Deutscher-Inkasseo-Dienst - was muss ich zahlen?

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Bonprix gehört zu Otto (siehe http://www.ottogroup.com/de/die-otto-group/konzernfirmen/bonprix.php). EOS DID genauso. Die Behauptung des Inkassos, dass hier ein Schaden entstehen würde, den man als Schadensersatz schließlich zu zahlen habe ist eine pure Erfindung und meiner Meinung nach reinrassiger schwerer/gewerblicher Betrug. Stattdessen ist es so, dass sämtliche Inkassogebühren, die erhoben werden, einen Reingewinn für Otto darstellen.

Ich würde daher auf jeden Fall das Amtsgericht in Hamburg informieren und mich über EOS DID beschweren. Darin klarstellen, dass das Inkasso betrügt, indem es behauptet, es entstünde ein Schaden, obwohl das aber ein Reingewinn für Otto darstellt. Das Aufsichtsgericht möge prüfen, ob man dem Inkasso die Lizenz entziehen muss. Hintergrund: So eine Beschwerde kostet nichts und das Amtsgericht beobachtet EOS DID zur Zeit genau deswegen. Weil es einfach so die Konzernbeziehungen verschweigt und damit bei Schuldnern den Irrtum erzeugt, man müsse zahlen, weil EOS ein externes Inkassobüro sei. Stattdessen ist es aber eine interne Mahnabteilung des Konzerns, die nur auf dem Papier als Unternehmen existiert.

Wenn nie eine Mahnung kam, bist du normalerweise auch gar nicht Verzug. Ich würde dennoch neben der Hauptforderung zusätzlich 2,50€ Mahnkosten, sowie Zinsen überweisen, allerdings nicht ans Inkasso, sondern direkt an Bonprix. Bei den Zinsen Google mal nach "Basiszins Zinsrechner" und rechne sie dir aus. Im Verwendungszweck ergänzen "Nur HF + Briefporto + Zinsen".

Dem Inkasso würde ich folgendes schicken per Einschreiben: "Wertes Inkasso. Die unverschämten wucherischen Mahnkosten weise ich zurück. Des Weiteren ist mir bekannt, dass sowohl Bonprix, als auch EOS DID dem Otto-Konzern angehören. Sollten Sie darauf bestehen, dass ich einen Schadensersatz zu begleichen hätte in Form von Inkassogebühren oder sollten Sie versuchen, diesen mittels Mahnbescheid oder Klage geltend zu machen, werde ich ohne weitere Ankündigung Strafanzeige wegen schweren Betrugs gegen Sie erstatten. Ich gehe davon aus, dass Sie das nicht wollen und dass sich der Fall somit erledigt hat. Sie hören vom Aufsichtsgericht, was ihre Inkassolizenz wegen diesem betrugsversuch prüfen wird."

Und damit ist es gut. Eventuell kommen noch irgendwelche Bettelbriefe, wo sie das versuchen zu erklären. Das schläft dann aber ein. Einklagbar ist von diesen absurden Gebühren nichts.

Hi, also ich habe schon viel Erfahrung mit Inkasso firmen gemacht. Eine original Rechnung ist mir dabei, nur die Daten des Gläubigers und die Rechnungssumme inkl. Mahn und Inkasso Kosten. normalerwise kommet nach 4-6 Monaten ein Brief von Inkasso Unternehmen und den Widerspruch musst du auch beim Inkasso Büro schriftlich einreichen. Wenn du bezahlst kannst du aber auch eine Ratenzahlung vereinbaren. Aber mach das am besten bevor die Frist abläuft, sonst wird es noch teurer

Ratenvereinbarungen mit Inkassos abzuschließen ist Blödsinn. Das löst nur weitere Gebühren aus. Zudem kann es nicht teurer werden, die Inkassogebühren sind absolut und können sich nicht beliebig erhöhen. Davon abgesehen ist das sowieso nicht mal ansatzweise durchsetzbar, was EOS fordert.

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Bezahl lieber innerhalb der Frist. Sich mit denen anzulegen, hat keinen Sinn. Und bestell einfach in Zukunft wo anders. Sonst ärgerst du dich nur noch länger und gegen die Paragraphen-Heinis kommst du ohne Anwalt eh nicht weit. Und das wäre erst richtig teuer.

Wieso wo anders bestellen? Bezahlen muss er überall.

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@Phoenix2952

Aber nicht jeder jagt einem sofort die Inkasso auf den Hals. Außerdem werden sie ihn/sie sowieso nicht mehr als Kunden akzeptieren. Und BonPrix ist eh n Scheiß-Laden (subjektive Meinung des Verfasser ; ) )

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@Bounty1979

Ich denke, jedem kann es mal passieren, dass eine Rechnung vergessen wird. Das ohne Mahnung irgendwann zum Inkasso-Dienst zu bringen, finde nich schon ein starkes Stück. Das muss doch einfach nicht sein. Ist ja keine Frage, dass es bezhalt wird ...

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Sich mit denen anzulegen, hat keinen Sinn

warum? Das ist nichts als heiße Luft, was die verbreiten. Eine konzerninterne Mahnabteilung darf weder Inkassogebühren fordern noch absurde 32€ Mahngebühren. Das ist Schwachsinn. Das wissen die aber auch. Wenn man da überdeutlich zeigt, dass man sich informiert hat, ziehen die sich ganz schnell zurück und geben auf.

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