die bedeutung der sprachen im christentum?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Da Gott die Zunge und den Mund erschaffen hat (2. Moses 4:10,11) und sogar als eine militärische Taktik einmal die eine Sprache verwirrt hat und viele neue erschaffen (1. Moses 11:7-9) und weil es sein Wille ist das die Gute Botschaft von seinem Königreich auf der ganzen bewohnten Erde und an allen Nationen gepredigt wird bevor das Ende von diesem korrupten System eingeleitet wird (Matthäus 24:14) muss ihm ja eher die Botschaft wichtiger sein als die Sprache.

Die wahren Christen setzen keine Bedeutung auf Traditionen und auf Dogmen. Sie lesen die Bibel nicht auf Lateinisch, sondern in einer klaren und modernen Sprache.

Z.B. war zur Zeit von Jesus das Griechisch eine internationale Sprache so wie heute das Englisch, und deswegen wurden die Bücher und Briefe in Griechisch geschrieben.

Zur Zeit von Daniel in der Gefangenschaft von Babylon war Hebräisch die Sprache die genutzt wurde, allerdings mit einem starken Aramäischen Einfluss.

Daran sieht man, dass Gott ein sehr kommunikativer Gott ist, der in einer einfachen und klaren Sprache sein Willen kommuniziert, der aber nicht an alten Traditionen gebunden ist.

Die Bibel ist in Hebräisch und Altgriechisch geschrieben, in der Westkirche hat Latein einen hohen Stellenwert. Moderne theologische Werke werden unter anderem auf englisch abgefasst, auch Deutsch ist wichtig. 

Theologen sollten diese Sprachen mehr oder weniger beherrschen. Wer sich auf das Alte Testament spezialisiert, für den sind Kenntnisse in anderen altorientalischen Sprachen hilfreich. 

Theologie erforscht den Glauben an Gott auf der ganzen Welt. Jede Sprache bietet einen Blickwinkel auf Gott und die Lehre von ihm und ist insofern auch bedeutend.

1) und 2):
Hebräisch, Altgriechisch und Latein, da die Originale in diesen Sprachen abgefasst sind:
AT: hebräisch
NT: Altgriechisch
Theologische Schriften, z.B. der Kirchenlehrer: Latein

3)
Latein ja, da Latein die Wissenschaftssprache bis in die Neuzeit war. Inzwischen ist das aber durch Englisch abgelöst. Außerdem sind viele historische Dokumente in Latein abgefasst. Historiker, die sich mit der Antike oder dem Mittelalter beschäftigen, kommen um Latein nicht rum.

4)
Dem einfachen Dorfpfarrer reicht mäßiges Latein. Wer allerdings Karriere in der Kirche machen möchte, muss sich auch mit den alten Texten beschäftigen und da ist auch Altgriechisch von großem Vorteil.
 

Kommentar von kyseli
12.02.2016, 11:35

gut du kommentierst ab Theologischen Schriften runter, speziell aus deiner Kirchenlehre. und die haben sich wie viele andere auch um den runden Kuchen der bibl.Christenlehre NUR angedockt. sind aber nicht der Nabel. z.B. gibt es in der Bibel keine Pfarrer...

Der Fragesteller bat jedoch aus Sicht des Christentums.

sonst sind deine Bemerkungen über AT und NT" ja ok..


0

Hebräisch und Latein

Hebräisch weil es die Sprache ist in der das Judentum, vom dem das Christentum ja nur eine Fortführung ist, entstanden ist.

Und Latein weil es in der Frühzeit des Christentums die einzige Sprache war in die Religiöse Texte übersetzt wurden und in denen man sie sich ausdachte, um das gemeine Volk dumm zu halten und ihnen jede Lüge die erzählen zu können über es wäre in der Bibel die die Machthungrigen Geistlichen damals wollten.

Heute sind die meisten Texte in sogut wie jede Sprache übersetzt aber wenn man sich wirklich mit den Originalen beschäftigen will braucht man zumindist Latein.

Kommentar von Nijori
11.02.2016, 23:41

Oh ja sry ja hab das Griechisch vergessen

0

Für das Christentum ist im Grunde jede Sprache bedeutend, die es möglich macht, die Botschaft der Bibel einem Menschen nahe zu bringen und verständlich zu machen. Deshalb bemüht man sich auch, die Bibel in möglichst viele Sprachen (auch exotische mit nur wenigen Sprechern) zu übersetzen.

Für Theologen und Bibelforscher sind Hebräisch und Altgriechisch besonders wichtig, weil die Bibel in diesen Sprachen geschrieben wurde. Die in diesen Sprachen verfassten Urtexte sind die Grundlage für jede Bibelübersetzung in eine heute lebende Sprache.

Im heutigen Leben spielen diese alten Sprachen keine Rolle mehr.

Es gibt keine Sprache "an sich", welche Bedeutung im Christentum hatte oder hat. Der Gebrauch des Latein als "Kirchensprache" der kath. Kirche kann man nicht als Bedeutung für das Christentum ansehen. Auch die Sprachen, in denen die alten Schriften der Bibel vorliegen kann man so nicht zuordnen.
Das Christentum wurde durch diese Sprachen nicht geprägt.

Kommentar von miawinchester
11.02.2016, 23:55

also was ich z.b. weiß, ist, dass das alte testament hauptsächlich in hebräisch verfasst war. das ist auch logisch, weil das die juden damals sprachen und die meisten propheten auch. wenn man einen übersetzungsfehler findet, dann geht man doch auf den urtext ein um den fehler verbessern zu können, oder nicht?

1

Was möchtest Du wissen?