Die AFD hat laut Untersuchungen sehr viele Stimmen aus der bürgerlichen Mitte erhalten. Welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen bzw. sollten gezogen werden?

10 Antworten

Daraus kann man schließen, dass sich Dummheit, beschränktes Denken, gestörte Wahrnehmung, Fremdenhass, Unmenschlichkeit und Herzlosigkeit in bestimmten Kreisen ausgebreitet haben.

Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass auch diesen von Frust (über sich selbst) und Fremdenhass zerfressenen Menschen irgendwann mal ein Licht aufgeht, wie krass sie von der AfD geblendet und aufgehetzt werden und dass diese Menschen endlich erkennen, dass die AfD gar keine Lösungen anzubieten hat für die tatsächlichen Probleme der AfD-Wähler, sondern nur Hass schüren will.

Sorry, der Satz ist jetzt wahrscheinlich zu lang geworden, um von AfD-Wählern verstanden zu werden ;-)

Ich habe noch keine belastbare Zahlen gesehen, deshalb befindet man sich im Bereich der Spekulationen. AfD Wähler aus BW haben sicher ein anderes Profil wie die aus Sachsen.

Zahlen über Zuwanderer und AfD korrelieren offensichtlich nicht.

In Westdeutschland hat die Afd vor allem Stimmen aus der Unterschicht erhalten. 

Betrachtet man die lokalen Ergebnisse von Großstädten liegt der Anteil der Afd-Wähler in den meisten Stadtteilen deutlich unter 10% (Platz 5 oder 6 im Parteienspektrum), nur in den Plattenbausiedlungen, sozialen Brennpunkten und "Assi-Gegenden" am Stadtrand befinden sich mit 20 - 30 % Wähleranteil die "Hochburgen" der Partei (Platz 1 oder 2). Ist in Stuttgart, München, Frankfurt, Köln, Hamburg überall das Gleiche wie auch in kleineren Städten.

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