!

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zetra 01.10.2017, 16:02

Du siehst die Situation zu dunkel, Schwarz wuerde ich sagen.

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nax11 01.10.2017, 17:28
@zetra

Ja nun - der grundlegende Neuaufbau einer Armee dauert wenigstens 20 Jahre. Insofern spreche ich nicht von irgendwann in 5 oder 10 Jahren, sondern von der ferneren Zukunft.

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Das ist genauso intelligent dahergeredet, als ob jemand meint, dass alle Menschen, die schwächer sind als andere, sich bei einem Angriff passiv verhalten sollen, weil sie ohnehin keine Chance gegenüber Stärkeren haben. Mit deiner Einstellung begünstigst du eine gewalttätige Entwicklung, weil sich dadurch das Machtbedürfnis von Personen ungebremst entfalten kann.

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zetra 02.10.2017, 20:25

Du beschreibst unbewusst die Situation in Nordkorea.

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Du hast sicher recht, aber damit würdest du die Rüstungslobby maßlos verärgern und mit (internen) Gegenmaßnahmen ist zu rechnen.

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Weil nicht jeder diese unerträgliche Lebenseinstellung hat, dass etwas "eh nichts bringt".

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Wir haben einen Auftrag von den Vereinten Nationen da sind wir verpflichtet in anderen Ländern militärische Unterstützung zu leisten.

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Die Bundeswehr war und bleibt eine NATO-Hilfstruppe und keine eigenständge Armee. Wenn ihr ganz eure Souveränität abgeen wollt, die ihr ohnehin nicht wirklich habt, dann solltet ihr die Bundeswehr auflösen.

Aber es ghören zu der Frage auch enen Menge mehr Erklärungen über Wirtschaft, Staatshaushalt und Gepolitik. Kurz:de solltest dich noch über viele Dinge informieren und es nicht so stark vereinfacht sehen. Eine Armee ist nicht nur eine Hauashaltsbelastung für ein Land.

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Abtacha 01.10.2017, 10:49

Und noch mal Bullshit. 

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Abtacha 01.10.2017, 12:16
@ArjunasPfeil

Das ist halt so geschwurbelt, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. 

Den zweiten Absatz kann ich allerdings unterschreiben. :)

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ArjunasPfeil 07.10.2017, 13:32
@Abtacha

Geschwurbelt ist dein Verstänfnis von Geopolitik. Es ist eigentlich ganz einfach. aber damit du nichts verstehst hat man dir den Kpf vollgeballert mit idiotischen Parolen über NATO, Beistand, Allianz und blah blah blah. Im Grunde hat sich seit der Steinzeit nicht geändert. Stärke ist Stärke und Macht ist Macht. Wer seine MAcht teilen muss, der muss auch einen Teil der Freiheit ageben.

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Ab welcher Größe wäre denn deiner Meinung nach eine Armee erst sinnvoll?

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https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeswehr

Diese Armee ist gross genug, jeder Soldat und jede Waffe mehr, schmaelert das Volksvermoegen, welches wir gerade jeden Tag lobend hervorheben.

Ausserdem gibt es keine Feinde, denen wir uns stellen muessten.

Wer etwas anderes behauptet, hat im Hinterkopf andere Plaene, sicherlich keine "Guten" fuer Deutschland.

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navynavy 01.10.2017, 16:31

Ausserdem gibt es keine Feinde, denen wir uns stellen muessten.

Das ist eine Vogel-Strauß-Politik, die ziemlich kurzsichtig ist. Wenn man von der Annahme ausgeht, dass es auch künftig keine Gegner geben kann, nur weil es momentan keine gibt, handelt man verantwortungslos dem eigenen Staat und der eigenen Bevölkerung gegenüber.

Auch nach dem 1. Weltkrieg glaubte man, dass der Irrsinn dieser 4 Jahre die Menschheit eines Besseren belehrt hätte und er der letzte aller Kriege gewesen sei.

Den Irrsinn des 2. Weltkriegs und der NS-Herrschaft haben dann die Alliierten beendet - und zwar mit ihren Armeen. Hätten diese so gedacht wie du, hätten sie nichts gehabt, um sich den Aggressoren in den Weg zu stellen.

Die Zeiten, in denen Länder nur für sich dachten und Sicherheit an den eigenen Landesgrenzen endete, sind vorbei. Unsere Welt ist zusammengewachsen, und entsprechend müssen die sicherheitpolitischen Dinge auch gemeinsam gelöst werden. Dazu muss jeder seinen Teil beitragen. Nur weil Deutschland momentan nur von Freunden umgeben ist, heißt das noch lange nicht, dass das auch für alle unsere Verbündeten und Partner auch zutrifft.  

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zetra 01.10.2017, 16:52
@navynavy

Deine Worte in Gottes Ohr. Allerdings wuerde ich, aus meiner Warte gesehen, die (den) potenziellen Zuendler mehr in die Mangel nehmen. Politisch gemeint, denn ohne zu murren unterstuetzen wir Aktionen auf dieser Erde, die nicht unseren Interessen entsprechen.

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navynavy 01.10.2017, 17:01
@zetra

Es gibt im Moment viel zu viele Brände auf der Welt, die es zu löschen gilt, als dass wir mit dem Löschen zögern könnten, nur weil man erst den Zündler kennen möchte😉

Ich persönlich kann in keinem einzigen Einsatz, den die Bundeswehr aktuell durchführt, etwas Unsinniges erkennen.

Grüße zurück!

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zetra 02.10.2017, 20:32
@navynavy

Doch du kannst. Bringe bitte glaubwuerdig den Sinn und Zweck hier rueber, was genau die BW in Mali zu suchen hat.

