Die 5 mächtigsten Reiche der Antike (Europa und Naher Osten)?

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8 Antworten

Im Nahen Osten:

- Meder-Konföderation (715 v. Chr. bis 550 v. Chr.)
- Altpersisches Reich der Achämeniden (ca. 550 bis 330 v. Chr.)
- Neupersisches Reich der Sassaniden (ca. 224 bis 651 n. Chr.)

In Europa:

- Griechische Stadt- und Flächen“staaten“ (bis 146 v.u.Z)
- Römische Reich (ab etwa 275 v. Chr. wo es Rom gelang die griechischen    Stadtstaaten auf der italienischen Halbinseln zu annektieren -  bis 476/480 u.Z.)
-sog. Hunnische Ligation zwischen etwa 375/76 u.Z. bis 454
-germanische Ligationen, deren machtpolitische Gebilde nur kurzzeitig eine politische Rolle spielten (hervorzuheben sind die Gepiden, Heruler, West- und Ostgoten, Thüringer und Burgunder) Lediglich den Franken gelang es unter Chlodwig (ab 481/82) zu einer neuen Zentralmacht in Europa aufzusteigen
-Awarenligation (das politische Gebilde bestand zwischen ca. 569/70 u.Z. bis 828 u.Z.)


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Kommentar von Rosenblad
05.07.2016, 17:03

Für den Nahen Osten wäre noch das Seleukidenreich zu erwähnen, das zwischen 320 v.u.Z und 63 v.u.Z. bestand

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Sicher kann man das Imperium Romanum nennen für das gewünschte Zeitfenster (500 v.Chr. bis 100 n.Chr.) - der Einfluss des römischen Reiches ging aber noch einige Jahrhunderte weiter.

Natürlich muss man auch die Griechen nennen (deren Blütezeit zeitlich vor dem Höhepunkt des röm. Reiches lag). Auch in Süditalien und auf Sizilien waren die Griechen sehr einflussreich (Neapel, Napoli, geht auf einen griechischen Namen zurück; Syrakus (auf Sizilien) war mit seiner Flotte zumindest kurzzeitig mächtiger als Athen). Die Römer besiegten die Griechen in Süditalien, und ihr Einfluss wuchs daraufhin.

Der Einfluss der griechischen Sprache verblüfft mich recht oft (selbst im Finnischen oder Estnischen lassen sich griechische Lehnwörter finden; ein Beleg für den hohen Einfluss von z.B. Konstantinopel, welches "Connections" bis in den hohen Norden hatte).

Griechische Kultur und Religionsausübung (Orthodoxie) hatte einen starken Einfluss auch auf die slawischen Völker Osteuropas. Das bezieht sich nicht nur auf die Ikonen, sondern auch auf die kyrillische Schrift, und vieles mehr.

Im Mittelmeerraum waren die Karthager (verwandt mit den Phöniziern) einflussreich. Wer kennt nicht den Spruch "ceterum censeo Carthaginem esse delendam"? Zu nennen sind die punischen Kriege und das phönizische Alphabet.

Im Nahen Osten waren die Perser Vorreiter in einigen kulturellen Dingen, z.B. der Medizin (wenn man den "Medicus" liest, wird einem das klar). Auch das Schachspiel haben wir vermutlich von den Persern (allerdings von Arabern "mitgebracht"; eines der frühesten Länder, in denen in Europa Schach gespielt wurde, war Spanien, das bekanntermaßen starken arabischen Einfluss hatte).

Ägypten hatte seine Blütezeiten vor dieser Zeit (zur Zeit des Tut ench Amun gab es in Europa wohl nichts Vergleichbares, was die Kunstfertigkeit anging). Dennoch hielt sich Ägypten zur Zeit der ptolemäischen Herrscher noch als recht bedeutsamer Teil des römischen Imperiums (Kleopatra ist da zu nennen: das antike Rom nahm viele ägyptische Kunstwerke "mit", auch z.B. in Kroatien (Split) sieht man ägyptische Kunst, welche von den Römern geklaut wurde).

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Kommentar von Phoenix130501
04.07.2016, 22:17

Da stimme ich dir vollkommen zu, da muss man aber auch noch die Parther, sowie das Seleukidenreich dazuzählen :)

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Hier müßtest Du das Zeitfenster präzisieren, den die Zeitepoche der Antike umfasste einen Zeitraum von ca. 1 800 Jahren ( zwischen etwa 1200 v.u.Z.bis etwa 600 u.Z.

