Diabetes bei Sportler?

4 Antworten

  1. Die Wahrscheinlichkeit für einen Typ-1-Diabetes ist bei Sportlern ganz genauso hoch wie bei Nicht-Sportlern. Bei Typ-2-Diabetes hat ein Sportler, der die genetische Veranlagung zum Typ-2-Diabetes hat, eine bessere Chance, den Ausbruch der Krankheit hinauszuzögern, als ein Nicht-Sportler.
  2. Nein, du hast nichts dazu beigetragen. Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunkrankheit, die kann man nicht verhindern, und Typ-2-Diabetes ist in erster Linie eine genetische Veranlagung. Der Lebensstil sorgt beim Typ-2-Diabetes nur für einen früheren oder späteren Ausbruch der Krankheit.

Hallo

Es gibt viele Leistungssportler die Typ 1 Diabetes haben. Sehr bekannt ist z.B. der Gewichtheber Matthias Steiner, um nur einen zu nennen.

Zur Info: Es gibt zwei Arten von Diabetes: Typ 1 und Typ 2.

Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, der Körper greift aufgrund einer Fehlfunktion des Immunsystems (die Ursache hierfür ist immer noch unbekannt) die körpereigenen Insulin produzierenden Zellen an und zerstört diese. Diese Form des Diabetes hat rein gar nichts mit der Ernährung, dem Lebenswandel, oder der Häufigkeit mit der man Sport betreibt zu tun und muss immer mit Insulin behandelt werden. Es kann jeden treffen. Ich selbst erkrankte im Alter von 6 Jahren an diesem Typ und war zu diesem Zeitpunkt leicht untergewichtig. Auch der Konsum von Zucker spielt bei einem Typ 1 Diabetes keine Rolle. Ein Typ 1 Diabetes entwickelt sich in der Regel in der Kindheit bzw. im frühen Teenageralter. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Im Krankenhaus bin ich auch immer wieder Menschen begegnet, die erst mit über 30 erkrankt sind, was aber wie gesagt eher die Ausnahme ist. Dieser Diabetes Typ steht in keiner Weise mit dem eigenen Verhalten im Zusammenhang!

Typ 2: Früher als „Altersdiabetes“ bekannt. Heute in jedem Alter auftretend. Typ 2 ist der einzige Diabetes Typ, der AUCH ernährungs- bzw. gewichtsbedingt ist. Was nicht bedeutet, dass man nicht daran erkranken kann wenn man schlank ist. Ich kenne einige Typ 2er die schlank bzw. normalgewichtig sind, so hat z.B. auch die sehr schlanke Schauspielerin Halle Berry Diabetes Typ 2. Auch sollte man noch erwähnen, dass Typ 2 Diabetes auch als Folge einer Chemotherapie auftreten kann und das nicht nur bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Und es für den Typ 2 auch eine genetische Disposition geben kann.

Du solltest auf jeden Fall bei Deinem Arzt einen HbA1c machen lassen! Der HbA1c sollte bei einem gesunden Menschen zwischen 4-6 liegen. Ich als Typ 1er habe im Schnitt einen von 7. Die Messung erfolgt durch eine normale Blutentnahme. Der Hba1c gibt Informationen über die Blutzuckerwerte der letzten vier bis ca. zwölf Wochen.

Gruß, Dana (Seit über 20 Jahren Typ 1 seit 2006 mit Insulinpumpe)

Hallo, Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung und kann jeden treffen. Bei Typ 2 kann es genetische Veranlagung und durch den Lebensstil beeinflusst sein. Du hast aber nicht zu einer solchen Erkrankung beigetragen. Gesunde Ernährung und viel Sport kann so einer Erkrankung erfolgreich vorbeugen. In diesem Zusammenhang helfen proaktiv auch Medikamente in Tablettenform, am besten Nahrungsergänzungsmittel wie Diabet-orthim. Das ist sogar rein pflanzlich und beeinflusst die Nüchternblutzuckerwerte, die Insulinverwertung und die Glucoseverwertung der Muskelzellen. Aber lass dich erstmal nicht beunruhigen und warte die Untersuchung ab. Kann sich doch genauso gut herausstellen, dass du kein Diabetes hast! Viele Grüße

Was steckt dahinter, wenn man unter ständigem Durst, vermehrtem Wasserlassen usw leidet?

Hallo, ich habe seit einigen Wochen mehrfache Beschwerden, die sich in den letzten 2 - 3 Tagen verstärkt haben. Ich habe starken Durst und muß ständig etwas trinken, trotzdem fühle ich mich wie ausgetrocknet. Dementsprechend oft, muß ich Wasserlassen gehen, teilweise alle 15 - 20 Minuten. Seit gestern habe ich noch ständigen Schwindel hinzubekommen, habe teilweise das Gefühl, dass ich mich gleich umhaut. In den letzten 3 - 4 Wochen hatte ich mehrere Infekte gehabt, die mit Antibiotika behandelt wurden, außerdem dachte ich, dass ich eine Blasenerkältung habe, beim Untersuchen des Urins konnten jedoch keinerlei Anzeichen dafür gefunden werden. Hinzu kommen noch andere Beschwerden: werde nachts wach und habe Wadenkrämpfe, Kopfschmerzen, Wunden brauchen länger bis sie verheilen, fühle mich oft sehr müde (kommt ganz plötzlich), Essverhalten hat sich verändert (weniger Apetit), Hautprobleme... Beim Nachsehem im Netz, bin ich immer wieder auf das Thema "Diabetes" gestoßen und das man bei solchen Beschwerden unbedingt einen Test machen lassen soll. Meine Frage: Steckt hinter oben genannten Symptomen evtl wirklich eine Diabetes-Erkrankung? Oder, was kann es noch sein? Und, was soll oder kann ich dagegen tun, damit die Beschwerden wieder verschwinden?

