Diagnose Epilepsie beim Hund. Was kann man noch tun?

5 Antworten

Hallo, das Problem kenne ich aus eigener Leidvoller Erfahrung. Wir hatten eine Fr. Bulldogge aus dem Tierschutz die mit 4 Jahren plötzlich Epileptische Anfälle bekam. Durch die Medikamente hatte sie ca alle 8 Wochen nur einen Anfall. Das klappte 2 Jahre lang. Dann hatte sie alle 4 Wochen einen Anfall und wir haben die Medis erhöht. Das klappe weiter 2 Jahre. Nebenwirkungen hatte sie gar keine. Mit 8 Jahren haben die Anfälle schlagartig zugenommen und nichts hat mehr geholfen. Sie hatte in der Nacht mehrere schwere Anfälle und nichts hat geholfen auch keine Notfall Medikament. Das Wesen unseres Hundes fing an sich zu verändern sie wurde Ängstlich, Unsicher und Scheu. Durch ihre Rassebedingte kurzartmigkeit hat sie sehr gelitten, wir haben und dann zum Einschläfern entschlossen.

es wäre sinnvoll, nun bei vermehrten Anfällen Epilepsiemittel vom Tierarzt geben zu lassen. Es gibt verschiedene Medikamente, der Arzt wird versuchen das Richtige zu verabreichen. Oft hilft auch ein einzelnes Mittel nicht aus, mein Hund brauchte 3 Verschiedene. Es kann passieren, das trotz dieser Mittel keine Anfallsfreiheit eintritt. Auch braucht es Zeit, bis der Hund auf die Mittel eingestellt ist, dies kann schon an die 2 Wochen dauern. Der Hund wird auch anfangs sich anders verhalten. Er kann etwas wackelig durch die Gegend laufen, vermehrt fressen und trinken, sowie schläfrig sein. Soweit dein Hund sich nach den Anfällen wieder gut fühlt und keine schweren Verhaltensveränderungen zeigt, kann er noch weitere Jahre trotz der Epilepsie gut leben. Natürlich sollte der Hund einer ausführlichen Diagnostik unterzogen werden, um die Ursache der Epilepsie heraus zu finden, ob sie vielleicht durch eine Krankheit ausgelöst wird.

Die Ernährung spielt bei Epi eine sehr große Rolle und die richtige Medikation.

Am besten informierst du dich mal über BARF oder Model Prey Rohfütterung. Und sprichst die richtige Medikation mit deinem Tierarzt ab.  

Sein fressen haben wir schon lange umgestellt. Er bekommt nur Epileptiker geeignetes Fresschen.

0

Was bekommt er zu fressen? Welches Futter ?

0

Das Futter ist Diätfutter, wo man Alternativen anbietet wie Strauß, Kangaroo oder Ziegen Fleisch.

Hat euer Hund eine Diät nötig? Happy Dog ist nun wirklich nicht das idealste Futter für einen Hund der Epi hat.

Macht euch wirklich mal schlau über die Rohfütterung.

0

Krampfanfälle Vllt Epilepsie oder was anderes?

Hallo!

Seit etwa zwei oder zweieinhalb Jahren habe ich immer wieder so eine Art Anfälle. Das erste Mal hatte ich es vor zwei/zweieinhalb Jahren aus dem Schlaf heraus, da kann ich mich aber kaum dran erinnern. Jetzt hätte ich es länger nicht mehr aber seit kurzem innerhalb von nicht mal drei Monaten zwei mal. Das letzte mal war Ende Oktober oder Anfang November.

Alles fängt damit an, dass ich geistig plötzlich total benommen werde, Nicht mehr auf meine Umwelt reagieren kann, obwohl ich sie wahrnehme, nur schwer Dinge direkt ansehen kann und verschwommen sehe. Da fange ich meistens schon das zucken an, aber nur zwischen drin mal. Auch reden kann ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr. Das hält dann meistens so 15-20 Minuten, bis ich dann den richtigen Anfall habe. Ich fange dann teilweise das hyperventilieren an bzw halte die Luft an, krampfe usw. Das Problem ist, dass ich zumindest teilweise bei Bewusstsein bin, einiges mitbekomme, aber nicht handeln kann. Mein Freund war damals, als der Anfall So schlimm war, dabei, und hat mir halt erzählt, was war, da ich halt teilweise richtige erinnerungslucken habe. Auch im normalen Alltag wird das immer häufiger, teilweise bin ich total orintuerungslos und weiß von einer Sekunde auf die andere nicht mehr, wo ich bin. Dazu kommen optische und akustische Halluzinationen und öfter wenn ich was mache, halte ich plötzlich füt 1-2 Minuten einfach inne und kann nichts mehr machen, starre vor mich hin und dann gehts wieder. Nach meinen Anfällen bin ich im Regelfall sejr müde, habe Kopfweh und fühle mich kraftlos aber trotzdem innerlich unruhig.

Den dritten Abfall hatte ich gestern Abend, da hat mein Freund aber geschafft mich rauszuholen, bevor es ganz schlimm geworden ist. Leider habe ich erst in einem Monat einen Neurologen Termin. Hat zufällig jemand eine Idee was das sein könnte und wie ich diese Anfälle verhindern kann? Den Zusammenhang mit Stress kann ich übrigens ausschließen.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?