Deutsche Rentenversicherung Bund lässt sich Zeit bei der Bearbeitung meines Reha-Antrages - wie soll ich vorgehen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo lindgren,

Sie schreiben unter anderem:

Deutsche Rentenversicherung Bund lässt sich Zeit bei der Bearbeitung meines Reha-Antrages - wie soll ich vorgehen?

Ich kann nicht mehr warten. Es sind Schmerzen, ich kann meinen rechten Arm nicht normal gebrauchen. Schlafen geht schlecht (rechts liegen, bzw. nach rechts bewegen geht gar nicht). Nehme starke Medikamente, die Suchtpotenzial haben.

Antwort:

Offensichtlich erwarten Sie von einer REHA ein Wunder!

Ihre Zeilen lesen sich aber eher so, daß Sie in der aktuellen Situation überhaupt nicht REHA-Fähig sind!

Was sollte auch im jetzigen Zustand vor der OP eine REHA bewirken, wenn Sie nach der OP wiederum eine REHA in Anspurch nehmen wollen!

Eine REHA ist im Grunde genommen dazu da, daß Ihre Leistungsfähigkeit wieder hergestellt werden soll, nicht um anschließend sofort wieder operiert zu werden!

Der zeitliche Abstand zwischen einer REHA bis zur nächsten REHA beträgt in der Regel 4 Jahre, von sehr wenigen, medizinisch zu begründenden Ausnahmen abgesehen!

Wenn Sie es jetzt vor Schmerzen schon kaum aushalten, wie wollen Sie dann an den anstrengenden REHA-Programmen teilnehmen?

Ihre Ärzte müßen Ihnen zudem attestieren, ob Sie überhaupt in Ihrem aktuellen Zustand REHA-Fähig sind!

Irgend etwas paßt hier nicht richtig zusammen!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Eine OP an der HWS ist mit großen Risiken verbunden und ich möchte es - auch auf Anraten meines Orthopäden - konventionell versuchen. Man kann durchaus eine Reha vor der OP machen. Jetzt aber denke ich schon über eine OP nach - wenn sich das mit der Reha noch weiter hinzieht. Danke für deinen Rat.

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@lindgren

Sie haben vollkommen Recht, eine OP an der Halswirbelsäule ist sehr wohl mit Risiken verbunden!

Da sollte man, wenn dies irgendwie möglich ist, mehrere Spezialisten konsultieren!

Ich kann mich sehr gut in Ihre Lage versetzen, denn im Jahr 1994 hatte ich dasselbe Problem und die Schmerzen waren kaum auszuhalten!

Viele Ärzte sind zu schnell mit dem Skalpell bei der Hand, das ist leider kein Geheimnis!

Gott sei Dank war mein Orthopäde ein sehr einfühlsamer Arzt und er empfahl mir damals, Ruhe und Geduld,  Ruhe und nochmals Ruhe, damit sich die ganze Sache beruhigen konnte!

Wenn ich heute zurückdenke muß ich diesem Arzt sehr dankbar sein, denn nach ca. 2 Wochen waren die Schmerzen bereits wieder auszuhalten und nach zwei Monaten waren die Beschwerden weitestgehend abgeklungen, ohne OP!

Seither trage ich bei Beschwerden vorübergehend eine Halskrause und dann ist für mehrere Monate wieder Schmerzfreiheit angesagt!

Natürlich ist der gesamte Bereich so empfindlich wie "Meisner-Porzellan" und dann weiß man erst was es wert ist, wenn man gesund ist und Beschwerdefrei ist!

Ich wünsche Ihnen von Herzen, daß Sie und Ihre Ärzte die richtigen Entscheidungen treffen, um nicht zu hohe Risiken eingehen zu müßen!

http://www.neurochirurgie-katharinen.de/bandscheibenvorfall-behandlung-halswirbel.htm

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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@Konrad Huber

Danke! Ruhe und nochmal Ruhe habe ich derzeit. Wetterbedingt (denke ich mal) sind die Schmerzen mal schlimmer, mal weniger schlimm. Heute wieder besonders schlimm. In 1h habe ich Physiotherapie, vielleicht wird es dann besser. Es zerrt an den Nerven, diese Warterei. Mein Orthopäde sagte auch, solange ich keine Lähmungserscheinungen habe und mein Händedruck fest ist, ist keine OP nötig. Dann soll man alles vorher probieren, um eine Besserung zu erlangen.

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Die Dame am Telefon sagte, dass an meinem Orthopäden noch eine Anfrage geschickt worden ist

Ich weiß nicht wie gut "Dein Draht" zu diesem Orthopäden ist. Aber eine Möglichkeit wäre in der Praxis anzurufen und sich einerseits zu erkundigen, ob Anfrage der Rentenversicherung wirklich dort schon eingetroffen ist und andererseits ihn dann zu bitten, diese sofort zu bearbeiten.

Direkt auf die Verwaltungsabläufe der DRV Bund Einfluss zu nehmen dürfte schwierig sein.

So berechtigt Dein Anliegen auch ist bist Du nicht die einzige Person mit schwerem Leiden, die dringend auf die Bewilligung eines Reha-Antrages wartet.

Melde dich beim Orthopäden und bitte um rasche Erledigung.

Die DRV macht nichts, bevor dieser Arztbericht vorliegt.

Das Beibringen der Berichte ist dein Teil deiner Mitwirkungspflicht

Es sind alle Unterlagen beigefügt - Klinikum-Unterlagen, die Unterlagen vom Orthopäden. Eine CD mit den MRT-Aufnahmen, eine CT mit den Röntgenaufnahmen und sämtliche Berichte. Mehr gibt es gar nicht beizufügen. Ich habe sogar extra den Entlassungsbericht kopiert und dazu gelegt. Ich muss mal am Freitag meinen Orthopäden fragen, was sie noch wissen wollen. Der Brief ist direkt zum Arzt gegangen.

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@lindgren

Der geht immer zum Arzt. Aber du musst dem Arzt eben sagen, dass es dringend ist.

Kommt bei EM Renten nach der ersten Mahnung kein Arztbericht, wird der Antrag wg fehlender Mitwirkung abgelehnt. Das ist bei Rehaanträgen sicherlich nicht anders. 

Und sorry. Die DRV kriegt jeden Tag tausende Anträge. Da geht nichts auf 2 Tage...

Dringend ist immer alles

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@turnmami

Das es nicht innerhalb 2 Tagen erledigt werden kann, ist mir durchaus klar. Es geht darum, dass ich mich wahrscheinlich eher operieren lasse, bevor überhaupt eine Nachricht von der DRV kommt. Nach der OP kriege ich automatisch eine REHA.

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@lindgren

Wenn du dich eh operieren lassen willst, dann ist eine Reha zum jetzigen Zeitpunkt eh Unsinn, oder?

Und die DRV ist doch eh am arbeiten und wartet auf deinen Arzt...

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