Deutsche Sprache, schwere Sprache. Weg ist nicht weg?

11 Antworten

Ich verstehe, was du meinst. Eigentlich hast du recht, das "weg" in "ich bin dann mal weg" wird ähnlich wie in "Weck" ausgesprochen (das gibt es übrigens als Substantiv, ein Weck ist ein Brötchen).

Insofern (phonetisch gesehen) wäre die Schreibweise inkorrekt. Andererseits (etymologisch gesehen) hängen "Weg" und "weg" ja schon zusammen (wie auch im Englischen "the way" und "away", übrigens gibt es auch im Schwedischen "väg" (Weg) und "iväg" (away, weg)).

Nun ist die Frage, was man da als schwerwiegender ansehen möchte.

Um solce Proble:me tsu lö:zen, ha:be ic ayne noye Räctxraybunk ärfunden, in där je:der Lavt nu:r ayne Xraypwayze hat. Zo: kan ic mü:helo:s "Weg" (we:k, norddoytx: we:c) und "weg" (wäk, norddoytx "wäc") unterxayden. Kayne A:nunk, wa:rum zic mayne Erfindunk nict ra:zentxnäl ferbraytet ;-)


Ich sehe es so, dass es einige andere Rechtschreibbaustellen gibt, die sehr viel unlogischer sind. Da einen Pseudohomographen heranzuziehen, der zum einen wahrscheinlich noch nie ernsthafte Schwierigkeiten bereitet hat und dem einige echte Homographen gegenüberstehen, erscheint mir wie ein spontaner Gedanke, an dem man sich hochziehen könnte. Für eine Diskussion braucht es hier nicht nur eine persönliche Meinung. Was ist bspw. mit der Sprachgeschichte?

Diese Frage haben übrigens schon andere gestellt: http://gfds.de/weg-und-weg/

Guter Einwand. Dass es für diese Wörter eine eigene Gruppe gibt, wusste ich nicht. Danke dir.

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