Lieber wuerde ich sie im Jemen sehen, denn da wuerde sie wirklich gebraucht, um die Kampfhaehne zu trennen. 

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navynavy 02.10.2017, 20:45
@zetra

Stabilisierung des Staates, Ausbildung der dortigen Polizei und Armee, medizinische Nothilfe und Versorgung für malische Kräfte (kleine Info am Rande - mit den als „Schrott“ verschrieenen deutschen NH90-Hubschraubern wurden bisher rund 100 verwundete malische Soldaten aus Kampfzonen gerettet und erstversorgt), Aufklärung zur Erfassung terroristischer Kräfte im Norden des Landes.

Zweck: Eindämmung von Terrorismus, Verhindern eines staatlichen Zusammenbruchs und damit weiterer Flüchtlingsströme nach Norden - insbesondere das ist für Europa und Deutschland entscheidend wichtig.

Mali ist eine UN-Mission, entsprechend geht es auch einfach darum, einen wesentlichen Teil zu dieser internationalen Anstrengung beizutragen. 

Ja, im Jemen wäre ein internationales Eingreifen sehr zu begrüßen!

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zetra 02.10.2017, 20:55
@navynavy

Deine Aufklaerung ueber diesen Einsatz finde ich hilfreich. Das da gekaempft wird geht "fast" unter. Der Vorwurf, die BW bewacht dort die Pechblende fuer Franreichs A-Programm wird auch nicht widerlegt. Das die Fremdenlegion von Frankreich wegen Uebergriffe auf die Zivilbevoelkerung abgezogen werden musste. (grosse Teile auf jeden Fall) Ist auch keine Zeile wert. Somit muss der Horizont aufgeklaert werden, unter dem die BW agiert, Schoenwettermeldungen kann man sich ersparen.

Ach ja der Jemen, peinlicher gehts nimmer, hier muesste man Verbuendete nennen, das wird ueberhaupt nicht gerne gesehen.

Ich denke, das reicht fuer Heute.

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navynavy 03.10.2017, 05:09
@zetra

Du bringst - wie so viele - hier leider einiges durcheinander. Nur weil es um das gleiche Land geht, geht es nicht automatisch um die gleichen Einsätze bzw. Ziele:

Frankreich operierte in Mali zunächst für sich allein auf Absprache mit der malischen Regierung (Serval). Erst nach dem Ende dieses rein nationalen Einsatzes wurde - auch um die dort gemachten Fehler zu bewältigen - eine UN-Mission installiert, an der viele Staaten beteiligt sind. D ist einer davon (MINUSMA). Insofern ist es nicht zutreffend, wenn man die Bundeswehr erstens für sich allein und zweitens die UN-Mission allgemein in eine direkte Fortführung der frz. Ziele und Vorgehensweisen stellt. Die Abbaugebiete der Atomrohstoffe liegen zudem weit von den Stützpunkten der UN entfernt, wirtschaftlich lautet das Gegenargument übrigens, dass mittlerweile längst chinesische Firmen die Oberhand über die entsprechenden Abbaugebiete haben und F hier ohnehin längst den mehrheitlichen Zugriff verloren hat, eine Situation, die auf weite Teile Afrikas zutrifft.

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zetra 03.10.2017, 08:33
@navynavy

Da haben wir es. Die Chinesen sind mit Geld und einem laecheln fast in jedem Land praesent.

Die westlichen Allianzen kommen mit der Kriegskeule, somit koennte der Slogan heissen: Von den Chinesen lernen, heisst siegen lernen. Lach am fruehen Morgen.

Wie ich vermute, bist du ja auch ausgemustert und musst noch ein bisschen abspannen? 

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Die Bundeswehr agiert in deutschem Interesse an einer stabilen und friedfertigen Welt in zahlreichen Auslandseinsätzen gemeinsam mit den Verbündeten.

So nutzlos ist sie nicht, sondern ein Element im Räderwerk der NATO.

Si vis pacem para bellum! Wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor...

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zetra 01.10.2017, 15:49

Der diesen Ausspruch getaetigt hat, ist lange Tod. 

Du plaedierst hier fuer Aufruestung, vielleicht unbewusst, allerdings als Experte muesstest du das Wissen?

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atzef 01.10.2017, 16:00
@zetra

Wenn man eine Bundeswehr unterhält, muss man diese fraglos auch ausrüsten...:-)

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Ich glaube wir lösen sie nicht auf weil:
1. Wir sonst keine Verteidigung hätten
2. Deutschland in der Nato ist, und jedes Land das dort drin ist muss eine bestimmte Menge von Militär besitzen, damit man anderen Ländern in der Nato helfen.
Ich hoffe ich konnte helfen :D
Angaben ohne Gewähr...

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klausbacsi 01.10.2017, 09:22

Und gegen wen muß sich Deutschland verteidigen??

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nax11 01.10.2017, 12:06
@klausbacsi

Es geht in einem Bündnis nicht darum, ob sich ein bestimmtes Land verteidigen muß, sondern ob dieses Land einem anderen hilft, wenn das angegriffen wird!

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FrostieLP 01.10.2017, 09:29

keine Ahnung

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Weil wir Verpflichtungen in der Nato haben.

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die bundeswehr hilft auch manchmal bei katastrophen und das wachbatallion wird auch benötigt. viele minister fliegen mit bundeswehrflugzeugen.

lg.

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Hast Recht, aber das ist nicht nur in Deutschland so......das ist nicht nur Politik, sonder auch Wirtschaft......

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