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Kommentar von Phoenix130501
04.07.2016, 19:27

500 v.Chr. Bis 100 n.Chr. :)

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In dem von Dir genannten Zeitraum von 600 vor Chr. bis 100 n. Chr.:

Rom 

Die Griechen (Alexander der Große)

Die Perser (bis Alexander sie besiegte)

Karthago (bis Rom es besiegte)

Ägypthen (Bis Alexander sie schlug)

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Kommentar von xxMiraBellexx
04.07.2016, 21:21

das müsste heißen: die Griechen (bis Philipp II. sie besiegte^^, Chaironeia!)

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Griechenland
Germanen
Perser
Rom
Normanen

Die Germanen haben das mächtige Rom zerfetzt

Ich hoffe ich konnte dir helfen
Mit freundlichen Grüßen

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Kommentar von gerolsteiner06
04.07.2016, 18:42

Es gabe nie ein Germanenreich und nie ein Normannenreich.

Die beiden fallen schon  mal raus.

"Die Germanen" haben nicht das Römische Reich zerfetzt, sondern als es schon fast zerfallen war, haben verschieden Stämme nacheinander immer wieder Rom erreicht und geplündert

Wikipedia meint dazu:

"410 plünderten meuternde Westgoten die Stadt Rom, 455 folgten ihnen darin die Vandalen, 472 schließlich die Krieger Ricimers. "
"Es gab mehrere Gründe für den Verfall und Untergang des Römischen Reiches. Welche Prozesse letztlich zur Transformation des weströmischen Reiches in eine Reihe von poströmisch-germanischen Nachfolgestaaten führten, ...."



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Kommentar von Lukomat99
04.07.2016, 19:05

1 Wieso schreibst du nicht selber ne Antwort?

2 Wieso steht denn in der oberen Antwort auch etwas von Normanen UND den Germanen?

3 ob die Römer schon geschwächt waren oder nicht die Germanen waren zweifelslos exzellente Kämpfer

Mit freundlichen Grüßen

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Kommentar von wfwbinder
04.07.2016, 19:41

Normannen gab es erst ab dem Mittelalter, und auch von den Germanen war in der Antike kaum etwas zu merken.

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Germanen: Es gab in der (Spät)antike nie das "eine" germanische Reich, sondern eine Vielzahl von Reichen der germanischen Stämme, teils größer, teils kleiner. Kein einzelner Stamm beherrschte je das gesamte vorherige gesamtrömische Reich.

Normannen: Ebenfalls ein Sammelbegriff für mehrere Volksgruppen, sowohl Skandinavier als auch Bewohner der Normandie, keine dieser Gruppen hat mit dem römischen Reich vergleichbare Großreiche erobert.

Griechenland: Einflussreicher Kulturkreis, bestand aber aus unabhängigen Stadt- und teilweise Flächenstaaten und war kein zusammenhängendes Reich, erst Alexander schuf ein Großreich (der war aber streng genommen Makedonier), das Griechenland und große Teile der antiken Welt umfasste.

Persien trifft zu, Rom natürlich auch.

Hethiter, Assyrer und Babylonier wären noch zu nennen.

Man könnte China dazurechnen, aber das wird schwierig weil man "Antike" meistens auf Europa und die angrenzenden Gebiete bezieht und das chinesische Kaiserreich in seiner Geschichte mehrfach zerfallen ist und wiedervereinigt wurde und lange Zeit nicht die Größe des modernen China hatte.

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Kommentar von Phoenix130501
04.07.2016, 18:34

Yep, mir würden da noch das Seleukidenreich einfallen auch wenn das eine unstabile Großmacht war

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Das Partherreich bitte nicht vergessen!

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Ich stimme wfwbinder weitgehend zu, lege aber Wert auf eine andere Formulierung:

Römisches Reich

Reich Alexander des Großen

Das Reich der Pharaonen (die Auswahl, welcher Pharao das mächtigste Reich regierte, erspare ich mir)

Das Perserreich 

Das Reich der Assyrer

Dies nur wegen der Beschränkung auf 5. Sonst wären auch Babylonier, Parther und Hethiter zu nennen. 

Die anderen genannten Kandidaten gehörten entweder nicht zur Antike oder waren zwar zu ihrer Zeit mächtig, aber nicht so mächtig wie die genannten 5 zu ihrer Blütezeit. 

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