DHL sendet Päckchen in die USA statt in die VAE (Emirate)

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2 Antworten

Theoretisch schon, praktisch muss man u.U. die Gerichte bemühen, um von der DHL Schadenersatz zu erhalten oder eben darauf verzichten. Hast du eine Kopie des Versandaufklebers, um zu belegen, dass du die Adresse richtig geschrieben hast?

Ich vermute, dass du das Paket nach einigen Wochen gegen Zahlung eines Aufschlages für die Rücksendung zurück bekommst. Man zahlt ja dafür, dass das Paket befördet wird, nicht dafür, dass es am Bestimmungsort ankommt. :)

So jedenfalls meine Erfahrung:

2009 hatte ich bei der DHL ein Paket für Japan aufgegeben. Es wurde aber nach Spanien geschickt und kam von dort aus zu mir zurück. Für diesen 'Service' musste ich noch 10 Euro extra zahlen; ansonsten wäre das Paket (Wert: einige Hundert Euro) vernichtet worden.

Da die DHL sich weigerte, mir das Porto (insgesamt 65,- Euro) zu erstatten, habe ich eine Anzeige bei der Polizei gemacht. Erst danach bekam ich mein Geld zurück. Und diese Erfahrung ist kein Einzelfall. Verlust und Ärger mit mangelnder Reklamationsbearbeitung habe ich bei der DHL immer wieder erlebt.

Foto und mehr zur DHL: bambusspiele.de/bestellen/versandschwierigkeiten.htm

Meine Erfahrung ist, dass Beschwerden bei der DHL grundsätzlich abgewiegelt werden. Ich nutze DHL daher sehr selten, fast nur bei Sendungen ins ferne Ausland, wo es keine Alternative auf dem selben Preisniveau gibt.

Ansonsten hat mir dieser Versandrechner schon oftmals günstigere und zuverlässigere Alternativen ausgegeben: http://xpaket.de/thema/versandkosten-rechner/ Falls Cargo-International nur bis etwa 30% teurer ist, versende ich mit denen, weil sie einfach zuverlässiger sind. Sie versenden meist mit UPS und sind im europäischen Ausland oftmals überraschend preiswert.

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Hast du das online als Päckchen mit Nachweis oder am Schalter als Einschreiben (Sendungsnummer beginnt mit "R") aufgegeben?
Falls es als Brief mit Einschreiben verschickt wurde ist es durchaus möglich, dass nur das Bestimmungsland falsch erfasst wurde (ich hatte gestern den Fall, dass ein Einschreiben nach China im Trackingsystem als nach Russland geschickt erschien, letztlich ist der Brief aber doch in China gewesen und nur die Erfassung war fehlerhaft).
Sollte aber tatsächlich die Sendung fehlgeleitet sein, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sie kommt zu Dir zurück (ohne Extrakosten, diese fallen nur bei Paketen an) oder sie wird noch in`s richtige Land umgeleitet und kommt dann mit Verzögerung an.

Zur Haftungsfrage: Bei Verlust oder Beschädigung haftet die Post bei einer Einschreibsendung in`s Ausland bis höchstens 35 €, egal wie hoch der Wert tatsächlich ist. Man hat (allerdings nur bei am Schalter eingelieferten Sendungen) die Möglichkeit, gegen Zahlung eines höheren Entgelts, eine höhere Versicherung abzuschließen, pro 100 € Versicherungswert fallen 1,50 € zusätzlich an. Nur dann wird auch für einen höheren Wert gehaftet.

Es ist aber nicht gesagt, dass deine Sendung verloren ging, vielleicht hat sich die Zustellung durch eine eventuelle Fehlleitung verzögert oder du bekommst sie wieder zurück, das kann aber eine gewisse Zeit dauern...

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