die 6 jährige mia wird von ihrer Mum zum Brötchen hollen geschickt.die Verkäuferin verkauft ihr die ware nicht mit der Begründung sie sei geschefstunfähig?

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5 Antworten

Dann sollen die Eltern dem Mädchen einen Zettel mitgeben, auf den sie schreiben:

"Sehr geehrte Verkäuferin, Sie haben zwar recht, dass unsere Tochter noch nicht geschäftsfähig ist. Aber Sie können auch davon ausgehen, dass unsere Tochter mit unserem Wissen und Einverständnis versucht, bei Ihnen nur Brötchen zu kaufen. Danke. Unterschrift"

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Geschäftsunfähigkeit

Minderjährige, die das 7. Lebensjahr nicht vollendet haben, sind geschäftsunfähig (§ 104 Nr. 1 Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)).

Wer geschäftsunfähig ist, hat nicht die rechtliche Macht, Willenserklärungen wirksam abzugeben oder selbständig Rechtsgeschäfte zu tätigen, zum Beispiel Verträge zu schließen oder zu kündigen. Er benötigt einen gesetzlichen Vertreter.

Kinder unter 7 Jahren können nach deutschem Recht in einem Rechtsgeschäft gleich welcher Art nur als Bote tätig werden, sie übermitteln also auch bei Alltagsgeschäften nur eine Willenserklärung ihres gesetzlichen Vertreters. Letzteres können die Eltern oder ein alleinsorgeberechtigter Elternteil oder ein Vormund sein.

Auch müssen Willenserklärungen anderer, wie Kündigungen, an den gesetzlichen Vertreter des Geschäftsunfähigen zugehen, damit diese wirksam werden (§ 131 BGB).

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Es könnte passieren, dass die Mutter danach zur Bäckerei geht und sagt: Ich wusste nichts davon, geben Sie mein Geld zurück"

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da kommt noch hin    wer hat recht?

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stimmt. erst ab 7 ist sie beschränkt geschäftsfähig.

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