Deutsche Revolution 1848/49 Scheitern wegen Friedrich Wilhelm IV.?

5 Antworten

Der Kaiser hat dort eigentlich alles geregelt, daher war seine Einwilligung von Nöten um die neue Regierung in Kraft zu setzen.
Er hat sie übrigens nicht angenommen um keinen Krieg mit Österreich zu provozieren, der später in Form des 2 Reichseinigungskrieges entstand.

Danke!

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Vor allem scheiterte diese stümperhafte Revolution an sich selbst, mit ihrer inneren Zerstrittenheit und z.T. unsinnigen Wünschen und Halbherzigkeiten. Es fehlte an einem vernünftigen Progeramm und einem entschlossenem Handeln.

Eine konstitutionelle Monarchie geht schlecht ohne Monarchen.

Größter Punkt für das Scheitern der Revolution sollte aber die nichtausreichende Unterstützung sein, die deutschen Staaten haben schließlich sogar gegen die Paulskirchenverfassung gearbeitet.

Im Absolutismus steht der König ja über dem Gesetz, er übt uneingeschränkte Herrschaft aus.

In der konstitutionellen Monarchie steht er unter dem Gesetz. Und deshalb kommt mir das komisch vor.

Kann man es denn so erklären, dass der König im Konstrukt der konstitutionellen Monarchie immer noch eine so entscheidende Rolle spielt, so dass ohne ihm die Regierung zusammen bricht?

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@tommy40629

Es kommt natürlich darauf an, wieviel Kompetenz dem Monarchen (allgemeiner gesprochen) durch die Verfassung zusteht. Das kann natürlich variieren, wie man an England sieht. 

Wenn er viel "Macht" hat und sich aber gegen die Regierung stellt wird das natürlich zu Komplikationen führen.

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@dereinedude

Danke, das Kapitel "Die Englischen Revolutionen" bin ich schon durchgegangen. 

Den Vergleich der Macht der verschiedenen Monarchen könnte man auch mit in eine Antwort packen.

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In erster Linie scheitert die Revolution daran, dass es allgemein zu viele unterschiedliche Meinungen gab und die ganzen Gruppen auf keinen gemeinsamen Nenner in der Paulskirche kamen. Aber einige Überbleibsel konnten sich trotzdem durchsetzen und man findet sie sogar noch heute im Gesetzbuch.

Ich weiß nicht mehr, wo ich das letzte Woche gelesen hatte, weil ich das auch für meine Abiprüfung gebraucht hatte...

Vielleicht kannst du dir u.a. das hier nochmal anschauen:

https://youtube.com/watch?v=mOmRO6Ez42U

Ja, Du hast Recht, es gab 3 Gründe: Militär und Beamtentum blieben Königstreu. Verschiedene Interessen in den sozialen Schichten, vor allem bei den Arbeitern und beim Bürgertum. Und ebend die Ablehnung durch Wilhelm IV.

Aber seine Ablehnung war der gewichtigste Punkt.

Wie war es bei Euch im Abi, hat es gereicht, wenn Ihr nur die 3 Punkte genannt habt oder musstet Ihr die noch erklären?

Ich hatte Geschichte im Abitur abgewählt, ich lerne es nur für meine kommenden Eignungsteste.

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@tommy40629

ich lerne es nur für meine kommenden Eignungsteste.

Was meinst du damit? Wenn ich Geschichte studieren möchte, muss ich nämlich auch einen Eignungstest machen. Aber das meinst du nicht oder?

Die drei Punkte sind auf jeden Fall gut, wenn du die so weißt. Mein Abi war nicht so schwer. Die fehlende Zeit war mein Problem, weil ich überall zu viel schreiben wollte und deshalb nicht fertig geworden bin *schnief

Allgemein würde ich mir eh im Internet immer "zusätzlich" noch kurze, gute Zusammenfassungen anschauen. Die können echt Gold wert sein :)

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@Noidea333

Nein, ich haben im Oktober einen Eignungstest in Bayern, für ein duales Diplomstudium. Hier kommen die Bereiche Deutsch, Geschichte, Politik, Wirtschaft und Recht dran.

Aus dem Grund lerne ich seit 5 Wochen Geschichte, bin damit ca. in einer Woche fertig. Dann habe ich 250 Seiten durchgearbeitet.

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@tommy40629

Ok, nicht schlecht. Dann wünsche ich dir viel Glück, dass du das schaffst.

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die brauchten einen Monarchen, der die Macht über die neue Verfassung hatte und dadurch hatten sie keinen. Hatte die selbe Frage;)

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