Diagnose Schilddrüsen unterfunktion - Chef hat kein verständnis und droht?

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5 Antworten

kündigung wegen krankheit ist nicht zulässig.  dein arzt hat dich krank geschrieben. das heisst aber nicht, dass du auch unbedingt zu hause bleiben musst. wenn du meinst dich gut genug zu fühlen, kannst du auch arbeiten gehen.

so eine schilddrüsenunterfunktion ist jetzt kein weltuntergang. mit den richtigen tabletten bist du bestimmt schnell wieder beschwerdefrei.

gute besserung!

Der Arzt hat dich aufgrund einer nachweisbaren Diagnose krankgeschrieben. Damit kann dich der Chef nicht rausschmeißen. Zumindest nicht aus dem Grund. Du solltest ihm dann natürlich auch keinen anderen Grund liefern, denn vermutlich hält der dann Ausschau nach jeder Kleinigkeit, die du falsch machst. Ich kann deinen Chef zwar ein bißchen verstehen. So ganz kann ich jetzt nur aufgrund deiner Beschreibung auch nicht nachvollziehen, warum du jetzt bis Mittwoch krankgeschrieben bist und finde das auch übertrieben. Aber das steht deinem Chef nicht zu, die Entscheidung deines Arztes zu hinterfragen. Wenn du jetzt nicht ständig krank bist, kann er dir gar nichts und selbst wenn, ist die Kündigung ja ultima ratio. Das heißt, daß er dich mindestens zumindest einmal abmahnen muß. Aber rein arbeitsrechtlich liegt in meinen Augen nichts vor, was man dir vorwerfen kann.

Ich würde es jetzt erst einmal sacken lassen. Du hast ihn ja am Telefon überrumpelt mit dieser Hiobsbotschaft. Der muß ja auch irgendwie zusehen, daß die einzelnen Arbeitsplätze besetzt sind. Und dann hat er sich in dem Momet aufgeregt, daß du die halbe Woche noch fehlen wirst. Vielleicht hat er auch schon schlechte Erfahrungen mit anderen Mitarbeitern gesammelt, die sich wirklich wegen jedem kleinen wehwehchen krankmelden oder auch einfach mal wegen einfacher Unlust krankmelden. Durch so etwas vorgeprägt, kann so eine Reaktion mal zustande kommen. Wenn du wieder im Dienst bist, häng dich einfach wieder in die Arbeit rein, damit er erkennt, daß du generell gewillt bist, gute Arbeitsleistung zu erbringen. Sollte es trotzdem probleme geben, bist du arbeitsrechtlich aber auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Und wenn es ganz schlimm wird, dann such dir freiwillig einen anderen Job. Ich denke, gerade in der Systemgastronomie findet man sehr leicht wieder etwas.

Den AG hat es nicht zu interessieren warum du fehlst, solange fristgerecht Meldung und eine AU erfolgt. Drohne kann er, lass dich davon nicht einschüchtern.
Allerdings klaffen Theorie und Praxis manchmal auseinander. Wenn er dich loswerden will, wird er andere Gründe suchen. Solang er nichts findet, bist du recht sicher.

Ist deine Probezeit schon rum ? Wenn nicht, dann kann er dich ohne Angabe von Gründen kündigen.

Danach muss er eine Kündigungsfrist einhalten.

galewan 30.05.2016, 11:18

Probezeit schon hinter mir, ja :) 

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Wenn es ein Kleinbetrieb (bis zu 10 Vollzeitangestellte) ist dann gilt kein Kündigungsschutz. Er könnte also wirklich drastisch vorgehen.

Aber warum sollte er? Das ist nix als Säbelrasseln.

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