Deutscher mit Ehefrau ist schwanger, beide nicht in Deutschland versichert. Beide leben in Asien.

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4 Antworten

Alle Bürger, die keinen anderweitigen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall haben, deren Wohnsitz in Deutschland liegt und die zuletzt gesetzlich krankenversichert waren, werden kraft Gesetzes in die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung einbezogen. Dies gilt auch für Bürger, die nach einem langen Auslandsaufenthalt wieder nach Deutschland zurückkehren, wenn sie vor ihrer Auswanderung zuletzt in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert waren.

http://www.bmg.bund.de/krankenversicherung/versicherte/nach-auslandsrueckkehr.html
(Es lohnt sich übrigens den ganzen Artikel zu lesen.)

Wenn ihr zuletzt in Deutschland gesetzlich versichert wart, dann habt ihr kein Problem.

Schwieriger wird es, wenn ihr zuletzt privat versichert wart, aber auch da muss euch die PKV, bei der ihr zuletzt versichert wart wieder aufnehmen und das ohne Gesundheitsprüfung. Dafür wurde der Basistarif geschaffen. Der Nachteil ist, dass dieser Tarif natürlich ziemlich teuer ist.

Sehr gute Antwort: wendet euch an die letzte Kasse in DE. Wenn ihr vorher noch nie in DE versichert wart (hier gilt auch als Kind) dann müsst ihr zwangsweise in eine PKV. Die wie unten erwähnt die Geburtsleistungen nicht übernehmen wird. Klären, dann erkundigen und ggf. die Rückkehr bis nach der Geburt verschieben.

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Danke für die Antwort.

Es stellt sich aber noch immer die Frage, ob die letzte gesetzliche KV auch die Niederkunft übernimmt? Ich habe bei meiner letzten gesetzlichen KV als auch bei der AOK nachgefragt, eine definitive Antwort steht noch aus.

Meine Frau war noch nie in Deutschland wohnhaft (gemeinsame Deutschlandreisen: ja) und somit dort noch nie in einer GKV. Wir waren dabei einen gemeinsamen Umzug vorzubereiten als sie nochmal schwanger wurde und nach Asien kann sie nicht einfach zur Geburt wieder zurückfliegen.

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@Mikael1978

Endlich habe ich von meiner letzten KV eine definitive und verbindliche Antwort bekommen und möchte diese mit der Community hier teilen.

Meine Frau wird wenn wir zurück ziehen familienversichert.

Das Wichtigste: die Kosten, welche aus der bereits bestehenden Schwangerschaft resultieren, werden getragen. Einzige Einschränkung, der Aufenthalt muss dauerhaft sein (6 Monate), darf also nicht nach 6 Monaten Deutschland wieder dauerhaft verlassen. Der Grund dazu ist ja wohl verständlich.

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@PeVau

Der Stern ist Ehrensache, deine Antwort hatte uns auf den richtigen Weg geführt.

Nur die Antworten von der KV liessen auf sich warten und waren dann eben nicht wirklich verbindlich. Nochmal Dank an dich!

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Eure letzte Krankenversicherung muss euch wieder aufnehmen. Ihr werdet allerdings nur freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse sein. Beitragsgrundlage ist dann das GESAMTE Einkommen.

Aufnehmen muss mich die gesetzliche KV, soweit klar.

Aber übernimmt die auch die Kosten für die Geburt? Diese Antwort steht von meiner Anfrage bei der Krankenkasse noch aus.

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Hallo,

bestand für sie zuletzt in Deutschland eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung?

Bestand für ihn zuletzt in Deutschland eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung?

Bei der Türkei gibt es Sonderregelungen!

Gruß

RHW

Hallo Mikael,

eine private Krankenversicherung wird , selbst wenn sie Deine Frau versichert, die Kosten für die Schwangerschaft und die Niederkunft nicht übernehmen. Ob eine gestzliche Krankenversicherung Euch aufnimmt, kann ich aus der ferne nicht beurteilen. Am Besten fragst Du bei einer Krankenkasse an, dann erhälst Du eine verbindliche Antwort.

Gruß

dervagabund

So wie es aussieht würde auch eine private KV meine Frau, obwohl nie in Deutschland versichert, übernehmen. Eine Anfrage bei der DKV hat diesen Anschein. Allerdings würden wohl die Beitragskosten die Geburtskosten hier in Asien übersteigen.

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