Ich bedanke mich im Voraus für eine Antwort!

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Komisches Gefühl nach schwimmen.

Hi,

Ich hatte in der Schule Schwimmen. Ich bin eigentlich sehr sportlich und betreibe auch Leistungssport nur bin ich kein guter Schwimmer. Nach den ersten 4 bahnen hatte ich bei der kurzen Pause schmerzen in den Oberschenkeln und in den Armen. Diese Schmerzen gingen erst weg als ich weiter geschwommen bin. Bei der nächsten Pause gingen sie jedoch wieder los.

Außerdem könnte ich nur sehr schwer atmen, mir war schwindelig und ich war am Zittern. Trotzdem bin ich weiter geschwommen. Jetzt seit ca 1er Stunde habe ich immer noch ein leichtes Schwindel Gefühl.

Kann es auch was damit zu tun haben, das ich vorher ziemlich Angst vor dem Schwimmunterricht hatte? Ich hatte von Anfang an schon einen sehr schnellen Herzschlag der bis jetzt anhält. Was ist denn los mit mir?

LG

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Kalte hände bei Diabetes?

Guten abend
Seit fast genau einem jahr wurde bwior Diabetes Typ 1 diagnostiziert. Mein HB1C war bis jetzt immer gut also nie zu hoch. Seit ca 2 wochend sind meine hände jedoch ständig kalt und heute sind sogar meine fingernägel blau geworden. Kann das etwas mit dem Diabetes zu tun haben? wenn ja was kann/sollte ich machen?

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Fragen zu Diabetes Mellitus?

Guten Tag, ich mache eine Facharbeit über Diabetes mellitus und muss dazu eine Person mit Diabetes interviewen und Fragen stellen. Jedoch kenne ich keine einzige Person mit Diabetes und Menschen auf der Strasse die ich befrage neigen dazu aus dem Weg zu laufen. Deswegen würde ich gerne hier meine Frage stellen wollen und hoffe dass es ein Diabetiker beantworten würde.

1.Wie alt sind sie?

2.Welchen Diabetes Typ haben sie?

3.Seit wann haben sie Diabetes?

4.Könnten sie ihren Alltag mit Diabetes beschreiben bzw wo es häufig zu Problemen führt und was sie an Medikamente etc am Tag nehmen?

5.Welche Symptome verspürten sie vor der Diagnose?

6.Wie sind sie anfangs mit der Diagnose umgegangen?

7.Worauf achten sie ganz besonders bei ihrer Ernährung?

8.Wie oft müssen sie zum Arzt bzw sind sie aktuell in einer Therapie

9.Wie bewertest du deine aktuelle Situation

10.Haben sie Tipps für andere Diabetiker wie sie es im Alltag einfacher haben können?

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erzeugt zu viel schokolade diabetes?

Haaaaaaallo,

Ich liebe Schokolade und hatte am Dienstag Geburtstag also ist es ja klar dass ich sehr viel schokolade geschenkt bekommen habe, um genau zu sein 5 Tafeln. ich esse sehr viel süßes und sachen die mit zucker sind jedoch mache ich 6 1/2 stunden sport pro woche und wiege 45kilo mit 14 jahren also bin ich nicht übergewichtig.

Ist es möglich Diabetes von zu viel Schokolade diabetes zu bekommen?

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Brachymetatarsie weil Mutter während der Schwangerschaft rauchte?

Als ich 6 Jahre alt war, haben meine Eltern zum ersten Mal gesehen, dass mein vierter Zeh deutlich kürzer ist, und zudem "irgendwie nicht ins Bild passte".

Der damalige Besuch beim Orthopäden brachte nichts.

Jahrelang habe ich darunter gelitten, und niemals offene Schuhe getragen. Der seelische Leidensdruck war sehr hoch. Körperliche Schmerzen hatte ich jedoch nie.

In der Familie war klar, dass ich diesen deformierten Fuß habe, weil meine Mutter damals während ihrer Schwangerschaft geraucht haben soll.

Eben gerade habe ich im Netz recherchiert, und zum ersten Mal erfahren, dass dies ein nicht unbekanntes "Phänomen" darstellt. Diese Fehlbildung ist genetisch bedingt.

Kann es sein, dass das angebliche Rauchen meiner Mutter trotzdem dazu beigetragen hat, dass mein Mittelfußknochen aufhörte zu wachsen?

Danke.

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