Deutschland nach dem Wiener Kongress - Bund, aber warum kein einheitlicher Staat?

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Weil die Fürsten dabei mediatisiert worden wären, soll heißen, ihre eigene Bedeutung in und außerhalb ihres Reiches wäre geschwunden, sie wären weniger wichtig gewesen. Und wer gibt schon gern Macht und Selbstbewußtsein freiwillig auf? Später hatten sie aufgrund der inzwischen abgelaufenen politischen Entwicklungen kaum noch eine andere Wahl. Gruß, q.

Weil die deutschen Fürsten das nicht wollten, zudem war auch das bis 1806 bestehende Heilige Römische Reich Deutscher Nation eher ein lockerer Bund.

Wahrscheinlich, weil sich die vielen Herzöge und Fürsten nicht einigen konnten, wer von Ihnen die Macht in einem Nationalstaat haben sollte. Wer will schon ohne Not seine Macht verlieren oder zu mindestens eingeschränkt sehen?

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