Deutschunterricht, Satzglieder Frage

3 Antworten

Der Mittelteil ...., das ich lesen wollte, .....ist ein eigener Nebensatz, der aber zum Subjekt gehört und es erweitert. Der Nebensatz selbst hat aber auch wieder ein Subjekt (ich) und ein Prädikat ( wollte lesen).

Stell dir vor, der Satz würde lauten: Das lesenswerte Buch ist verschwunden. "lesenswert" ist dann hier durch einen Nebensatz ersetzt, der mit der Konjunktion "das" eingeleitet wird..

Zu meiner Zeit nannte man das "eingeschobener Relativsatz". Der beschreibt einen Teil eines Satzes genauer. Er kann sich ebenso auf das Prädikat oder das Objekt beziehen. In diesem Fall auf das Subjekt: Eben auf "das Buch, das ich lesen wollte..." und z.B. nicht "das Buch, das ich zum Geburtstag geschenkt bekommen habe,,,"

In der Grammatik werden die "Bindewörter" nach ihrer Funktion im Satz unterschieden, sie sind keine Satzglieder sondern Wortarten. Siehe auch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Konjunktion_(Wortart)

Auch heute noch, nicht nur zu deiner Zeit, wann immer sie gewesen sein mochte ;-)) , spricht man vom eingeschobenen Relativ-Satz .

Und NEIN ! Ein Relativ-NS kann sich nie (!) auf ein Prädikat beziehen, wohl aber natürlich - außer auf das Subjekt - auf das Objekt: Ich liebe das Buch, das ich gelesen habe.

(Der "Geburtstags-Satz" ist ebenfalls ein Relativ-NS, denn er steht in engem Verhältnis, in enger RELATION zu dem vorausgehenden Nomen.)

pk

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ich --> Subjekt
lesen --> Prädikat
"weil", "und", etc. sind alles Konjunktionen, d.h. diese Wörter stehen nach dem Komma.

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