Die 1% Regelung bei Fahrzeugkauf

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4 Antworten

Die 1%-Regelung ist einfacher, aber ggfs. teurer. Ob das Fahrtenbuch was nützt, ist eher fraglich. Je mehr Privatfahrten man hat, desto weniger ratsam ist die Fahrtenbuchmethode (mit der man ja eben den im Verhältnis zur 1%-Methode günstigeren Abrechnungsmodus nutzen will, weil man nur die tatsächlich privat gefahrenen Anteile der Versteuerung unterwirft). Wenn "Sie" das Auto häufiger nutzt als "Er", kommt man auch finanziell faktisch um die 1%-Regelung nicht herum.

blackleather 24.01.2013, 22:43

Wenn da mal nicht ohnehin bereits notwendiges Privatvermögen vorliegt...

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1% Regelung bedeutet, dass von dem Fahrzeug (ein VW Phaeton?) der Bruttolistenpreis festgestellt werden muss - offensichtlich 50.000 Euro - davon wird 1% genommen = 500 Euro. Diese 500 Euro ist die fiktive bzw. pauschale monatliche private Nutzung des geschäftlichen Autos. Du kannst dir das so vorstellen, als ob du jeden Monat 500 Euro aus der geschäftlichen Kasse nimmst. Da der Imbiss aber offensichtlich die Vorsteuer erstattet bekommen hat, die deine Freundin als Privatperson jedoch nicht bekommt, muss sie zusätzlich auch die Vorsteuer wieder "zurück bezahlen" - also kommen zu den 500 Euro noch einmal 19% Umsatzsteuer drauf.

Aber zahlen muss sie nichts - das wird einfach auf den Gewinn gepackt, auf den dann Steuer anfällt. das sind aber maximal "nur" knapp 50%.

Ein Tipp kann ich nicht geben - höchstens, dass teure Auto nun mal teuer sind, und gebrauchte Autos mit diesem Bruttolistenpreis sind privat vielleicht besser aufgehoben. Aber euer Steuerberater kann euch das mit Sicherheit mal ausrechnen...

Man muss die 1% nicht zahlen, sondern 1% des Bruttolistenpreises werden einem als Einkommen für die Steuern hinzugerechnet.

Das Firmenauto für 20.000 EUR wird ja jetzt über die nächsten Jahre "abgeschrieben" und mindert damit den Gewinn der Firma. Wenn der Wagen z.B. über acht Jahre abgeschrieben wird, dann entspricht das Aufwand von 2500 pro Jahr, der den Gewinn und damit das zu versteuernde Einkommen reduziert.

Für die Privatfahrten muss man dann wieder fiktiv Einkommen hinzurechnen und dass sind dann 1% vom Bruttolistenpreis (bei 30.000 EUR also 300 EUR monatlich). Wenn Sie den Steuersatz kennen, dann wissen Sie, wieviel Steuern Sie auf 300 EUR zu zahlen haben.

Je weniger man privat fährt, desto eher lohnt sich ein Fahrtenbuch.

taxdoc 24.01.2013, 16:53

8 Jahre Abschreibung? - bei Neuwagen gelten 6 Jahre Abschreibung (zumindest aus steuerlicher Sicht) und bei Gebrauchten auf jeden Fall weniger...

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hallo

rechne nach km pauschal ab . lohnt sich am meisten

gruss mike

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