Warum hatte die Einheit im Deutschland des 19.Jahrhunderts eine so hohe Bedeutung?

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2 Antworten

Da es in dieser Zersplitterung drunter und drüber ging.

Kleine Einzelstaaten die alle machen konnten was sie wollten und die nur einem losen Bund zusammengeschlossen waren, ohne Zentralregierung die eine Richtung vorgibt. Außerdem war die Welt damals viel stärker von Kriegen geprägt bei denen ein großes, zusammenhaltendes Deutschland natürlich besser ist als kleine Staaten wie Sachsen o.ä. und es gab generell einen viel größeren Nationalgedanken als heute. Es war ihnen persönlich einfach wichtig EIN deutsches Volk zu sein.

Zusätzlich dazu noch Binnenzölle, die die Infrastruktur extrem langsam und aufwendig machten, verschiedene Währungen, die bei einer Reise in einen anderen Staat Probleme machten usw.


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Weltmachtbestreben des erstarkenden Kapitalismus  ...

- der schon in der Vergangenheit immer durch die vielen deutschen Ländergrenzen des Fürsten, Baronen-, Grafen- etc.-Gesindels sowieso schon genervt war.

Das Kapital will die Politik natürlich alleine bestimmen. Erst 1918 sind sie den Kaiser los geworden.

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Kommentar von eka45
27.10.2015, 08:20

Die erstarkenden Kapitalisten mußten ja ganz früher an jeder Grenze der ca. 850 deutschen Staaten Zoll bezahlen, wenn sie ihre Waren von A nach B transportierten. Und war nur ein Aspekt von vielen. Die neureichen nichtadeligen Kapitalisten waren dem Adel in jeder Hinsicht ein Dorn im Auge und umgekehrt auch. Nur der gemeinsame Feind, das Volk, die ebenso erstarkende Arbeiterbewegung, hielt sie zurück sich gegenseitige auszurotten.

Erst 1918 sind sie den Kaiser los geworden.

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