Deutscher Sprachgebrauch OSTERN

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3 Antworten

Wenn es maskulin wäre, müsstest du aber "froher Ostern" sagen. Die Plurallösung kommt allen am meisten entgegen, da wir es ja mit zwei Tagen zu tun haben. Es wäre dann allerdings Plural Neutrum!

Der Artikel bei "Osterfest" richtet sich nach "Fest" und nicht nach Ostern - wie bei allen zusammengesetzten Wörtern: der Ostermarsch, die Osterfeier, das Osterei.

Oh Entschuldigung, Neutrum war gemeint.

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Vermutung: 

Man wünscht sich nicht nur für das nächste Ostern sondern auch für alle noch folgenden Ostern, dass sie froh seien mögen. Dito für Weihnachten. Obwohl man da auch durchaus hört: "Ich wünsche eine frohe Weihnacht".

Und besonders höflich, fällt mir gerade ein, ist auch "Ein frohes Osterfest".

Bei "eine" sagt man "eine frohe Weihnacht". Der Plural gründet sich auf die Mehrzahl der Tage, die von dem Fest eingenommen wird. Dass sich da nicht alle an die Grammatik halten, wird dann schon mal gern übersehen.

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@Volens

Nicht ganz korrekt: Es im Plural zu wünschen liegt daran, dass Nachten (alt Mittelhochdeutsch glaube ich) das alte wort für Nächte ist. Also neudeutsch: Frohe Weihnächte - frohe geweihte Nächte. Frohe Weihnacht wiederum rührt daher, dass die (eine) geweihte Nacht bzw. der eine heilige Abend nur der vom 24. auf den 25. ist. (Na klar, Jesu Niederkunft fand nur in einer Nacht statt) Also ist der Singular richtig. ABER da wir die Folgetage auch feiern sprechen wir im Plural.

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Frohe Ostern bedeutet "Frohe Osterfeiertage", denn es sind ja mindesten 2

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