Diabetes Diabetes

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7 Antworten

Da beim Typ II weder ein Krankenhausaufenthalt, noch Insulin erforderlich ist (im Normalfall), denke ich, du sprichst vom Typ I. Also, bei uns waren damals 5 Tage Einstellung im Krankenhaus angesetzt, inklusive ausführliche Schulung und Beratung - Fragen konnten natürlich auch gestellt werden. Ich blieb 8 Tage, weil die Einstellung noch nicht optimal war. Wie oft du Insulin spritzen würdest, ist abhängig von deinen Essgewohnheiten und von einer erfolgreichen Einstellung. Isst du beispielsweise 5 mal am Tag (mit Kohlenhydraten versteht sich), musst du auch 5 mal Kurzzeitinsulin spritzen. Angenommen du hast die Angewohnheit in der Nacht aufzustehen und dir z.B. einen Milchshake zu genehmigen, so müsstest du auch für diesen spritzen, weil er Kohlenhydrate enthält. Das wären dann 6 mal. Hinzu kommt Langzeitinsulin, welches im Normalfall einmal täglich gespritzt wird. Wären dann 7 mal am Tag. Isst du nur dreimal am Tag und vergisst das Beispiel mit dem Milchshake verringert sich die Zahl natürlich (auf 4). Kurz gesagt: Du müsstest für alle kohlenhydratehaltigen Lebensmittel (Essen, sowie Getränke), die du auf einmal zu dir nimmst (also für eine Mahlzeit), einmal Kurzzeitinsulin spritzen + das Langzeitinsulin, dass wie gesagt im Normalfall 1 mal pro Tag gespritzt wird.
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War deine Einstellung nicht erfolgreich und die Dosis ist noch zu niedrig angesetzt, oder erhöht sich dein Insulinbedarf, wirst du bzw. dein Arzt deinen Blutzuckerspiegel korrigieren und anpassen müssen bis deine Einstellung wieder optimal ist, was zusätzliches Spritzen nach dem Essen erforderlich macht. Gleiches gilt natürlich auch, wenn du dich mal verechnet hast und zu wenig spritzt.
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(Zur Info am Rande sei noch erwähnt, dass es bei manchen Diabetiker eine Besonderheit gibt, dass so genannte Dawn-Phänomen. Das bedeutet, dass sich der Blutzuckerspiegel früh am Morgen ohne Zugabe von Kohlenhydraten erhöht. So spritze ich z.B. um 6 Uhr 2 Einheiten, weil er sonst später zu hoch wäre. Das ist aber selten und, wie gesagt, nur zur Info.)
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Das sollte nur mal eine kleine Übersicht sein, denn wenn es tatsächlich dazu kommen sollte, wird man dich im Krankenhaus bei der Schulung, sowie bei deinem Arzt ausführlich beraten und was man nicht versteht, sollte man erfragen, denn eine optimale Einstellung ist mehr als wichtig - Sie ist lebensnotwendig.

Wenn du Typ-2-Diabetes bekommst, dann musst du meist nicht unbedingt in ein Krankenhaus - die Einstellung bei einem Typ-2-Diabetes wird meist ambulant vom Hausarzt gemacht. Bei einem Typ-2-Diabetes muss auch nicht zwangsläufig Insulin gespritzt werden - manchmal reichen eine ausgewogene Ernährung, Erreichen des Normalgewichts und ausreichende Bewegung zur Behandlung aus, manchmal müssen auch noch Tabletten eingenommen werden.
 
Wenn du Typ-1-Diabetiker wirst, dann brauchst du Insulinspritzen - und zwar vom ersten Tag an. Da ein Typ-1-Diabetiker überhaupt kein eigenens Insulin mehr produziert, muss das Hormon auf diesem Weg ersetzt werden, und die Einstellung inklusive der Vermittlung der notwendigsten Grundkenntnisse zur Erkrankung dauert im Allgemeinen ca. 10 bis 14 Tage, die man stationär in einem Krankenhaus verbringt.

Bei mir hat es erstmal mit Tabletten begonnen. Als es nicht mehr zu händeln ging, mußte ich für 6 Tage ins Krankenhaus um auf Insulin um- und einzustellen. Danach war ich ca. alle 4 Wochen zur Kontrolle beim Hausarzt. Ich habe es mittlerweile soweit im Griff, daß ich ganz ohne Probleme damit leben kann. Allerdings muß ich morgens, mittags, abends und zur Nacht spritzen. Kann/muß man sich aber auch dran gewöhnen

Nein, man muss nicht für ein paar Monate ins Krankenhaus. Je nach dem, in welchem Zustand der Patient sich befindet, wenn die Zuckerkrankheit diagnostiziert wird, erfolgt die "Einstellung" im Krankenhaus (ca. 1-2 Wochen) oder auch ambulant durch den Hausarzt. In jedem Fall sinnvoll ist eine Diabetes-Schulung, wo der Patient alles wichtige über den Umgang mit seiner Krankheit lernt. Ebenso wichtig ist die Teilnahme von Angehörigen an diesen Schulungen, da auch sie in gewissen Notsituationen (z.B. Über- oder Unterzuckerung) evtl. mal erste Hilfe leisten müssen. Diese Kurse werden von den gesetzl Krankenkassen finanziert, sowohl für den Patienten als auch für den Angehörigen. Ansonsten kann man mit Diabetes heute (fast) normal leben. Die Diagnose ist nicht doll aber auch nicht das Ende. Auch mit Diabetes kann man eine Menge Spass am Leben haben, wie gesagt, man lebt (fast) normal.

ins krankenhaus zur einstellung mußt du nicht. je nachdem wie ausgeprägt dein dibetes ist, brauchst du vlt nur tabletten wie zb metformin nehmen. wenn diese nicht ausreichen, den blutzuckerspiegel zu regulieren. wirst du im umgang mit insulin geschult. insulin wird nach der blutzuckerkontrolle (die vor dem essen stattfindet) vor den mahlzeiten gespritzt. man fängt in der regel mit niedrigen einheiten um, um zu sehen, wie dein körper darauf reagiert. außerdem gibt es ein langzeitinsulin (zb actraphane) und ein schnellwirksames (zb actrapid). aber wie gesagt, dafür wird jeder diabetiker genaustens geschult.

nicht unbedingt. meine mama war wegen der einstellung eine woche im KH, hat aber bei ihr nichts genützt weil sie sehr schwer einstellbaren diabetes hat

mit insulin spritzen ist auch so ne sache es gibt langzeitinsulin welches man einmal am tag spritzt(z.B.Lantus) oder kurzzeitinsulin welches du öfters spritzen musst.

am besten beratet dich immer noch der behandelnde arzt^^

habe einen freund der hat deabetis. musst ned ins folterhaus aber musst 3 mal am tag spritzen eigentlich wen es dir schlecht geht öfter.

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