Diagnose Schilddrüsenüberfunktion, aber Symptome einer Unterfunktion

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Hallo,

wie wurde dies diagnostiziert? Ich würde mir vor der Medikamenteneinnahme unbedingt eine zweite Meinung von einem Facharzt - Endokrinologe - einholen. Es muss ein kompletter Schilddrüsen-Check gemacht werden, nicht nur ein kleines Blutbild. Dazu gehören die Bestimmung der Blutwerte TSH, fT4, fT3 sowie die Antikörperwerte TR-AK, TPO-AK und TG-AK. Eine Ultraschalluntersuchung muss auch gemacht werden, bei der die Struktur und Größe der Schilddrüse bestimmt werden.

Es muss abgeklärt werden, ob es sich um eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse handeln könnte. Z. B. fängt Hashimoto-Thyreoiditis auch immer mit einer Überfunktion der Schilddrüse an, die sich dann in eine Unterfunktion umkehrt. In einem solchen Falle wird dann nämlich schon einmal ganz anders behandelt.

Wie gesagt, sollte Dein nächster Schritt ein Besuch bei einem guten Endokrinologen sein, der eine Zweitmeinung abgibt.

Viele Grüße

Catlyn

Nein es sind keine gegenteiligen Symptome. Eine Überfunktion kann sich,genauso wie eine Unterfunktion auf verschiedene Weise äußern. Doch sollte man, bevor man etwas für die Schilddrüse gibt erst noch einmal kontrollieren. Kann nämlich auch sein, dass diese jetzt wieder komplett in Ordnung sind und es nur eine Verfälschung war. Imübrigendeine Symptome können auch von was anderem kommen und müssen nichts mit der Schilddrüse zu tun haben.

Das Zunehmen bei der Überfunktion ist ein anaboler Effekt der in mehr Muskelbildung mündet. Die Zunahme für UNTERFUNKTION ist durch mehr Fettgewebe udn Ödeme bedingt.

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hmm, irgendwie kommt mir das bekannt vor, dass hatten wir doch erst vor kurzem hier, oder täusche ich mich.

Und wenn sich meine 3 Gehirnzellen richtig erinnern, kam damals beim zweiten Hinschauen ( durch zweiten Arzt ? ) raus, dass des keine Überfunktion war, sondern eine sekundäre Unterfunktion.

Wenn ausschließlich der TSH bestimmt wurde ( Du hast ein Recht darauf, dass dir eine Kopie der gemachten Blutwerte ausgehändigt wird ) ist das Risiko einer Fehldiagnose recht hoch.

Wenn verfahren wurde wie Catlyn vorschlägt, ist das Risiko einer Fehldiagnose recht gering.

Wenn ich richtig lese, geht es dir ja schon eine Weile schlecht mit dem Symptomen, Du bist aber nicht daran gestorben. Ich denke, wenn man nochmal zwei/drei Wochen wartet mit dem Medikament, wirst Du trotzdem Weihnachten erleben. Und viel länger braucht ein genauerer Blick ( siehe Catlyn ) auch nicht.

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