Deutschland Arbeitsplatzssuche gesicherte Existenz ?

4 Antworten

Jedenfalls, ich nehme mal Bezug auf deine Frage "wie demokratisch sind wir" .. ist unsere Staatsform die Demokratie und nicht der Kommunismus. Das bedeutet, dass Arbeitsplätze nicht vom Staat zugeteilt werden, sondern dass man sich drum bemühen muss.

Zur Zeit herrscht Vollbeschäftigung, es gibt also weit mehr freie Stellen als Arbeitssuchende. Als Absolvent eines Studiums muss man sich also schon sehr ungeschickt anstellen, keinen Arbeitsplatz zu finden.

Aber jeder Mensch ist ein Individuum, es gibt auch intelligente Menschen, die nicht in der Lage sind, sich einem Chef unterzuordnen, pünktlich und nüchtern zu einer bestimmten Zeit zur Arbeit zu kommen etc ..

Und man kann auch nicht abschätzen, was der Souverän .. der Wähler in einigen Jahren für eine Regierung wählt, ob die unsere Wirtschaft schädigt, und das Land ins Chaos führt wie wir in Italien und UK derzeit beobachten können.

Niemand sagt das. Da frage ich mich doch glatt, welche Erwartungshaltung du vom Arbeitsleben hast.

Da Arbeit nicht auf Bäumen wächst, muss es Menschen wie Unternehmer geben, die etwas unternehmen und bereit sind, Risiken in Kauf zu nehmen. Das sind oft ganz persönliche Eigenschaften, die mit dem schulischen Werdegang nichts zu tun haben.

Du stellst dir das falsch vor und das ist nichtmal dein eigener Fehler sondern der Fehler unseres Systems.
Die Schule bringt dir nichts wirkliches bei, die Schule und auch das Studium lehren dich nichts womit du im Berufsleben besonders gefragt bist. Ein Studium ist niemals eine Garantie. Mit dem ganzen Bildungssystem werden nur die Grundvorraussetzungen geschaffen die dir nachweißlich belegen dass du lernen kannst, du hast gelernt wie man lernt, du lernst auch Dinge die dich nicht interessieren, du willst lernen und Leistung erbringen und jetzt kommt etwas was vielleicht viele schockiert.
Wenn du dein Leben lang lernst mit 18 das Abitur hast, 6 Jahre studieren gehst und mit 24 deinen Master in xyz hast, du hast ihn erfolgreich bestanden ERST DANN fängst du bei 0 an.
Denn dann kommen die Jahre der Berufserfahrung bei denen du dich hinsetzen musst und Lösungen finden musst für die kein anderer eine Lösung hat und da musst du dich selbst hinsetzen und Bücher wälzen oder Kollegen fragen (wie du dass machst ist deine Sache).
Du kommst nicht aus der Uni und bist DER Mann der alles weiß. Nein, du fängst jetzt erst an. Insofern kann es sein dass du trotz Uni und allem keinen Arbeitsplatz findest. Allerdings verbessert ein Studium deine Chancen und das nicht nur ein bisschen sondern schon ein bisschen viel.

Handelsfachwirt mit Abitur- lohnt sich das?

Hallo,

ich habe letztes Jahr mein Abitur bekommen und dachte mir ich arbeite fürs erste mal. Dann habe ich mich in einem Schuhladen beworben und die Stelle bekommen unter der Bedingung, dass ich später, also dieses Jahr im September, eine Ausbildung zum Fachwirtin anfange.

Da ich kein Studium Platz bekommen habe und nur absagen erhalten habe, denke ich es würde schon Sinn machen einfach die Ausbildungsstelle anzunehmen.

Aber, ich habe mich in das Thema ein bisschen rein gelesen und ein Handelsfachwirt hat wohl schlechte Berufsaussichten da ein BWL Student beispielsweise eher gefragt ist und das Studium einfach höher eingestuft wird.

Nun meine Frage, stimmt das? Hat man als Handelsfachwirt schlechtere Chancen ein gut bezahlten Job zu finden und wenn ja, wäre es da Sinnvoll ein BWL Studium dran zuhängen?

Ich bin mir Momentan echt nicht sicher, wäre deshalb echt dankbar für ein Paar Vorschläge und vielleicht sogar Erfahrungen!!

Mit lieben Grüßen

Misu:)

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