Deutschland -> Recht auf ne Wohnung?

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Es ist in der Tat so, dass die meisten Obdachlosen sich mehr oder minder freiwillig für das Leben auf der Straße entschieden haben. Vielleicht auch, weil die Alternative (Wohnheim) für sie nicht diskutabel ist. Eine "richtige" Wohnung zu finden ist für Obdachlose sehr schwierig, weil die meisten Vermieter "solche Menschen" nicht als Mieter haben möchten. Denn der Obdachlose selbst hat die Pflicht - wenn er denn etwas an seiner Situation ändern möchte - Hilfe einzufordern. Heisst aber auch, dass er selbst Pflichten erfüllen muss (Behördengänge, Körperpflege). Häufig sind sie dazu aber nicht in der Lage (pychisch) oder wollen es einfach nicht. Also ein kleiner Teufelskreis, aus dem schwer herauszukommen ist. Hier sind ggf. Streetworker gefragt, die aber auch nur einen geringen Einfluss haben.

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DH!

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Teilweise sind Obdachlose auch psychisch krank und halten es in geschlossenen Räumen nicht aus auf Dauer - das Leben auf der Straße ist eben auch irgendwie, bei allen negativen Aspekten, ein Leben in Freiheit - keiner zwingt dich, irgend etwas zu tun.

Und die Wohnung, die man als Hartz-IV-Empfänger zugewiesen bekommt, ist ja auch klein. Klar würden die meisten Leute sagen: Alles besser als keine Wohnung, würde ich auch so sagen, aber es gilt eben nicht für alle.

Ich möchte keinesfalls Obdachlose abwerten oder sagen, die wären alle verrückt oder so - auf gar keinen Fall. Ganz sicher hat jeder irgendwie seine Geschichte, warum er auf der Straße gelandet ist und warum er meint, das wäre besser für ihn oder der einzige Weg. Aber psychische Krankheiten haben da auch einen gewissen Einfluss, glaube ich.

Also dieser Satz stammt denk ich von Leuten die die Bild Zeitung lesen xD Meine Erfahrungen sind so: mit 17 hat mich meine Mutter rausgeschmissen, sie war sogar so gnädig und hat mich noch zum Bahnhof gefahrn dasse mich loswird, nett oder? :) Dann war ich die Zeit in Düsseldorf und obdachlos und das mit Hund. Meine Schwester wohnt in Düsseldorf und hat mir den ganzen Behördenkrams und so gezeigt und diakonie obdachlosencaffees etc Bei der Diakonie hab ich ne Postadresse bekommen aber mehr konnten die mir auch nicht helfen dann war ich in zwei jugendämtern und die sagten mir das sie weil meine mutter nicht hier in der umgebung wohnt, mir nicht helfen können. MUSSTE also zwangsläufig auf der Straße schlafen (teils auch bei meiner Sis) weil in Jugendschlafstätten konnte ich nicht weil ich einen Hund hatte und in ne obdachlosenunterkunft konnte ich nicht weil ich nicht volljährig war :) deswegen krieg ich echt brechraiz wenn ich diesen satz "In deutschland muss niemand auf der straße leben" höre!

lg

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Wenn ich Deinen Text so lese, kann ich Deine Mutter verstehen ...

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Machen alle Obdachlosen freiwillig einen auf Platte?

Obdachlosigkeit müsste meiner Meinung nicht sein. Jeder Obdachlose hat einen Anspruch auf Unterbringung.

Da die gesetzliche Regelung so ist, kann man dann davon ausgehen, dass alle Obdachlose freiwillig draußen wohnen?

Eine Wohnung ist doch viel schöner. Was geht in diesen Menschen vor, die lieber auf der Straße leben?

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Ist es Pflicht eine Wohnung bzw Adresse / Postanschrift zu haben?

Hallo, ich habe mir neulich Gedanken gemacht was wäre wenn?

Sagen wir mal jemand hat viel Geld geerbt, mit viel meine ich etwa 50 Milionen. Wenn der jenige alles richtig macht, muss er nie wieder in seinem Leben arbeiten gehen.

Jetzt ist diese Person niemand der sich festsetzen will, in einem Haus oder Wohnung oder Land (der EU), hat auch keine Verwandten und ist ganz alleine. Nein der jenige kündigt sein Mietverhältnis, kauft sich ein riesengroßes Wohnmobil und will damit von Stadt zu Stadt reisen, mal ne Woche in Hamburg mal ne Woche in Dresden dann wieder in Stuttgart und von da nach Paris nach 2 Wochen nach Amsterdam und von da nach Madrid rüber usw.

