DHL: Rechnungsgebühr für verweigerte Annahme des Empfängers - Wer muss zahlen?

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3 Antworten

Das ergibt keine Sinn:

Ich habe etwas auf Amazon bei einem Privathändler gekauft,

Also was nun - Privatverkauf oder nicht? Denn falls Privatverkauf, gibt es auch auf Marketplace kein Widerrufsrecht.

da irrtümlich aufgegeben, Rücksendeauftrag gestellt. Die Firma hat mir ein "Ettiket" zukommen lassen, auf dem ausdrücklich steht: "Entgelt bezahlt Empfänger" also quasi als Retourenschein.

Das spräche ja nun genau gegen einen Privatverkauf.

Schließlich habe ich es demnach unfrankiert an die Firma zurückgesendet, doch diese hat die Annahme daraufhin einfach verweigert.

Wie hast Du es zurückgeschickt? Per DHL Etikett oder mit eben jenem zugesandten Klebeetikett? Bei Retouren kann der Verkäufer bestimmte Methoden und eine bestimmte Systematik durchaus einfordern (z.B. Form und Ausstattung der Sendung, sodass z.B. das Rücksendeformular oder die Retourennummer außen gut leserlich angebracht sind etc.).

Dadurch sind jetzt Aufwendungen von ca. 50,00 EUR entstanden die die DHL von mir verlangt.

Logisch. Immerhin hast Du es eingeschickt.

Muss ich dafür aufkommen obwohl ich nicht Schuld daran bin, dass die Firma trotz des Retourenscheins die Annahme verweigert hat?

Du musst auf jeden Fall die DHL Gebühren erstmal auslegen. Danach musst Du die Forderung gegenüber der Firma eintreiben. Das nimmt Dir DHL nicht ab.

Es handelte sich um eine brittische Firma.

Mit Sitz wo? Wohin sollte das Paket denn gehen? Und mit welcher Begründung wurde die Annahme verweigert?

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Kommentar von gutefrageuser13
08.07.2013, 17:34

Erstmal Danke.

Also ich habe die Ware nicht bei Amazon direkt, sondern bei einem Händler der über Amazon seine Ware verkauft, gekauft. "Firma Unielectronics Ltd"

Die Firma hat mir dann auf englisch per Email dann einen "Retouren-Schein" geschickt auf dem drauf stand Entgelt zahlt der Empfänger.

Habe das Paket dann mit dem Retourenschein und der Adresse der Firma verschickt. Alles so, dass es gut lesbar ist und in der OVP.

Was ist wenn die Firma sich weigert, für die Gebühren aufzukommen? Sie hat ja die Annahme verweigert trotz des Retourenscheins. Hätte ich das gewusst, hätte ich von vorne rein das Paket frankiert.

Das Paket sollte nach Frankfurt. Die Annahme wurde ohne Begründung verweigert.

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Leider mußt du die 50.- Euro an DHL bezahlen. Du hast das Paket eingeliefert und bist der Vertragspartner der Post. Alles andere interessiert DHL nicht. Warum auch. Es gibt auch keine Kulanz. Die Post wird das Geld notfalls einklagen.

Dein Problem mußt du mit deinem Privathändler abklären.

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Hast du dir auch die BGB s richtig durchgelesen !!! Soweit mir bekannt ist,gibt es bei Amazon eine Klausel,in der steht,das wenn man aus nicht gefallen oder irrtümlicher Bestellung,die Versandkosten vom Käufer getragen werden müssen,wenn der Warenwert unter 40 € liegt.Bei einer Beschädigung oder einem Defekt der Ware,ist das natürlich nicht so.

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Kommentar von gutefrageuser13
08.07.2013, 17:48

Ja, es handelte sich aber bei meinem Fall um einen Händler der unter Amazon Ware verkauft. Dieser hat mir ja von sich aus einen Retourenschein zukommen lassen auf dem stand "Entgelt zahlt der Empfänger" bin auch davon ausgegangen dass es stimmt. Kann ja nicht wissen dass er dann doch die Annahme verweigert.

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Kommentar von FordPrefect
08.07.2013, 18:00

Hast du dir auch die BGB s richtig durchgelesen !

Was immer das sein soll. Es gibt das BGB und es gibt die AGB.

Soweit mir bekannt ist,gibt es bei Amazon eine Klausel,in der steht,das wenn man aus nicht gefallen oder irrtümlicher Bestellung,die Versandkosten vom Käufer getragen werden müssen,wenn der Warenwert unter 40 € liegt.

Das ist keine Amazon-Bestimmung, sondern so sind die Regeln für den Fernabsatz generell.

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Kommentar von isomatte
08.07.2013, 20:52

Ich meinte natürlich die AGB s , tut mir sehr leid !!!

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