Deutsches rotes Kreuz bzw. Rettungsdienst überheblich?

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Da wo Menschen arbeiten wird es immer wider Reibungskonflikte geben.

Frag mal wie oft Retter in der Nacht Liegendtaxi spielen müssen weil die Ärzte in den Pflegeheimen ihren Job nicht machen und dann in er Nacht jemand auf die Idee kommt den Rettungsdienst zu rufen.

Kannst dazu ja mal das Buch "112 - Der tägliche Wahnsinn" von meinem Freund Ingo Behring lesen. http://www.rowohlt.de/taschenbuch/ingo-behring-112-der-taegliche-wahnsinn.html

In den meisten Pflegeheimen läuft in der Organisation was grundlegend falsch. Normaler Weise dürften solche Einsätze insbesondere in der Nacht eher die Ausnahme sein. Frag mal die Leute vom Rettungsdienst wann und für welche Krankheitsbilder die wirklich in die Pflegeheime gerufen werden.

Der Heimleitung ist das egal, die Hausärzte haben keinen Bock, ihr seit überarbeitet und der RD ist angepisst. Wer kann das Problem wohl lösen? In der Regel nicht die auf deren Schultern der Konflikt ausgetragen wird.

Ich habe immer nur einen Notruf gemeldet wenn jemand extrem stürzte, blutete, erschwerte Dyspnoe hatte und schon zyanotisch war. Jetzt wegen dem verfluchteten MDK, die Krankenkassen oder auch wegen den Angehörigen müssen wir IMMER einen Arzt holen. Ein HB pupst flüssig, erbricht etwas weil er einfach überfuttert wurde, hat etwas erhöhte Temperatur, ist erkältet, hat Bauchweh (Blähungen)= HA informiere oder Notarzt holen, obwohl dieser Patient Bedarfsmedi. dafür hat. Die HÄ  müssen ja auch schon einen Vogel bekommen. Bei mir wäre ein Notfall wenn jemand schwallartig mehrfach in bestimmten Farben erbricht oder Anzeichen eines Ileus hätte. Oder denke ich da falsch?????? Wir werden regelrecht jedoch wegen dem MDK gezwungen so übertrieben zu handeln. Die finden immer was oder die Krankenkassen verklagen uns ja so gerne wegen alles. Unsere PDL erwähnte immer wieder. Egal wie der HB stürzt sollen wir IMMER den BA holen ob der HB nun schmerzen hätte oder nicht. Es gibt auch sehr leichte stürzte wo man eher runterschleift statt fällt, das zahlt jedoch nicht...

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@Goldblau

Ich bin der Meinung das dieser MDK abgeschafft werden soll. Ja da sollte man sparen und nicht in der Altenpflege zB. am Inkontinenz Material. Damals haben alle Windeln bekommen, jetzt nur noch Einlagen die nicht mal 2-3h halten! Doppelte wenn nicht Dreifache Belastung für uns Nachtwachen. Gegen die Heimaufsicht habe ich nichts. Diese sollten schon noch öfters kommen, vor allem wenn es viele Beschwerden gibt oder etliche HB kollabiert sind aufgrund Dehydration, viele Dekubitus haben, die ja dann der Hausarzt einschalten könnte. Alles andere ist total unnötig! Natürlich gibt es schlechte, schlampige, faule, launische Schwestern. Diese bleiben jedoch nicht lange in der Pflege. Also wo stünde da immer so eine große Gefahr das der MDK immer überprüfen soll/muss. Steinigt mich nicht, aber so alte, zerbrechliche Menschen wachsen einem stark ans Herz da handelte auch früher schon jede Schwester für den Bewohner und nie gegen ihn. Trotzdem warten alle HB nur noch auf ihren tot. Das offenbarte mir wirklich immer jeder HB fast täglich, jetzt beinahe jede Nacht sagt mir mal ein HB das er so gerne endlich sterben würde weil er schon >90 ist usw. Natürlich bekommt er dann Medikamente. Selbstmorde sind auch schon in Pflegeheimen passiert trotz Medikamente. Was ich damit sagen will ist, man behandelt automatisch solche zerbrechlichen Leute gut. Also wofür dieser MDK?

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Das Problem an dem System ist das System!

Die Pfleger und Rettungsassistenten sind nur das letzte Glied in der Kette, die den Mist dann ausbaden müssen.

Und es ist für die "oberen Etagen" natürlich sehr schön und bequem, wenn die sich dann noch gegenseitig zerfleischen, anstatt das Problem zu benennen!

Überall wird gespart, überall zuwenig Personal und billiges Material, und diejenigen ganz unten müssen dann damit klar kommen und vernichten dabei ihre Gesundheit.

Deine Wut sollte sich nicht gegen den Rettungsdienst richten, sondern gegen das Gesundheitssystem!

Wenn du die Möglichkeit hast, solltest du versuchen eine bessere Arbeitstelle zu bekommen. Jobs in der Pflege gehören zu den undankbarsten, die unsere Gesellschaft zu bieten hat.

Also ich bin immer so zu Kollegen wie die zu mir....und Tasche schleppen??? Nein.. würde ich nie machen.
Habe nach Ausbildung 2 Jahre in einem Pflegeheim gearbeitet bevor es wieder zurück ins KH ging. Da lernte man dann so einige verschiedene Charaktere kennen vom DRK. Meist war es so, das sie mich sofort ablösten wenn sie eintrafen z.B. bei Reanimation. Oft half ich aber trotzdem noch beim umbetten usw. Nachdem ich meine Übergabe gemacht habe. Eine Tasche tragen musste ich aber nie. Habe denen die immer gleich in Hand gedrückt. Aber wie gesagt einige Mitarbeiter dort sind unglaublich überheblich. Da muss man drüber stehen.

und die Sache daß der Tagdienst gerne was auf den Nachtdienst schiebt kenne ich auch zu Genüge. Da hilft nur die Kollegen persönlich anzusprechen

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@viomio82

Ja das ist richtig ätzend. Das kostet mich jedesmal eine Stunde. Meine Arbeit bleibt liegen und die im Tagdienst haben ihre Helfer. Ich mach den Kack nicht mehr lange mit. Wenn mein Vertrag ausläuft mach ich die fliege! Was ich noch perfider finde ist, obwohl der Tagdienst weiß wie hart die Nachtwache ist, wird man trotzdem vehement blöd angemacht. Wie zB. "Heute morgen waren ALLE nass." Alle? "Ja X,Y und Z." Aha drei HB = Alle....  

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Ja ja kenn ich. vor allem meinen viel man hätte Nachts ja kaum zu tun....dass Nachtarbeit aber für den Körper Höchstleistung bedeutet verstehen die nicht. Hatte es wie oft dass die Betten vom Tagdienst aussagen wie Sau oder der Brei noch am Mund hing. habe mir aber einfach angewöhnt den Mund aufzuwachen obwohl das bei manchen Kollegen auch nichts bringt. War froh wieder im Krankenhaus zu sein aber war auch interessant mal in einem Pflegeheim zu arbeiten. Faule Kollegen hat man überall!

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Sorry meine Worterkennung hat ein paar Fehler reingehauen....aber wirst es sicher verstehen.

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@viomio82

Ja da hast Du vollkommen recht und wenn die dann selber nachts einspringen müssen werden die wieder kleinlaut. Bis es dann wieder anfängt. Die Mehrzahl weigert sich ja nachts zu arbeiten und bringen Krankenscheine, dass sie nachts nicht arbeiten "können." Und genau die motzen am meisten.

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