Dichte von schwarzen Löcher?!

2 Antworten

Wie schon geantwortet wurde, hat Gravitation erst einmal nicht mit Dichte zu tun, sondern mit Masse. Aus der Gravitationskraft eines Objektes heraus, lässt sich sein sogenannter Schwarzschildhorizont (der Ereignishorizont eines Objektes, aus dem selbst das Licht nicht mehr entweichen kann), berechnen. Ist ein Objekt dicht genug, also schwer und klein genug, um kleiner als sein Schwarzschildhorizont zu sein, dann versteht man darunter ein schwarzes Loch.

Eventuell denkbar, wenn beispielsweise ein Stern keine nuklearen Umwandlungsprozesse mehr in ausreichendem Maß erfährt, um seiner eigenen Gravitation entgegen zu wirken und wenn nach einer Supernova noch genug Masse übrig bleibt, um weiter kollabieren zu können, kann dieser eventuell nicht nur den eigenen Schwarzschildhorizont (also den Ereignishorizont eines Schwarzen Loches) unterschreiten, sondern theoretisch oder vielleicht mehr hypothetisch bis zu einer Singularität kollabieren, was aber mit der allgemeinen Relativität wohl nichts mehr zu tun hat. Eine Singularität ist dabei eine Region oder ein Objekt, welches eine Masse besitzt, aber kein Volumen. All seine Masse ist also in einem unendlich kleinen Raum konzentriert. Das ist auch der Grund der Aussage, dass es keine nackten Singularitäten geben kann, denn jedes Objekt mit Masse hat einen Schwarzschildhorizont (auch wenn dieser vielleicht kleiner als der Kern eines Wasserstoffatoms sein mag), doch eine Singularität hat überhaupt keine räumliche Größe und ist somit theoretisch noch kleiner als ein Wasserstoffatomkern.

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