Diabetis: Kann die Krankheit schmerzen?

6 Antworten

Den Diabetes selber merkt man überhaupt nicht wenn es nicht zu einer totalen Überzuckerung kommt (Zuckerschock). Es ist eine "schleichende" Erkrankung und macht Folgeschäden wie Durchblutungsstörungen, Polyneuropathie (mehrfache Nervenschäden), Augenschäden und Nierenschäden. Nach dem Gesetz der größten Gemeinheit merkt man es zuerst an der schwächsten Stelle des Körpers. Bei Endstadien müssen dann Zehen oder Ganze Beine amputiert werden, die Nieren versagen (dialysepflichtig), man kann blind werden oder einfach dement (Gehirn leistet immer weniger wegen der fehlenden Durchblutung. Es ist aber auch eine Erkrankung die nach Entdeckung nahezu zum Stillstand gebracht werden kann, vorausgesetzt man hält sich an die Medikamente und Ernährungsvorgaben.

Der ZuckerSCHOCK ist der Zustand bei einer heftigen UNTERzuckerung - das Ergebnis einer starken und anhalten ÜBERzuckerung wäre eine Ketoazidose und schließlich ein ZuckerKOMA...

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Wenn der Diabetes nicht oder nicht konsequent behandelt wird, kann es zu einer Ketoazidose kommen, die auch mit Glieder- und Muskelschmerzen am ganzen Körper verbunden sein kann. NACH einer starken Unterzuckerung haben viele Diabetiker heftige Kopfschmerzen, die auch mit Schmerzmitteln kaum zu bekämpfen sind. Und nach einem jahrelang schlecht eingestellten Diabetes sind einige Spätfolgen möglich, von denen einige recht schmerzhaft sein können (vor allem Nervenschädigungen, vorwiegend in Beinen und Füßen).

Ich habe selbst Diabetes - und das ohne Schmerzen. Allerdings bin ich mit Medikamenten gut eingestellt und muß einmal im Vierteljahr zur Kontrolle, außerdem alle 4 Wochen zur Fußpflege.

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