Was ist eure Meinung zur Ausklammerung des Todes aus der Gesellschaft?

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4 Antworten

Es wird ja schon das Altern ausgeklammert. Während früher die Alten im Familienkreis gelebt haben, gepflegt wurden und auch dort im Kreis ihrer Familie gestorben sind, so werden die alten Leute heute ins Heim gebracht.

Sicher aus den verschiedensten Motiven, aber eben raus aus der Familie und dem Freundeskreis, eben aus der Gesellschaft.....

So ist es auch mit dem Sterben. Die wenigsten Menschen sterben in ihrem vertrauten Umfeld mit den vertrauten Menschen. Wir geben sie ins Krankenhaus, ins Heim oder wenn es denn gut läuft in ein Hospiz. Aber eben auch raus aus der Mitte der Gesellschaft.

Immer mehr Menschen möchten sich von ihen verstorbenen Angehörigen auch nicht mehr verabschieden....abholen aus dem KKH oder dem Heim und dann anonyme Bestattung und zum Schluß eine Bestätigung vom Friedhof...

Wir wollen uns mit diesem Thema nicht auseinandersetzen, es macht uns traurig und das passt nicht in unsere Spaßgesellschaft......außerdem wollen wir uns nicht mit unserer eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen.

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Hallochin 15.03.2016, 17:52

Perfekt vielen dank du bringst es auf dem punkt das ist sehr hilfreich

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ausklammerung bringt nichts 

da hilft nur erkenntnis 

---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

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---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

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Weil niemand sterben will und der tod immernoch tabuisiert wird. 

Deswegen wird die eigene sterblichkeit so gut es geht persönlich ausgeklammert und auch kaum besprochen.

Deswegen gibts auch die traumafälle nach unfällen wenn man mal ne aufgespießte oder geköpfte leiche siet. (Oder man traut sich nicht islamistische köpfungsvideos anzusehn)

- man wird daran erinnert wie schnell es gehn kann.

Wer eine "gesunde" beziehung zum tod hat der klammert nichts aus denn der ist teil des lebens (der halt gern ignoriert wird) und man geht ganz anders damit um. Man ist quasi nicht geschockt.

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Hallochin 15.03.2016, 17:59

nicht schlecht danke das hilft mir auch weiter ... dürfte ich fragen wie du persönlich zu dem thema stehst ?

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Pestilenz2 15.03.2016, 18:06
@Hallochin

Ich persönlich sehr aufgeschlossen.

Ich weiss das es michtäglich treffen kann und dass es familienmitglieder immer treffen kann.

Das beunruhigt mich nicht.

Blöd gesagt hab ich ihn akzeptiert.

Es ist vieles "einfacher" (blödes wort) wenn man mit dem thema tod - und allem was dazugehört - "im reinen" ist.

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Hallochin 15.03.2016, 18:10
@Pestilenz2

Ich mag deine einstellung finde ich gut.. ich fast der selben Meinung :)... hast du die tage paar minuten zeit zum schreiben würde dich nämlich in mein vortrag mit ein beziehen wollen wenn es ok ist für dich ?

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"Ausgeklammert" wird der Tod nicht. Er hat seine Daseinsberechtigung ebenso, wie ein Bestattungsunternehmen seinen Platz im Städtebild hat.

Du meinst möglicherweise den aktiven Prozess des Sterbens?

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Hallochin 15.03.2016, 17:36

Ne habe dieses Thema bekommen und muss darüber ein vortrag halten

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