Jetzt ist das aber so, überall wo man was beantragt muss man doch eine Adresse angeben. Sei es eine Versicherung oder der Personalausweis oder ein Konto bei einer Bank. Alle wollen eine Anschrift bzw Adresse wissen. Der jenige hat aber keine Wohnung weil er in seinem Luxuswohnmobil umherfährt und mal hier und mal dort ist.

Wie funktioniert das alles, vor allem muss man ja hier in Deutschland bei irgendeinem Einwohnermeldeamt gemeldet sein. Aber der jenige ist ja nirgendwo auf Dauer und will sich auch keine Wohnung mieten/kaufen nur um eine Adresse zu haben was ja mit unnötigen Kosten verbunden wäre, zumal das er eigentlich nie dort sein wird.

Ich habe mir darüber echt den Kopf zerbrochen und gegoogelt aber keine befriedigende Antwort erhalten.

Vieleicht kennt sich jemand von euch aus.

Grüßle @ all

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Warum begehen Obdachlose nicht einfach eine Straftat um ins Gefängnis zu kommen?

Ich meine dort haben sie eine Unterkunft, was zu essen, n sicheren ort zum schlafen...ist das nicht besser als auf der Straße zu leben und stundenlang auf den Boden zu starren und um Geld zu betteln..?

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Warum gibt es Obdachlose?

Warum gibt es hier in Deutschland obdachlose Menschen? Zwar bin ich mit den Ausprägungen unseres Sozialsystems nicht im Detail vertraut, aber meines Wissens steht doch jedem bedürftigen Menschen in Deutschland zumindest eine Wohnung und Geld für den Lebensunterhalt zu.

Was ist der Grund, dass Menschen dennoch auf der Straße leben müssen oder wollen?

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Darf meine Vermieterin mich und meinen 2 jährigen Sohn einfach aus der Wohnung schmeißen wegen Hund bitte Details im Text lesen das ist wichtig?

Hallo,

Ich habe mal eine Frage, denn ich bin momentan wirklich verzweifelt. Ich bin letztes Jahr im Juli mit meinem Sohn ( er ist nun 2) in eine 2 Zimmer Wohnung gezogen. Diese ist von unserer Gemeinde. Dort arbeitet eine ganz böse sacharbeiterin. Ich habe einen Labrador, den ich mir mit meiner Mutter teile. D.h der Hund wohnt hier nicht sondern eigentlich bei meiner Mutter. Ist aber Weil sie sehr viel arbeitet 3-4 Tage die Woche bei mir. Mir wurde am Anfang bevor ich eingezogen bin schon von dieser Dame von der Gemeinde gedroht, dass ich die sofortige Kündigung bekomme wenn sie herausfindet dass der Hund bei mir lebt. Naja jetzt ist es so dass ich fast ein Jahr hier wohne (es gab nicht einmal Ärger wegen dem Hund) und ihr jetzt der Hausmeister gemeldet hat, dass er mich hier öfter mit meinem Hund sieht. (Das weiß ich durch die Nachbarin, weil diese mich vorgewarnt hat, dass der Hausmeister sie gefragt hat, ob ich eine Genehmigung für den Hund habe. )Gut einen Tag später ruft natürlich die Dame von der Gemeinde an und droht mir dass eine enorme Beschwerde über meinen Hund eingegangen ist und sie mir jetzt eine Abmahnung gibt und dass der Hund hier nicht sein darf. Ich weiß halt das es keine Beschwerde gab dann die Nachbarn kennen alle den Hund und niemand hat etwas dagegen sie sucht halt einen Grund um mich einzuschüchtern. Diese Dame ist im ganzen Ort bekannt und alle haben Angst vor ihr. Weil sie die Leute einschüchtert und fertig macht um an ihr Ziel zu kommen. Eigentlich würde ich es verstehen wenn Hunde hier nicht erlaubt sind und auch keiner einen hat. Nur leider ist es so das in den Gesamten Gemeinde Wohnungen bei uns überall Hunde Leben selbst in meinem Haus neben an wohnen drei Hunde und da sagt auch niemand was. Das sind ebenfalls gemeindewohnungen. Es kann doch nicht sein dass sie das Recht hat mich und meinen zweijährigen Sohn auf die Straße zu setzen obwohl überall Hunde in den Gemeinde Wohnungen leben. Einer darf und einer darf nicht das ist doch nicht rechtens oder? Mein Sohn und ich lieben den Hund so sehr wir können sie nicht weggeben. Und ich sehe es auch nicht ein denn überall leben Hunde und meiner wohnt ja nicht mal wirklich bei mir. Ich dachte ich gehe vielleicht zu Bürgermeisterin denn diese ist die wirkliche Vermieterin und versuche so das zu klären habe halt nun wirklich Angst Wohnung zu verlieren. Glaubt ihr sie kann uns rausschmeißen wenn wirklich überall Hunde wohnen ? Dann dürfte ja eig keiner einen Hund haben. Gleiches Recht für alle oder ?

