Die Anzahl der Gläubigen macht die Existenz gottes nicht glaubwürdiger?

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11 Antworten

Die Anzahl der Gläubigen macht die Existenz gottes nicht glaubwürdiger

Das ist keine Frage, sondern eine Aussage.

Sie besagt, dass eine Behauptung nicht automatisch wahr ist, nur weil womöglich die Mehrheit von der Richtigkeit überzeugt ist.

Millionen von Kindern glauben an den Weihnachtsmann - dadurch wird diese Phantasiegestalt aber eben keineswegs irgendwie realer.

Das gleiche könnte man natürlich auch von Gott sagen, denn auch seine Existenz ist nicht belegbar und daher eine Frage des Glaubens.

Wenn du an Gott glaubst, dann ist das eben so. Dafür musst du dich nicht rechtfertigen. Glaube ist nicht gänzlich rational, logisch, oder objektiv. 

Und was haltet ihr davon?

Ich persönlich habe festgestellt, dass man mit vielen Menschen nur bis zu einem bestimmten Punkt über die eigene Religion diskutieren kann.

Früher oder später kommt nach dem Austausch von sachlich formulierten Argumenten der Punkt, an dem man sagen müsste:

"Ich weiß, dass es nicht beweisbar ist, oder sogar der Wissenschaft widerspricht, aber ich glaube nun einmal daran".

Wenn die andere Person dann weiterhin versucht zu diskutieren, kann man sie letztlich links liegen lassen - da die gemeinsame Diskussionsgrundlage fehlt.

Naja erstens mal ist es keine frage, sondern eine aussage! Denkt man logisch drüber nach ist es auch zutreffend, zb. Egal wie viele glauben die erde sei flach, so wird sie ihre form doch nicht ändern. Oder egal wie wenige an eine verschwörungstheorie glauben, wahr ist sie noch lange nicht, nur weil ein paar wenige denken etwas zu wissen, was der großen dummen masse entgangen ist! Diese beispiele sollen zeigen, dass ein argument, dass auf der anzahl seiner befürworter fußt keine echte gültigkeit hat! Freikirchen sagen offt: in der bibel steht, dass nur wenige hören werden und das sind zufälligerweise wir und das ist ein beweis für gott, andere sagen wiederrum, es gibt mehr gläubige als atheisten, daher muss was dran sein, aber wie schon in den beispielen gezeigt ist es käse! Naja wenn du gläubig bist, dann tangiert dich diese aussage nicht, sie zeigt doch nur, dass ein gottesbeweis auf basis der anzahl seiner gläubigen scheitert, aber dadrum geht es beim glauben ja nicht, glauben ist etwas als wahr hinzunehmen was man nicht beweisen kann und das kannst du munter weiter betreiben, falls es dich glücklich macht! Lg

Natürlich stimmt diese Aussage. Massenglaube macht etwas nicht glaubwürdiger.

Als Antwort könntest Du sagen, dass es nicht darum geht, ob etwas glaubWÜRDIGER ist oder nicht, denn die Überzeugung jedes Einzelnen an das Gute im Leben, eine übergeordnete, gute Macht, ist doch immer WÜRDIG erhalten zu werden.

Entweder glaubt man oder man glaubt nicht, mir ist da keine Steigerung bekannt, denn Glaube ist kein Wissen und für einen Glauben gibt es keine Beweise, sonst wäre es kein Glaube. Gläubig, gläubiger, am gläubigsten???-.-

Hallo Randar,

wenn drei Viertel der Menschheit den Lehrsatz des Pythagoras nicht kennen oder ihn für Quatsch halten: Ist das dann ein Zeichen dafür, dass er falsch ist?

Wenn Millionen Menschen glauben, dass der Kommunismus die richtige Staatsform ist: Ist das dann ein Zeichen dafür, dass er richtig ist?

Es hängt nicht von der Quantität ab.

Dass du an einen Gott glaubst verpflichtet dich nicht, jedes Argument für Theismus zu verteidigen, das irgendjemand einmal gebracht hat.

Ich kenne den Kontext des Satzes nicht, den du zitierst. Dass er möglicherweise ein ad populum Argument kritisiert, wurde bereits von rztpll geschrieben.

Und was haltet ihr davon?

Es stimmt zumindest, dass die Anzahl der Gläubigen nicht

beweist

, dass sie richtig liegen. Darüber hinaus sehe ich keinen Grund, wieso sie die Glaubwürdigkeit eines Gottes erhöhen würde, aber das könnte auch unwichtige Haarspalterei sein.

Viele Beobachtungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Thesen, die wir nichtsdestotrotz als völlig unplausibel erachten würden. Denn selbst absurde Thesen können Vorhersagen machen, die sich bestätigen lassen und die Bestätigung erhöht die Wahrscheinlichkeit.

So was kann man nur indirekt beantworten (einfach weil es Gott eben nicht gibt, die Anzahl seiner Gefolgsleute also ebenfalls irrelevant sind).

Eine indirekte Antwort wäre z.B.:

Kann man aus der wachsenden Menge der gedruckten und verkauften Skatspiele der Altenburger Spielkartenfabrik schlussfolgern, dass immer mehr Leute Skat spielen können?

Die Anzahl der Gläubigen macht das Geglaubte nicht wahrer oder glaubwürdiger. Die Popularität eines Glaubens taugt einfach nicht als Argument, denn das argumentum ad populum ist ein Fehlschluss.

https://de.wikipedia.org/wiki/Argumentum_ad_populum

Früher glaubten die Menschen, die Erde wäre eine Scheibe. Sie ist nicht erst dadurch zur Kugel geworden, dass viele das glaubten.

Früher glaubten die Menschen auch, dass man mit dem Herz denkt und fühlt. Das hat sich als falsch herausgestellt und ist nicht erst falsch, seit es bekannt ist.

Die Menschen glaubten und glauben viel Blödsinn. Wenn viele den selben Blödsinn glauben, macht es den Blödsinn nicht weniger blödsinnig.

Die Existenz eines Gottes wäre nur dann glaubwürdig, wenn es Belege dafür gäbe. Die gibt es aber nicht, daher ist die Existenz eines Gottes nicht glaubwürdiger als die Existenz des Weihnachtsmanns oder der Zahnfee.

Ob einer,zehn oder hundert Gläubige es fehlt der Beweis.

Wenn du sagst dass wir z.b Gott nicht sehen können d.h nicht dass er nicht da ist. Glaubst du dass es Seele gibt obwohl wir sie nicht sehen wenn ja das ist dann genauso wie bei der Existenz Gottes:)

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Die Anzahl der Gläubigen, erhöht zumindest die Reichtümer , der angeblichen Weltlichen Vertreter.
Nur das ist gewiss.

Wenn du glaubst, dass es Gott gibt, dann hast du doch sicher ein Glaubensbekenntniss (Wikipedia) - und wenn es dein eigenes wäre. Damit kann man diese Frage beantworten. Oder man glaubt an Gott, weiß aber nicht wer dieser Gott ist, dann kann man das auch sagen.

Nur weil alle daran glauben heißt das noch lange nicht, dass es stimmt!

Das ist vollkommend logisch!

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