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Drohende Obdachlosigkeit, was tun? Wo bekommt man Hilfe?

ich muss mich nun mal an die Community wenden, weil meine Freundin (21/w) und Ich (22/m) uns derzeit in einer sehr misslichen Lage befinden.
Ich möchte kurz die Situation erklären:
Meine Freundin wohnt nun seit 5 Jahren bei ihrem Pflegevater in Böblingen, in einer kleinen Hausmeister-Wohnung. Ich übernachte bei ihr auch bereits seit einem Jahr, und bin so zusagen von Zuhause ausgezogen.
Leider verstarb unerwartet und ohne ersichtliche Beschwerten davor, ihr Vater vor knapp 3 Monaten. Und seit dem... Stehen wir vor dem größten Problem: eine Wohnung finden.
Die Erben, also der leibliche Sohn, des Pflegevaters, hat am selben Tag die Wohnung (in der wir auch leben) rücksichtslos gegenüber uns gekündigt (!) (ist das soweit rechtens dass er sich über das wohnhafte Pflegekind stellen kann/darf?), mit den Worten: "ich sehe es nicht ein für euch auch nur ein Cent zu zahlen". Da diese Wohnung mit 800.- Kaltmiete auch zu teuer für uns gewesen wären, half und Übergangsweise das Jugendamt aus, wo meine Freundin geholfen hat, die letzten drei Monate uns in der Wohnung zu behalten.
Nun suchen wir seit 3 Monaten aktiv nach einer Wohnung, weit über 80 Wohnung sind angeschrieben worden, weitere 20/25 wurden angerufen - und seither stellte sich nichts als positiv heraus.
Versuche mit dem Landratsamt zu klären, ob die Möglichkeit bestehen würde, diese Wohnung zu halten, bis wir was finden: aussichtslos. Die zugehörige Schule möchte diese Wohnung zwingend haben, und spätestens zum 04.09.2016 ist die Wohnung zu räumen.
Wir sind verzweifelt. Und wirklich schwer getroffen, zum einen der Tod mit dem wir klar kommen müssen, die fehlende Unterstützung, sowohl der Ämter als auch anderen Personen, und die aussichtslose Suche nach einer Unterkunft.
Wir haben bereits versucht, Schwesternwohnheim - voll mit Wartelisten. Baugenossenschaften... Ebenfalls voll mit mir zu einem Dreiviertel Jahr Wartezeit.
Wir haben wie oben geschrieben mit dem Landratsamt versucht zu reden, ebenfalls mit Jugendamt, Arbeitsamt, Rathaus, evangelische Kirchengemeinde, Caritas,...
Meine Eltern sind auch nicht bereit uns aufzunehmen, da ihre Wohnung zu klein ist, und meine Mutter selbstständig ist mit ihrer Praxis im Haus. Und es daher nicht einsieht, uns aufzunehmen. Auch nicht vorübergehend. Außerdem ist das Verhältnis auch nicht förderlich, sodass dies auch nicht in Frage kommen würde.
& das Jugendamt möchte meine Freundin mit 21 noch in eine Pflegefamilie stecken. Was wir auf keinen Fall wollen.
Info zu uns:
Ich bin Festangestellt bei der mit Einkommen 1.500.- (Netto).
Meine Freundin macht ab September eine Ausbildung.
Nun wollte ich mich an euch wenden, ob es Möglichkeiten gibt, uns zu helfen?
Oder ob die Lage derzeit so aussichtslos bleiben muss?
Die Worte einer Frau aus dem Landratsamt war "wenn Sie nichts finden, so gehen Sie halt ins Obdachlosenheim"...
Viele Grüße

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